Beiträge vom Juli, 2011

Paranoia nach Hausrezept aus poetologischer Sicht

Sonntag, 31. Juli 2011 23:35

Ein bestalischer Mord wirkt schon etwas schrill,
vielleicht macht man mich nur zur Schnecke?
Tja, aber wenn ich zum Supermarkt gehen will,
bring‘ ich mich doch selbst um die Ecke!

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Über bleibende Werte aus poetologischer Sicht

Sonntag, 31. Juli 2011 15:39

Neureiche Bürger leben zwar vom schönen Scheine,
doch hebt sie das Eigentümliche auf den Thron.
Ein Stück Butter kauft man nicht für sich alleine:
Nein, man bewahrt es auf. Für die nächste Generation!

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‚Pour Jeanette‘ aus poetologischer Sicht

Freitag, 29. Juli 2011 21:10

Dichter sind fremder Gefühle Diebe,
doch da begann ihr Schalten und Walten:
Schwor sie mir nicht nur ewige Liebe,
sie wollte mir sogar die Stange halten!

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Das Anti-Prekariat aus poetologischer Sicht

Freitag, 29. Juli 2011 11:47

Er war einsam, galt als kauziger Schrat,
und sein Einkommen bezog er als Hartz,
doch mit welchem stillem Stolz er das tat,
da setzte er wirklich Standards!

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Die Ernüchterung des Faktischen aus poetologischer Sicht

Freitag, 29. Juli 2011 11:03

Der Deutsche um den Sommer weint,
so er ihm wirklich mal begegnet:
Nicht nur, dass keine Sonne scheint!
Nein! Er ist auch völlig verregnet!

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Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Donnerstag, 28. Juli 2011 13:37

Männliche Amokläufer sind im Vorfeld eigentlich leicht zu identifizieren: Unterdrückte Homosexualität bei neurotischer Mutterbindung, Abwesenheit der Vaterfigur und Mitgliedschaft in einem Schützenverein. Für weibliche Attentäter gilt im Grunde umgedreht genau dasselbe, nur dass der Schützenverein durch einen Giftschrank ersetzt wird…

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Über die Demokratieunfähigkeit der Schwaben aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 27. Juli 2011 19:12

Schon der Bahnhofskeller ward verfehmt.
Niemand wieder je nach Stuttgart find!
Nun ist der ‚Bud-Spencer-Tunnel‘ abgelehnt,
es folgt der Boykott von Schwäbisch-Gmünd!

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Evolutionäre Wahrheiten aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 27. Juli 2011 11:30

Rebellionen nach außen nicht ewig währten,
der Kampf gegen sich selbst wurde tiefer und tiefer.
So wurde schließlich aus dem Aufgeklärten
ein Struktur-Konservativer.

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Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Mittwoch, 27. Juli 2011 11:02

Es ist mir egal, was amerikanische Firmen wie Google über mich wissen, so lange kein deutscher BWLer mir seine Persönlichkeit auf’s Auge drückt wie einen ungewaschenen Schlüpfer.

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Poetic Self Marketing aus poetologischer Sicht

Montag, 25. Juli 2011 23:16

Manchmal muss man Zeilen rücken
um geschäftlich mit der Zeit zu gehen.
Ach! Ich täte es aus freien Stücken!
Hier könnte ihre Werbung stehen!

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