Beiträge vom Dezember, 2011

Über selbstkritische Nachdenklichkeit zum Jahresende aus poetologischer Sicht

Samstag, 31. Dezember 2011 16:16

An der Sprache wird noch immer gefrickelt.
Ach! Betrachten wir es sachlich bei Lichte,
Deutschland hat sich ganz prächtig entwickelt,
aber nur wegen meiner Gedichte!

Ja, auch die Dummbrote wurden erleuchtet,
weinend ob der himmlisch Weisheiten Schar,
sogar die Liebe wurde mit meinem Geist befeuchtet!
Einen Guten Rutsch ins Neue Jahr!

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Dilettantischer Versuch über ein moralisches Gedicht aus poetologischer Sicht

Samstag, 31. Dezember 2011 0:43

Du suchtest nur nach einem sicherem Hafen?
Du ließest die Menschlichkeit vermissen?
Jetzt liegst Du wach und kannst nicht schlafen:
Ich bin es, Dein schlechtes Gewissen!

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Über technisierte Wachsamkeit aus poetologischer Sicht

Freitag, 30. Dezember 2011 20:44

Die Elektronik scheint den Geist zu lenken,
und in Deutschland wird es immer kälter!
Wenn jemand anfängt, nachzudenken,
alarmiert es den Bewegungsmelder.

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Über den Geisteszustand der Deutschen aus poetologischer Sicht

Freitag, 30. Dezember 2011 0:17

Warum machst Du nicht die Germanen klug?
Ach! Warum nicht richtig große Dichtersause?
Vier Zeilen sind doch voll und ganz genug!
Danach kommt ja die Werbepause…

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Über knackige Kapitalismuskritik aus poetologischer Sicht

Freitag, 30. Dezember 2011 0:08

Wie kann man Konkurrenz umreißen?
Was macht das Kapital so schrill?
Deine Mitmenschen sollst bescheißen.
Wohl dem, der das nicht will…

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Über nachfestliche Freuden aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 29. Dezember 2011 22:40

Setzt nun Eure Gedärme in Marsch!
Und genießt es, das Leben ist kurz!
Denn aus einem traurigen Arsch
kam noch nie ein fröhlicher Furz!

Ja, Selbstachtung tropft aus Nasenrinne,
so dass man zuerst ins Schwärmen gerät,
und hält dann doch erschrocken inne
über die eigene Vulgarität!

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Über das Erwachsenwerden aus poetologischer Sicht

Montag, 26. Dezember 2011 12:32

Es war schlimm, so dass ich mich heut‘ noch schäme,
als eine Katastrophe meine Biografie zerrieb;
doch dann löste ich all meine Probleme
streng nach dem Subsidiaritätsprinzip.

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Über den Fortschritt am Heiligen Abend aus poetologischer Sicht

Samstag, 24. Dezember 2011 20:29


*
Der Weihnachtsmann war erst konsterniert,
danach lachte er sich gründlich schlapp.
Auf ein Display war sein Blick fixiert:
Der Christbaum war ja nur ’ne App!

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Über kollektive Stimmungsschwankungen aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 21. Dezember 2011 15:05

Ein Glücksanspruch macht die Welt nicht heile.
Ach! Manchmal möchte man sich selbst vertonen!
Kaum schweigt der Dichter für ’ne Weile,
versinkt sein Land in Depressionen.

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Über germanische Bringschuld aus poetologischer Sicht

Samstag, 17. Dezember 2011 9:44

Deutsche verraten sich dann und wann,
große Erwartung biegt sich wie Kiefern:
Es fühlt sich nicht nur sehr wertig an,
man muss das Produkt auch liefern.

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