Beiträge vom 15. Februar 2011

Seelenporno aus poetologischer Sicht

Dienstag, 15. Februar 2011 13:03

Ja, der Auftritt ging voll in die Hose,
doch das Publikum vor Begeisterung schreit.
Daher: Erst nach der Überwindung der Neurose
wird jemand zur Persönlichkeit.

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Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Dienstag, 15. Februar 2011 13:00

Erwachsenwerden ist, so lautet bekanntlich eine Weisheit, wenn man etwas tut, obwohl es einem die Eltern geraten haben. Die weit verbreitete Verweigerung dieser Art von Emanzipation ist durch frühkindliche Traumatisierung determiniert, Individuen können sich und ihre Entscheidungen nicht mehr rational erklären. Sie sind auf die Geschichten anderer angewiesen, oder noch schlimmer auf Tradition, Kultur, Wirtschaft oder gar Nation. Diese Abwesenheit von Individuen macht das Leben in Deutschland so unerträglich.

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Nullsummenspiele aus poetologischer Sicht

Dienstag, 15. Februar 2011 12:57

Heut‘ fiel mir mal rein gar nichts ein,
ich krame, sabbere und bücke mich.
Doch dies bereitet dem Denker große Pein:
Oh Gott! Bin ich einfach nur glücklich?

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Moderne Dilemmata aus poetologischer Sicht

Dienstag, 15. Februar 2011 12:55

Frauen nach der Anerkennung gieren,
doch ihre Waffen blieben stumpf;
wollten sich so gern emanzipieren,
und blieben immer Pipi Langstrumpf.

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Paranoia aus poetologischer Sicht

Dienstag, 15. Februar 2011 12:54

Das Ereignis ist zwar fein,
doch stattgefunden hat es es nie.
Und wie engt man seinen Radius ein?
Mit der Verschwörungstheorie!

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