Beiträge vom Oktober, 2011

Über Ideologieopfer aus poetologischer Sicht

Montag, 31. Oktober 2011 10:59

Die Emanzipation schreit gar flehentlich,
Frau ist vor sich ständig auf der Flucht.
Dann Drogen, wenn auch nur gelegentlich:
Ledig. Weiblich. Jung. Sucht.

Für die Liebe muss man sich also bücken?
Richtig! – Auch geht es nicht ums Geld,
den Mann kann man nun nicht unterdrücken,
sie wollen alle nur das Eine: Seine Welt.

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Versuch über sie spätkapitalistische Lebensweise aus poetologischer Sicht

Montag, 31. Oktober 2011 10:07

Für Persönlichkeit muss man am meisten blechen,
als Lohn gibt’s eine Beibeschlafung,
Kontoüberziehung gilt als Schwerverbrechen,
so funktioniert die Selbstbestrafung.

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Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Montag, 31. Oktober 2011 9:08

Der Deutsche Intellektuelle ist mehr Neurotiker als Geistesgröße: Ihn muss man sich vorstellen wie einen Hartz IV-Empfänger, der statt einer Plastiktüte stoisch seinen Analcharakter mit sich herumträgt, immer in der Hoffnung, die anderen hätten weniger Bildung und mehr Dreck am Stecken, als man selbst.

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Über religiös-wissenschaftliche Grenzbereiche aus poetologischer Sicht

Samstag, 29. Oktober 2011 23:01

Ihr glaubt an Fakten, die andere checkten?
Ihr kraucht gern vor mir auf allen Vieren?
Ja, so läuft das mit modernen Sekten:
Neurolinguistisches Programmieren.

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Über Volksneurosen aus poetologischer Sicht

Samstag, 29. Oktober 2011 22:33

Was stimmt nicht mit der Deutschen Schaltung?
Was läuft mit unser Hoffnung so verkehrt?
Nun, erst kommt die Erwartungshaltung
und danach wird sie zerstört.

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Über die Unnötigkeit vollständiger Schilderungen aus poetologischer Sicht

Samstag, 29. Oktober 2011 11:17

Auf der Wiesen lag ich nackt, nervös, bergauf,
als heiße Küsse bedeckten meinen zarten Bauch,
und nicht nur der Körper bäumte sich willig auf:
Nein! Es füllte sich auch freudig der Schlauch!

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Über berufliche Motivation aus poetologischer Sicht

Samstag, 29. Oktober 2011 11:06

Der da wäre ein schlechter Dichter,
der sich vor einer Wahrheit duckt!
Deshalb gilt auch für moralische Richter:
Meine Hand für mein Produkt!

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Über Alltagserfahrungen aus poetologischer Sicht

Samstag, 29. Oktober 2011 10:36

Der Dichter ist kein angenehmer Zeitgenosse!
Schmutziges Denken er holt flugs aus dem Verhau,
schickt selbstgerechten Pöbel in die Gosse,
und: Sie denkt wirklich nach, die Sau!

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Über den höheren Sinn des Unmoralischen aus poetologischer Sicht

Samstag, 29. Oktober 2011 10:23

Der Mensch ist ein Tier, was er nicht versteht.
Wofür braucht man Jemand, der nennt sich Ex?
Nun, für etwas, was in der Gegenwart nicht geht,
also brutalen, hemmungslosen Sex!

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Über die Banalität historischer Zäsuren aus poetologischer Sicht

Samstag, 29. Oktober 2011 10:08

Ja. Der Wohlstandsbürger muss sein Päckchen tragen,
denn das Neue Deutschland wird bald dreißig!
Und was kann man über die Regierung sagen?
Intellektuell beschränkt, doch sehr fleißig…

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