Beiträge vom 1. November 2011

Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Dienstag, 1. November 2011 19:42

Die Fragen, die das Kleinhirn des deutschen Großfeuilletons an den Kapitalismus hat, werden richtig beantwortet, doch leider falsch gestellt. Die einzig Richtige lautet: Wenn der gemeine Bürger und Wähler für die Sicherung seines kleinen Lebensglücks mit den gleichen Bandagen kämpfen muss, wie ein schwergewichtiger Politiker oder Wirtschaftsführer, was bitte schön war dann an der RAF unmoralisch?

P.S. Eine Realsatire gemäß Art. 5 GG.

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Über DIN-geprüfte Leidenschaft aus poetologischer Sicht

Dienstag, 1. November 2011 9:39

Sex gibt den Partnern neuen Schub,
und das Ganze nach Erklärung schreit:
Die Kraft mal Weg ergibt den Hub,
plus Zeit ist die Beziehungsarbeit.

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Über die Last des kulturellen Erbes aus poetologischer Sicht

Dienstag, 1. November 2011 8:02

Willst Du etwas sehr Banales sagen,
Nicht nur sauber, sondern rein!
Wer nicht gewinnt, wird niemals wagen!
dann wird es deutscher Volksmund sein.

Der Preis wurd durch den Fleiß geritzt.
Ja! Einem germanisch gesenkten Maul,
auch wenn es im Glashaus sitzt,
stiehlt man nicht den Gaul!

Ein Gewitter kann das Niss fein gleicheln,
und den harten Reim schon riechen:
Erigierten Eicheln sollst du schmeicheln!
Und Büsche sollst du süche….

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Über mangelnde Volkstümlichkeit aus poetologischer Sicht

Dienstag, 1. November 2011 7:57

Partout die Welt er retten wollte,
und dann sogar die Heldenrolle fand,
als die halbe Menschheit mit ihm schmollte:
Man fand ihn plötzlich arrogant!

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Über den Umgang mit Poetologen aus poetologischer Sicht

Dienstag, 1. November 2011 7:45

Herr Dichter? Da wäre noch etwas Wichtiges:
Schon die Reimeslast drückt zwar auf’s Knie,
doch wann schreibt Er denn mal was Richtiges?
… Das versteht doch keiner. Also nie!…

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Über englische Gäste aus poetologischer Sicht

Dienstag, 1. November 2011 7:14

Ich tu ja nu doch recht wenig trinken,
deshalb oft mir brühe heißen Tee.
Ach! Da kann ich mit dem Becher winken:
Home! Sweet Home! My Earl Grey!

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Halloween für ADAC-Mitglieder aus poetologischer Sicht

Dienstag, 1. November 2011 7:09

Der Kegel reißt Streifen ins Dunkle hinein,
ängstlich Du kurvst wie der letzte Henker!
Das heißt es eben auch, deutsch zu sein:
Im Land der Lichter und Lenker.

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