Beiträge vom Mai, 2010

Kapitalismus als Religion aus poetologischer Sicht

Freitag, 28. Mai 2010 22:38

Gefühl, Gerechtigkeit und Sympathie
sind nicht des Kapitalismus Wonnen.
Wer sich fragt, ob überhaupt und wie,
hat mit der Droge Risiko begonnen!

Die Liebe, die erlösen soll,
verglüht einsam in der Sonne,
da steht dann auch der Gutmensch hold
erschöpft in einer Gelben Tonne.

Dann kommt der Egoismus,
und damit, das man Gegner blendet,
schließlich so, dass der zerbrochene Mensch
als militanter Umweltschützer endet.

Krieg und Frieden, reich und arm,
und ein Leben, das nichts kann;
dem Ego wird nun kalt und warm.
War’s doch nicht Gottes Masterplan?

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Antworten auf Fragen, die niemand gestellt hat…

Mittwoch, 26. Mai 2010 11:28

Imitiert das Leben die Kunst?
Oder imitiert die Kunst das Leben?
Oder penetrieren sie sich gegenseitig,
damit der Alltag so aufregend wäre
wie ein Kunstwerk und die Weltfremdheit
der Kunst sich noch näher am Leben dünkt?

Wenn ja. Wer macht überhaupt nun
noch himmelschreiende Erfahrungen?
Wir? Unser Leben! Ein Abziehbild dessen,
was wir als Vorstellung im Herzen bewahren.

Wer heilt die Verbitterten, die glauben, ihr
Unglück sei eine Spielart des Intellekts?
Wer berichtigt die Rastlosen, die wähnen,
Schwierigkeiten seien Sporen der Intelligenz?
Wer tröstet die gebrochenen Herzen derer,
die da denken, dieses passierte nur ihnen?

Dabei ist es genau andersrum!
So als vorher. Und nachher.
Siehe oben! Und unten…
Und überhaupt…
(Schneuz!)

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Die Familientragödie aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 26. Mai 2010 11:03

Es war einmal ein Vater,
der schnurrte wie Kater,
er tat, wozu er lustig war,
flog raus und darbt nun immerdar.

Es war mal eine Mutter,
die liebte Teig und Butter,
dann kam doch der Winter
und sie hasste ihre Kinter.

Es blieben nur die Gören,
die kiffen und sie schwören:
Wenn man so ein Schicksal hat,
bleibt nur eines: Imitat!

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Über Feiertage aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 12. Mai 2010 17:43

Wenn Ihr alle artig wart,
gibt‘s auch Christi Himmelfahrt;
zahlt ihr drauf nur noch ein wenig,
spendier ich Astronautentraining!

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Der Terror der Intimität – Reloaded

Samstag, 8. Mai 2010 18:03

Es gibt in Deutschland eine Plage,
die nennt sich ‚Schwierige Seelenlage‘.
Man kann bei einfachen Formeln bleiben,
um diesen Zustand zu beschreiben:
„Das Fleisch war willig,
doch der Geist ist schwach!“

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