Beiträge vom Dezember, 2010

Der deutsche Winter aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 30. Dezember 2010 14:15

Einigkeit und Recht und freiheitlich,
Frost wie Frust sind Hand in Hand,
beim Wetter und auch menschlich:
Es ist sehr kalt im Deutschen Land!

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Die innere Leere aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 30. Dezember 2010 13:50

Die Abstraktion des Geistes
trennt dein Gefühl und die Fakten.
Es sind nur Icons! Ja, du weißt es,
die Intelligenz schafft ihre Nackten.

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Die Niederungen des Alltags aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 30. Dezember 2010 13:44

Jeder Satz sehr klug und weise,
der Kummer, das Leben, ihre Schäden.
Schließlich dann folgt das Wort ‚Scheiße!‘,
na so wie Menschen eben reden…

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Die Niedertracht aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 30. Dezember 2010 13:27

Es gab ihn immer, den Boulevard,
und den Beischlaf. Wer wann wen pieks?
Wer denn mit wem im Bette war,
das erfahren sie bei FickiLeaks!

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Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Mittwoch, 29. Dezember 2010 6:22

Der Drang des Menschen, mit Hilfe von Gegenständen seinen Status aufzuwerten, ist uralt. Schon bei der Stehlampe im Wohnzimmer beschlich einen immer das Gefühl, dass der Besitzer sie sich nur angeschafft hatte, um anzudeuten, er hätte einen zwar stummen, aber dafür Licht spendenden Diener. Später kamen Staubsauger, Kühlschränke und diverse Küchengeräte hinzu, die ihrem Käufer zu dienen hatten. Heute definiert sich der Herrscher seines Lebens über sein IPhone, über das er mehr oder weniger nützliche Applikationen herunterlädt: Im Grunde handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Tamagotchi, welches unaufhörlich gefüttert werden musste.

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Der Internetdoktor aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 29. Dezember 2010 4:39

Mit Herz-OP für Dummys gerungen,
doch der Text war mir zu knapp,
der erste Bypass ist aber gut gelungen,
denn dafür hab‘ jetzt ich eine IPhone-App!

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Postmoderner Dadaismus aus poetologischer Sicht

Dienstag, 28. Dezember 2010 14:12

Die schönste Elegie wird stumpf wie Staub,
wenn das Programm den Text verwaltet.
Schwierig! Ich glaub‘, ich hab‘
die Sil-
ben-
tren-
nung ein-
ge-
schaltet.

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Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Dienstag, 28. Dezember 2010 13:51

Wer die große, alles erfüllende Liebe als Gral seines Lebens nicht findet, sollte nicht traurig sein; es ist besser etwas nicht zu bekommen, als ihm ein Leben lang hinterherzulaufen oder Kompromisse einzugehen, über die man sich den Rest seines Lebens ärgert. Bedenklicher allerdings ist der sich irgendwann einstellende Glaube, es gäbe gar keine Liebe und damit nichts, wofür es sich zu kämpfen oder leben lohnte; solche Menschen werden irgendwann zynisch, ergreifen aufmerksamkeits-heischende Berufe und tyrannisieren ihre Mitmenschen dann mit ihrem Unglauben. Armut beginnt immer im Kopf und im Herzen.

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Der Literaturhammer aus poetologischer Sicht

Sonntag, 26. Dezember 2010 16:14

Die Deutschen sind im Wetterwahn,
also schreibe ich wie eh und je
den großen Gegenwartsroman:
Fräulein Holles Gespür für Schnee

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Die weihnachtliche Stille aus poetologischer Sicht

Samstag, 25. Dezember 2010 15:03

Oh, diese Stille ist wirklich erlabend!
Versonnen träumt unser Christliches Kind.
Ja, alle sinnieren am Heiligen Abend,
weil sie nur mit sich selbst beschäftigt sind.

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