Vom Frühling aus poetologischer Sicht

Sonntag, 18. Februar 2018 18:59 | Autor:

Über allen Zipfeln
Ist Ruh‘,
In allen Nippeln
Spürest Du
Kaum einen Hauch;
Die Schweigenden vögeln im Walde.
Warte nur! Balde
Muhest du auch.

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Donnerstag, 25. Januar 2018 13:16 | Autor:

Was heißt Deutschsein? Deutschsein heißt, empört die Feuerwehr anzurufen, weil der örtliche Vulkan ausgebrochen ist. Anschließend wählt man eine Protestpartei, weil die Müllabfuhr die meterhohe Lava nach zwei Wochen immer noch nicht entfernt hat. Schließlich storniert man noch die Urlaubsreise, weil man keinen Bock hat, durch diese verdreckte Luft zu fliegen.

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Montag, 1. Januar 2018 10:57 | Autor:

Ein frohes und gesundes Jahr 2018 allen Lesern!

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Das Hurzige aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 29. November 2017 16:10 | Autor:

Da versucht jemand Aufmerksamkeit zu schinden,
fragend, wie die Situation denn hieße,
in der wir uns gerade befinden:
Der Wolf? … Das Lamm? … Auf der grünen Wiese?

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Samstag, 25. November 2017 12:05 | Autor:

Deutsche Emporkömmlinge beim kollektiven Bournout zu beobachten, ohne Demokratie und Wirtschaft zu gefährden, ist eine der wesentlichen, intellektuellen Aufgaben der Gegenwart. Wo eine Templiner Hausfrau und ein kleinstädtischer Buchhändler, von einem Körnerfresser und einem Effizienzhansel auf dem Rücksitz gegängelt, auf Sicht fahren wollen, muss die Bundesstraße besonders gut ausgeleuchtet werden.

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Vom Einzelkämpfer aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 23. November 2017 12:33 | Autor:

Ein Humanist, Mahner und Schlichter,
seine Weisheit steht in keiner Kartei,
und so warten alle auf den Dichter,
den neuen Bundeskanzler ohne Partei.

Moral und Anstand sind nicht dasselbe!
Den Blauen fehlt es noch an Reife,
doch Schwarze, Rote, Grüne, Gelbe
raucht er zum Frühstück in der Pfeife.

Mit Angie geht er manchmal shoppen,
die Wirtschaft setzt komplett er unter Strom,
mit Donald fachsimpelt er vom Poppen
auf der Audienz beim Papst in Rom.

Die Armut gibt dem Reichtum Klinke,
die Umwelt entkeimt er per Dekret,
Frauenrechte haben dann auch Linke,
er zeigt den Drogen, dass es ohne geht.

Die Schönheit wird zum Bürgerpflichter,
er fördert Jugend wie die Kuns,
und schon die Menge jauchzt dem Dichter:
Wann endlich nun erscheinst Du uns?

Nie! Denn unter diesem Teamgeschleime
tut sich sein Charakter winden,
doch wahrhaft Geniales wie diese Reime
kann kein Kollektiv erfinden.

Imitation als Lernakt bleibt niemand erspart,
für’s Krähaartiefsein ist’s dann meist zu spät:
Denn die wahrhaft’ge Krise der Gegenwart
heißt Pseudointellektualität.

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Über sexuelle Belästigung aus poetologischer Sicht

Dienstag, 14. November 2017 20:25 | Autor:

Tut Ihr auch weiter Männer morden,
Euer Leben wird saurer und grauer,
denn, wo der Penis lustlos geworden,
dort trägt auch die Muschi Trauer.

Ihr brecht keinen Zacken aus der Krone,
macht es Euch nur selbst zu schwer:
Praktisch geht nun mal es nicht ohne
Führerschein im Sexualverkehr.

Hohler Ehrgeiz lässt Euch so raffen,
Identität heißt Euer tiefer Graben,
doch wir wurden so von Gott erschaffen,
um uns aneinander zu laben.

Wie will man lebend dominieren,
wenn der Orgasmus ist brühwarm?
Falschheit zeigt ihre Schlieren:
Wie man sich bettet, so lügt man.

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Donnerstag, 9. November 2017 18:14 | Autor:

„Ick könnte ja jetze zum 9. November einfach den Witz mit die Volksbildung erzählen, aber da wir jrade von die Realität einjeholt währn, verkneife ick mir datt mal.“

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Von der Tierwelt aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 1. November 2017 13:29 | Autor:

Heiliger Fladen! philosophierte das Rind.
Die Zukunft hat zwar längst begonnen,
doch da wir eutern etwas blöde sind,
hat sie uns nicht mitgenommen!

So ein Schwachsinn! sinnierte das Schwein,
Gegenwart ist zeitlich nicht zu fassen!
Doch wenn unser Mist auch noch so klein,
muss man deswegen Schnitzel hassen?

Was für eine Zukunft! schnaubte das Pferd.
Und die Vergangenheit als Live-Stream-Pop?
Womit man letztlich am besten fährt,
das ist nun mal der Galopp!

Der Esel genervt vor Weisheit stöhnt:
Ach was! Ihr seid dumm, dumm, dumm!
Wenn die zeitliche Last nicht tragen könnt,
bleibt auch als Philosophen stumm!

Heureka! puttete das blinde Huhn.
Wenn so vergänglich ist die Gegenwart,
dann kann nichts man für die Zukunft tun!
Nicht logisch, aber eierhart…

Na, ja… regt sich das Warzenschwein.
Das Stinktier und ich, wir sahen uns nie,
doch Beratungsfirma gründen zum Schein
für die Schönheitsindustrie.

..

Man könnt sich verlieren in dieser Geschicht,
allein die Moral fehlt hier nur:
Rede niemals ernsthaft mit Tieren nicht,
die da haben kein Abitur!

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Dienstag, 31. Oktober 2017 21:05 | Autor:

„Hier stehe ich und kann nicht anders!“ – Dieser inneren Logik folgend handelt es sich also offenbar um nichts anderes, als nach dem aufrechten Gang um den zweiten, großen Unfall der menschlichen Evolution. Selbst die Bezeichnung ‚menschliches Bewusstsein‘ wirkt, als wolle sie sich selbst an den Pranger stellen, ihrem Charakter nach selbstreferentiell. 

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