Beiträge vom August, 2012

Vom Panischen im Germanen aus poetologischer Sicht

Freitag, 31. August 2012 14:23

Libido schafft neuen Lebensmut,
und so sollte man Deutsche betten:
Ihr seid zwar im Grunde lieb und gut,
doch nur der Endsieg kann Euch retten!

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Von der lebendigen Demokratie aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 30. August 2012 13:54

Tut man Politiker häckseln,
denkt man, die hätten Gicht!
Ansichten kann man wechseln,
die Hemden leider nicht.

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Der Deutsche Herbst reloaded aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 29. August 2012 10:32

Und so tönen wieder Hinz und Kunz
von den Metzger und die Kälber!
Das ist der Fluch der doofen Provinz:
Die Angst der Deutschen vor sich selber.

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Vom Saisonbeginn des Fußballs aus poetologischer Sicht

Montag, 27. August 2012 17:02

Wirft vor’m Anpfiff hoch das Stück,
doch die Münze geht entzwei,
zerbricht nicht nur das Fußballglück,
sondern auch das Konterfei.

Geht Abschlag voll nach hinten los,
Ja! der Ball wird immer länger,
und schmiegt sich in des Netzes Schoß,
hat der Torwart einen Hänger.

Schießt der Stürmer knapp vorbei,
um den Schlussmann noch zu schonen,
und ertönt ein Freudenschrei,
kriegt der Trainer Depressionen.

Wird das Spiel zum Sündenpfuhl,
hau’n in die Eier sich nicht nett,
dann sind sie nicht nur doof und schwul,
es gibt sogar Ballett!

Ritzt ein Künstler mit dem Stollen
in den Rasen eine Scharte,
hat er’s nicht anders haben wollen,
und kriegt die Gelbe Karte.

Verübt ein Spieler böses Foul,
und der Gegner ist gleich tot,
und sagt zum Schiri: Ach! Halts Maul!,
dann sieht er meistens rot.

Rennen Menschen heftig zu dem Ball,
wirken gleich des Hundes Krieger,
und schreien wütend nach dem Fall,
dann ist wieder Bundesliga.

Nach dem Abpfiff gibt’s Grimassen,
und wo denn drückt der Fußballschuh?
Oh! Wie sie Reporter hassen
bei dem Fernsehinterview.

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Vom Übermorgen aus poetologischer Sicht

Montag, 27. August 2012 7:37

In der Rolle des allmächtigen Schlichters
die Aliens mit den Krallen scharrten.
Das ist das Schicksal des Dichters:
Er muss auf seine Menschheit warten!

Die Monster sind ja nur erfunden,
der Poet jedoch ist echt,
und fühlt der sich ganz doll geschunden,
geht’s Euch allen schlecht!

Wenn er Menschen einfach droht,
dann sofort greift die Rhetorik,
wenn die Leute Dummheit verroht,
hilft nur noch Metaphorik!

Und so erfindet er das Große Böse,
[wie er es schon oben schrieb,]
auf dass sich die Gemeinheit löse:
Auch den Marsmensch hab‘ ich lieb!

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Von den Einschränkungen aus poetologischer Sicht

Freitag, 24. August 2012 21:54

Erst kommt die ganz große Liebe,
und danach der Kompromiss,
hat dieser neurotische Triebe,
fehlt den Menschen Biss.

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Von Energie- und anderen Wenden aus poetologischer Sicht

Freitag, 24. August 2012 14:44

Führt Wohlstand nur zu Saus und Braus,
kann Katastrophen man erkaufen:
Erst schlägt man Fass den Boden aus,
bringt es dann zum Überlaufen!

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Vom Weltuntergang aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 23. August 2012 8:22

da hilft kein jammern auch kein greinen
der maya weisheit wird erlösend gleißen
am himmel wird ein riesenarsch erscheinen
beginnt die erde zuzuscheißen

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Vom Gärtnern aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 22. August 2012 10:06

Der Sex wird überschätzt. Wisse:
Nicht alles läuft mit Samen!
Er züchtete fleißig Zitronenmelisse
und gab seinen Ablegern Namen.

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Vom richtigen Leben im falschen aus poetologischer Sicht

Dienstag, 21. August 2012 21:32

Wenn in der Küche stehst beim Kochen,
und der Hund Dir in die Waden beißt,
gab’s für ihn statt fettem Knochen
im Napf nur Schokoladeneis.

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