Beiträge vom 4. Oktober 2011

Von der Kunst des Programm-Machens aus poetologischer Sicht

Dienstag, 4. Oktober 2011 16:44

Bei Öffentlich-Rechtlich wird Unheil sich ballen,
bei den Housewives knirscht nur noch’s im Hüftgebälke,
Gottjauch und Schmidt sind an der Front gefallen,
als Volkssturm gingen Hape, Engelke und Welke.

P.S. Eine Satire gemäß Randfunkdingsvertrag – Was macht eigentlich Nikolaus Brender? Und wo bleibt mein versprochener Rentnerkanal?

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Über die Tücken des Spontansexes aus poetologischer Sicht

Dienstag, 4. Oktober 2011 16:07

Den meisten Aktiven ist psychologisch nicht klar,
wie Sexualpartner sich seelisch binden.
Von ihm wusste gar niemand, wer er war,
er nahm grundsätzlich alle von hinden.

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Vergleichende Literaturwissenschaft: Rainer Maria Rilke über Digitalerfahrungen

Dienstag, 4. Oktober 2011 15:03

Schmerztag

Herr: es ist Zeit. Die Grafikkarte ist schon heiß.
Leg deine Finger auf die Smartikonen,
und auf den Shootern blitzt das Feuer weiß.

Befiehl den letzten Highscores voll zu sein;
gib ihnen by cheating noch zwei volle Tage
dränge sie zur Vollendung hin und jage
nun die letzte Kugel in das fremde Bein.

Wer jetzt keine Mouse hat, braucht keine mehr.
Wer jetzt online ist, wird es lange bleiben,
wird schießen, stöhnen, Zeilenkommandos schreiben
und wird in den Bunkern hin und her
unruhig wandern, wenn ihn die Gegner treiben.

*

Original: Herbsttag (1902, aus: Das Buch der Bilder)

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Über Prosopagnosie aus poetologischer Sicht

Dienstag, 4. Oktober 2011 12:20

Bei Störung der visuellen Gesichtserkennung
übersieht den Menschen man ganz schlicht,
ganz ähnlich ist es bei der Namensnennung,
in den meisten Fällen lohnt’s einfach nicht.

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Über zivilisatorische Aufsteigerdefizite aus poetologischer Sicht

Dienstag, 4. Oktober 2011 12:10

Bürgerkultur erscheint nur dann und wann,
wer’s nicht erfasst, muss drum sich nicht scheren!
Nur. – Wer noch nicht mal so was kann,
soll sich gefälligst nicht vermehren!

Wer will sein Johann Gottfried Herder?
Heute steht der Reichtum nur für den Ruhm!
Ja. – Und derart geistlos werden sie zum Mörder,
man unterscheidet Klein- und Großwürgertum.

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Die Rolle der Kopfnoten aus poetologischer Sicht

Dienstag, 4. Oktober 2011 9:41

Des Deutschen Arbeit ist sein Fetisch,
zum Lachen geht er in den Keller,
vom Schäferhund stammt er genetisch,
und wird auf Nahrungssuche BWLer.

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L’aforisma come un romanzo troncato

Dienstag, 4. Oktober 2011 2:07

Tre giovani di commettere un errore. Italia perdona. Questa, secondo me, è la potenziale grandezza di Europei.

Thema: Aphorismen, Poetologische Sicht | Kommentare (0) | Autor: