Beiträge vom Juli, 2012

Der spätere Sommer aus poetologischer Sicht

Dienstag, 31. Juli 2012 10:51

Nach dem Sommer gibt’s den Kinnstoß,
Depressionen sind ein heidnischer Brauch.
Ja, das Leben ist recht sinnlos,
aber seid Ihr Deutschen das nicht auch?

Wer von Euch besitzt denn Seele?
Was für selbstgerechte Wohlstandsratten!
Dass ich diesen Unmut nicht verhehle,
wirft auf mein Dasein keinen Schatten.

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Von der Verderbnis aus poetologischer Sicht

Montag, 30. Juli 2012 10:47

Gott ärgern, dies wäre Frevel oder einerlei?
Och! Ob ich doch noch dieses Thema ritze?
Nein! Nach diesem Sommer ist das vorbei:
Keine Witze über Blitze!

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Schmalzstulle auf Holzbrett (21x14cm) aus poetologischer Sicht

Montag, 30. Juli 2012 9:41

Dort, wo man tut die Reime pflegen,
steckt viel verbale Liebe drin.
Nicht nur Autos kann man tiefer legen,
sondern auch den Sinn!

Das Geschirr des Lebens ist recht bunt,
moralisch Schmutz kann man erfühlen.
Der Dichter verhält sich wie ein Hund,
das heißt, er will nur spülen.

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Über Anglizismen aus poetologischer Sicht

Montag, 30. Juli 2012 2:33

Einen Sinn kann etwas haben,
man ihn nur nicht machen!
Sonst haben anstatt laben
wir einfach was zu lachen.

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Von biologischen Präpositionen aus poetologischer Sicht

Sonntag, 29. Juli 2012 19:37

Deutsche leiden an schlechten Genen.
Sie müssen ihre Trauer entweihen,
sich nach falschen Paradiesen sehnen,
deshalb können sie auch nicht verzeihen.

Unmut an der deutschen Seele frisst,
sie gehet da auf allen Vieren!
Alles, was etwas Besonderes ist,
muss man nivellieren.

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Über den seltsam kategorischen Imperativ in deutschen Sprichwörtern aus poetologischer Sicht

Samstag, 28. Juli 2012 23:57

Was Du heute kannst besorgen,
das verschiebe nicht auf morgen!

Was Du morgen kannst vergessen,
war gestern dieses peinlich Nässen!

Was Du selten kannst erfühlen,
sind feuchter Liebe heiße Mühlen!

Was Du niemals wirst erlangen,
Dir himmlisch Hodenglocken klangen!

Was Dir problemlos kannst erborgen,
bezahle niemals ohne Sorgen!

Was Du heute kannst noch sagen,
geht Dir morgen an den Kragen!

Was Du ständig haben kannst,
sind Hochmut und ein fetter Wanst!

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Vom Butanischen Garten aus poetologischer Sicht

Samstag, 28. Juli 2012 19:44

Als Camper ich vor Freude hopse,
mein Geschmackssinn wird jetzt kesser:
Linsen und Königsberger Klopse
schmecken aus der Dose besser!

Warum schreibt der Dichter das?
Wofür kämpft er mit dem Schwerte?
Für die culinaria caritas:
Es geht um die inneren Werte!

Ja, dies macht Euch alle nun benommen!
Sagt es auf und sprecht jetzt fein:
Wären wir nicht derart verkommen,
müsste Dichter nicht moralisch sein!

Auch im Refrain ich wieder hopse,
mein Geschmackssinn wird jetzt kesser:
Linsen und Königsberger Klopse
schmecken aus der Dose besser!

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Über den gekonnten Wutanfall aus poetologischer Sicht

Samstag, 28. Juli 2012 18:33

Ist die Wohnung gut zerschlagen,
das Inventar ist fein zerstückt,
kannst Du schreiend die Erkenntnis wagen:
Nicht nur Möbel sind verrückt!

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Vom literarischen Einfluss des rheinländischen Karnevals aus poetologischer Sicht

Samstag, 28. Juli 2012 11:43

War Dein Alter nur im Tran,
und macht’s Dir auch Dein Neuer schwer,
zünde seinen Schniedel an,
rufe dann die Feuerwehr!

Bei den Jungs nun feste schleime,
und lasse Deine Möpse sehen!
Es gibt für jeden Dichter Reime,
die lässt er sich einfach nicht entgehen!

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Über Heilungsprozesse aus poetologischer Sicht

Samstag, 28. Juli 2012 10:03

Das war eine böse Nacht, mein Junge!
Schleim stürzte herunter wie Bäche,
der Keilriemen quietschte in der Lunge:
Du littest wohl an Antriebsschwäche!

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