Beiträge vom September, 2010

Die Selbstbeherrschung aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 30. September 2010 22:56

Du willst dich am Regelbruch mal laben?
Der Wunsch sichtbar in deiner Seele Blick,
sich dann voll unter der Kontrolle zu haben,
dies wäre das eigentliche Kunststück.

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Der Neurotiker aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 30. September 2010 22:46

Hier! Nimm das! Die finstere Neurose,
mein Hass findet keinen anderen Hafen.
Was mir auch immer ging in Hose,
ich werde dich dafür bestrafen!

Wenn spontan dann jemand lacht,
die Kranken ihr Gift unters Volke streuen.
Die miese Drecksau! Das hat er wirklich gemacht?
Das wird er ganz, ganz bitter bereuen!

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Die Literaturkritik aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 29. September 2010 12:03

Das Existenzrecht der Dichtung, man lerne,
ist das Prinzip des zureichenden Grundes,
als Kritiker der rationalistischen Moderne,
für den Gaumenschmaus des rezitierenden Mundes.

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Psychologie für Fortgeschrittene aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 29. September 2010 11:46

Hallo! Hier doch! Huhu!
Mich heimlich in Deine Seele schlich!
Ja, ich bin Dein Tabu!
Oh! Bitte, bitte! Brich mich!

Denn wenn Du es nicht tust,
also niemand Dein Geheimnis weckte,
Dein ganzes Leben sei verrußt,
und endest in einer Sekte!

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Die Grußadresse aus politologischer Sicht

Mittwoch, 29. September 2010 11:13

Die Debatte ist manchmal hart und roh,
wenn Europa ganze Völker lenkt,
doch als Dichter bin ich ganz froh,
dass ich kein China-Dissident.

Das Reich der Mitte taumelt im Glück,
die High-Tech-Waren gibt’s als Import.
Die restliche Welt fänd‘ es ganz schick,
der Menschen Rechte wären auch dort!

P.S. Eine künstlerische Meinungsäußerung gem. Art. 5 GG.

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Die Entscheidungsfindung aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 29. September 2010 11:05

Du glaubst, man verliert sein Gesicht?
Du glaubst, man sich nur schützt?
Glaub‘ mir: Mut ist die Einsicht,
dass Feigheit nichts mehr nützt.

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Die Feststellung aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 29. September 2010 11:03

Es ist das Wesen des Sozialismus,
es ist das Wesen des Kapitalismus,
dass man hinter Mauern vergammeln muss,
dass man sein Glück bezahlen muss.

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Die Moderne aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 29. September 2010 10:57

Oh, das tut den Ohren weh!
Die Hammer-Beats, die knallen rein!
Ach, es ist ein eingespieltes EKG?
Und das soll also Techno sein?

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Der Gehirnquickie aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 29. September 2010 10:50

Die Liebe un der Suff,
die reecht den Menschen uff!
Enthaltsamkeit un Duhrscht
ist allen völlig Wurscht.

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Die Verweigerung aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 29. September 2010 10:47

Wer sich in höhere Sphären steigert,
ist klug, doch auch ein ewiges Talent.
Und wer als Hochbegabter sich verweigert,
der war einfach nicht so intelligent.

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