Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Freitag, 21. September 2018 7:16 | Autor:

Man sollte als Politiker nicht so aussehen, als hätte man schon drei erfolglose Suizidversuche hinter sich, nur um volkstümlich zu wirken. Es hilft auch nicht, sich eine fette Hornbrille auf die fliehende Stirn zu tackern, nur um etwas intelligenter zu wirken. Man sollte vor allem nicht den Eindruck erwecken, man sei, anstatt ordentlich in eine Therapie zu gehen, einer religiösen Sekte beigetreten, deren Hauptsitz im Berliner Regierungsviertel liegt, und was das Verhalten angeht: Man darf einen fett gefressenen Arsch haben, muss auch mal so richtig der Arsch sein dürfen, doch der Arsch sollte nicht das intellektuelle Zentralorgan sein. Man sollte diesen Arsch dann auch mal hoch bekommen und ihn so bewegen, dass es in der Öffentlichkeit nicht allzu peinlich aussieht.

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Von den blöden Germanen aus poetologischer Sicht

Dienstag, 18. September 2018 8:50 | Autor:

Wie verhilft man der AfD zum Sieg?
Wer Sozis wählt, wählt Merkel;
wer Merkel wählt, wählt Hitler;
wer Hitler wählt, wählt den Krieg.

Und so gehen die Deutschen ihren Weg
als Sozi-Nazis, als Fascho-Christen,
als Stalinist und Körnerfresser,
doch Dummheit ist kein Privileg!

Nichts gelernt, doch meinungsstark;
politisch korrekt, aber korrupt;
das Pimmelgesäusel, der Fotzenterror:
Völker der Welt, schaut auf diesen Quark!

Und so fragt man sich bei diesem Wahn,
wo dies schon mal geschrieben stand,
wer wo war das doch gleich?
Heinrich Mann: Der Untertan.

Und wer ist im Schmierenstück das Ferkel?
Nun, die Christenmutti tat’s mit List
am sexuell missbrauchten Journalist:
Heil Merkel! … Heil Merkel!

Wer sich talentfrei an Karriere kettet,
ist weder Kind, noch Frau, noch Mann,
denn wie man sich fettet,
so quietscht man!

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Donnerstag, 13. September 2018 22:11 | Autor:

Twitter ist gewissermaßen das Ghetto des Internets, der Darkroom von Facebook, der Raucherbereich von Chats, die Mülldeponie der Worte, das Tourette-Syndrom der Einsamen, wo die Arbeitslosen und Junkies abhängen, die bei LinkedIn rausgeflogen sind. Wenn Twitterer einen Follower verlieren, erfahren sie, wie Jesus sich fühlte. Und wenn Sie nicht schon einer Mutter folgen, die Wein trinkt und Antidepressiva nimmt, wird Ihnen aus dem Genderpool kurzerhand eine zugewiesen.

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Von der Utopie aus poetologischer Sicht

Sonntag, 9. September 2018 7:23 | Autor:

Gerät der Autor außer Rand und Band,
als mit dem neuen Roman er tingelt:
Hirntot in Deutschland. 
Wenn die Ostfrau zweimal klingelt

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Mittwoch, 5. September 2018 11:21 | Autor:

Dass ein Gesundheitsminister in der Hoffnung auf ein neues Gehirn die Organspende quasi zur Pflicht machen will, ist ein politischer Egoismus, der von großen Teilen der CDU-Wählerschaft nicht gut geheißen wird; es zeigt aber angesichts der grandios versagenden Kanzlerin deutlich, wie stark gerade bei religiös verwirrten Christen das Bedürfnis nach objektiver Realität, intellektueller Stärke und moralisch aufrichtiger Meinungsführerschaft geworden ist.

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Montag, 27. August 2018 6:46 | Autor:

Jedes Jahr im Herbst beginnen die Deutschen kollektiv zu verblöden, sie reden wirres Zeug und versuchen zu verbergen, dass sie den Anforderungen an die Welt nicht gewachsen sind; dieser Zustand zieht sich in etwa so bis Weihnachten hin. Ihre angeborene Schizophrenie allerdings hilft ihnen, den schmerzhaften Zustand besser zu ertragen, so dass es oft zu komischen Szenen und Dialogen mit physisch nicht anwesenden Personen kommt; dazu werden heißer Kakao, Knabbergebäck und Psychopharmaka gereicht.

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Samstag, 25. August 2018 9:12 | Autor:

Natürlich kann man ein Sachbuch aus dem „Land der Verschwörungstheorien“ reißerisch mit „Angela Merkel ist Hitlers Tochter“ betiteln, doch Paranoia ist nun mal keine Satire, und wenn die Metapher auch noch die Realität schlägt, da fragt man sich als geneigter Leser: Warum, um Gottes Willen, verschlimmern die Autoren das Syndrom, welches angeblich sie zu heilen suchen?

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Von der Moral des Sommers aus poetologischer Sicht

Montag, 20. August 2018 7:18 | Autor:

Brüllende Sonne lässt uns nicht ruh’n,
doch nagende Wellen ihn haben ausgefranst:
Frage nicht, was Dein Strand für Dich tun,  
sondern, was Du für Deinen Strand tun kannst!

Als nun die Achtsamkeit so entfernten,
kamen rasend und stöhnend sie im Fleische:
Wer Kind sät, wird Wurm ernten!
(Was für ein Gekreische!)

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Das Leben, über die Schulter betrachtet….

Montag, 20. August 2018 7:16 | Autor:

In Anne Wills Kochsendung „Domina grillt Politwürstchen“ ging es diesmal um den „Endsieg über das Klima durch eine maoistische Kulturrevolution“. Alle Beteiligten bildeten zunächst einen Stuhlkreis, fassten sich an die Hand, wälzten sich dann stöhnend auf dem Boden und stießen ihr verbales Ejakulat aus; anschließend wurde unter dem Beifall des Publikums das Studio gewischt.

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Sonntag, 12. August 2018 7:23 | Autor:

Wenn man Gottes Schöpfung als etwas grundsätzlich Positives und eine Erschöpfung als die vollständige Durchdringung dieses Gesamtkunstwerkes ansieht, ist dann nicht das Burn-Out-Syndrom der Nobelpreis des Kleinen Mannes?

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Über Trinkwasser aus poetologischer Sicht

Samstag, 11. August 2018 16:31 | Autor:

Ob kalt oder warm, frisch oder schal,
mit Mineralien versetzt, in Plastikglas,
ob still oder sprudelnd, völlig egal:
Hauptsache, es ist nass!

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Sonntag, 5. August 2018 9:14 | Autor:

Andere Völker sind bestimmt nicht weniger rassistisch, auffällig an der genetischen Struktur der Bio-Deutschen ist eher der extrem hohe Anteil an Pädophilen. Da darf man sich auch nicht wundern, wenn solche sich nun massenhaft Funktionäre in Ämter wählen, die dann ihrerseits aufgrund ihrer intellektuellen Überforderung nichts Eiligeres zu tun haben, als unter dem Deckmantel der Konkurrenz regelmäßig ihre Landeskinder zu ficken. Ob man diese deutsche Missbrauchskultur nun ‚Rassismus‘ oder ‚rot lackierten Faschismus‘ nennt, ist reine Auslegungssache unserer journalistischen Versager, die ja auch immer wieder ganz gern mal an der Muschi ihrer Mutti schnüffeln, um zu recherchieren, wo sie denn wohl herkommen.

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