Beiträge vom Februar, 2011

Die Selbstmotivation aus poetologischer Sicht

Montag, 28. Februar 2011 18:12

Wer sabbert da ins Fernsehmikrofon?
Wer braucht des Nazis Geisteskühle?
Von Beruf aus Tochter oder Sohn,
wozu Fleisch ohn‘ jedwede Gefühle?

Wer will schon der Unterschicht Intrigen,
ob Emanzenschlampe oder furzender Wicht?
Wer will von solchen Wesen Kinder kriegen?
Ich brauche diese Leute nicht.

Was sollen all die Depressionen?
Warum das brutale Geschrei vom ‚Hurra!‘?
Doofe Menschen gibt’s doch seit Äonen,
manchmal stehe ich nachts auf und sage ‚Ja!‘

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Die Ausstrahlung aus poetologischer Sicht

Montag, 28. Februar 2011 18:10

Manchmal wirkt sie blöde, mitunter heiter:
Die Sexualität wird oft verkannt!
Nur, ein Hosenanzug hilft nicht weiter,
ein Rock muss geh’n durch Deutschland!

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Ursachensuche aus poetologischer Sicht

Montag, 28. Februar 2011 18:08

Ob Mann, ob Frau, ob Kind, ob Wähler,
ob aufrecht, sitzend, auf allen Vieren:
Aus Einsamkeit machen wir die Fehler!
Und vergessen sie zu korrigeren…

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Wörtliche Rede aus poetologischer Sicht

Montag, 28. Februar 2011 18:06

Bei Glatteis auf den Hinterkopf geknallt,
der Boden so kalt, als ob ich verbrenn‘!
Festgefroren. Doch die Sanitäter kamen bald.
Ich meine, wie cool ist das denn?

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Die verpasste Trennung aus poetologischer Sicht

Sonntag, 27. Februar 2011 18:16

Zwei Schweinehälften hängen da am Haken.
Die Lebenslüge war noch nie das Wahre!
Verlogen sie durch’s Leben staken,
man nennt sie oft auch Ehepaare.

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Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Sonntag, 27. Februar 2011 15:25

Manchmal wird man prophetengleich gefragt, was denn nun die eigentlichen Grundübel der gegenwärtigen, deutschen Gesellschaft sind. Man kann unisono antworten, dass es Prostitution und Narzissmus sind. Prostitution beginnt mit dem Verkauf der Arbeitskraft an ein effektiveres System des persönlichen Wohlstands. Die damit verbundenen psychischen Einschränkungen können durch eine gesunde Überhöhung des nicht vorhandenen Selbst so effektvoll kaschiert werden, dass die Empörung eines bellenden Schäferhundes über vorenthaltene Möglichkeiten durch den Gruppenzwang als ein zutiefst humanistisches Verhalten interpretiert werden. Diese Fähigkeit der deutschen Autohypnose hat immerhin schon einmal einen Führer hervorgebracht!

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Kunst aus poetologischer Sicht

Freitag, 25. Februar 2011 13:47

Strichmännchen gelten als recht kreativ,
doch das Künstlerische ist stark geschönt.
Infragestellung wirkt immer schräg und schief,
nur der Strichjunge ist verpönt.

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Populismus aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 24. Februar 2011 13:03

Wenn sie dich nun gar nicht mehr schonen,
die Gesellschaft tut gar nicht mehr fein,
kann es sich durchaus mal lohnen
von Beruf ein Arschloch zu sein!

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Der Aphorismus als stark verkürzter Gegenwartsroman

Donnerstag, 24. Februar 2011 12:44

Wenn man die totale Freiheit einmal erworben hat, stellt man fest, dass sie sich nach gar Nichts anfühlt. Offenbar muss man vorher unfrei gewesen sein, sonst man ist einfach nur frei. Wenn man Pech hat, sogar von sich selbst…

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Das kleine Glück zwischendurch aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 24. Februar 2011 12:36

Ob zu Haus‘, ob des Weg’s oder auf der Reis‘,
wo selbst ich mich im schönsten Reime verhaspel‘,
es ist dann, wenn auf dem Vanillieeis
glänzt die Gemeine Schokoraspel.

P.S. Warme Himbeeren kommen auch gut, wer braucht da noch Orgasmen?

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