Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Freitag, 4. Mai 2012 16:25 | Autor:

Aufmerksamkeitsökonomie heißt Dramaturgie, hier am Beispiel von “Dick und Doof”: Der Dicke muss nicht doof sein, aber der Doofe darf nicht dick sein, sonst verliert der Dicke sein Alleinstellungsmerkmal.

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Über deutsche Journalisten aus poetologischer Sicht

Freitag, 4. Mai 2012 16:22 | Autor:

Vertritt er Meinung hart wie Beton?
Wandelt er mutig auf schmalen Grat?
Nein, er gehört zum Feuilleton,
der intellektuelle Berufssoldat.

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Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Dienstag, 24. April 2012 11:56 | Autor:

Wenn man sich selbst stalkt, um dem Objekt der Begierde näher zu sein: Wie steht es dann um die Menschenwürde des Opfers?

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Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Freitag, 13. April 2012 10:27 | Autor:

Eine Urschreitherapie setzt voraus, dass es etwas gibt, für das es sich zu schreien lohnt; wenn nicht, ist Alkohol eine lohnende Investition.

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Über Nationalstolz aus poetologischer Sicht

Freitag, 13. April 2012 1:01 | Autor:

Deutschsein hat einen bitterbösen Klang,
so dass ich niemals um die Liebe bettel!
Wie man es mir schon an der Wiege sang:
Full Heavy Duty Metal.

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Über Personalakten aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 12. April 2012 23:33 | Autor:

Die Dummheit trägt den Geist zum Sarg.
Konträre Meinung wird zwar gelitten,
doch was der Deutsche gar nicht mag:
Der Dichter ist umstritten!

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Über kategorische Imperative aus poetologischer Sicht

Montag, 9. April 2012 16:54 | Autor:

Da helfen weder Zuckerbrot noch Peitsche,
doch dass verstand der Grass ja nie:
Ein Dichter schreibt niemals für Deutsche,
er schreibt höchstens über sie.

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Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Donnerstag, 22. März 2012 11:11 | Autor:

Es gibt in Deutschland nur sehr wenige Menschen, die Schizophrenie nicht mit Intelligenz, Sexualität nicht mit Romantik und Neurosen nicht mit originellem Verhalten verwechseln.

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Von der Undankbarkeit des Publikums aus poetologischer Sicht

Samstag, 10. März 2012 22:41 | Autor:

Der Dichter schaut traurig gleich grauer Maus:
Nie wurden mehr als vier Zeilen gewagt!
Für doofe Deutsche reicht das zwar aus,
doch hatte er als Künstler versagt.

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Vom Schaffen des Unmöglichen aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 7. März 2012 11:16 | Autor:

Ja! Ich suche Euch den Honig in der Wabe,
immer eine Handbreit Liebe unterm Kiel.
Übermenschlich ist meine Aufgabe:
Ich transportiere ein Lebensgefühl.

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