Beiträge vom Januar, 2012

Lehrstück über schlampig hingebogene Reime aus poetologischer Sicht

Dienstag, 31. Januar 2012 11:19

Das Mannsein besteht nicht nur aus Rasur,
die Emanzipation gehört nicht auf’s Papier!
Ich habe Dünpfiff und stehe auch dazur:
Mein Bauch gehört mir!

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Die Sinnkrise des ‚Westens‘ aus poetologischer Sicht

Dienstag, 31. Januar 2012 10:48

Die großen Fragen hält der Mensch für Schalk:
Ach! Quälende Stille, wenn das Schicksal bellt!
Erfolgreich ist nicht nur der kleine Balg,
auch wer Neurose für seinen Charakter hält.

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Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Samstag, 28. Januar 2012 13:05

Das ‚Dschungelcamp‘ ist gewissermaßen der Bioporno einer umweltbewussten Generation; es wird nicht mehr industriell gefickt, sondern ökologisch korrekt und sanft gebumst.

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Über Alternativlosigkeit in der Demokratie aus poetologischer Sicht

Samstag, 28. Januar 2012 13:00

Drei kleine Schlümpfe herrschen in der SPD,
den Papa Schlumpf gibt Helmut Schmidt,
und als verblödete Mutter in spe
mischt eine Generalsekretärin mit.

P.S. Eine Satire gemäß Art. 5 GG.

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Der Aphorismus als stark geürzter Gegenwartsroman

Samstag, 28. Januar 2012 2:40

Heiraten ist nicht schlimm; moderne Zivilgesellschaften haben sehr wohl gelernt, auch mit krassen Außenseitern zu leben. Unangenehm ist allerdings diese Mentalität von Gebrauchtwagenhändlern, die demonstrativ so tun, als hätten sie am Objekt der Begierde und dessen Verkauf überhaupt kein Interesse.

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Über den gesellschaftlichen Charakter von Vorbildern aus poetologischer Sicht

Samstag, 28. Januar 2012 2:32

Wer verlieren kann, der auch noch vergibt,
doch Homo oeconomicus neigt zum Huren!
Weil es keine richtigen Menschen mehr gibt,
schafft man Identifikationsfiguren.

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Die ‚Psychoökonomie der Heiratspathologie‘ aus poetologischer Sicht

Freitag, 27. Januar 2012 20:17

geben Sie uns bitte an,
wie man diesem Ehemann
eine Nase drehen kann!

ach! wir werden sie verhauen,
wenn sie weiter ihren guten Frauen
noch immer nicht vertrauen

intriganten sind doch schinder!
war denn sex nicht der verbinder?
denkt denn niemand an die kinder?

schluss sprach da der liebe gott
ich hab genug von diesem trott
beide gehen auf’s schafott!

ach! zu spät war’s zum bereuen
alle beide kriegten keinen neuen
die ehe nutzt wohl nur den treuen

P.S. Unter Verwendung der ersten drei Zeilen von HansMeier555 von den Stützen der Gesellschaft

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Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Freitag, 27. Januar 2012 13:34

Wie normal Deutschland inzwischen wieder geworden war, erfuhr ich am 5. November 1995 morgens um acht in Berlin-Neukölln: In meinem Computergrafikkurs schlug arglos eine meiner fünfzehnjährigen Schülerinnen eine Berliner Lokalzeitung auf und rief empört durch die Klasse: „Die haben meinen Präsidenten erschossen!“

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Von philosophierenden Ermittlern aus poetologischer Sicht

Freitag, 27. Januar 2012 12:31

Man muss die Feste feiern, wie sie fallen?
Nein! sprach da der Kommisssar bestimmt.
So können doch nur Kriminelle lallen:
Man muss Fälle feiern, die man festnimmt.

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Über Moralpredigten im Digitalzeitalter aus poetologischer Sicht

Freitag, 27. Januar 2012 3:55

Es gibt böse Gedanken und Taten,
die führen ganz klar zum Schafott.
Lasst uns nun auf die andere Seite waten,
und nennt mich einfach Gott!

Der so denkt, Man kann nur warnen!
der sitzt schon im sinkenden Kahn drin,
den kann auch der Tod nicht mahnen,
denn es geht direkt in den Wahnsinn.

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