Beiträge vom Oktober, 2012

Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Mittwoch, 31. Oktober 2012 10:40


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Als Jonathan plötzlich damit begann, nach dem Duschen die Kacheln seines Badezimmers zu betatschen, wurde ihm klar, dass er es mit der Installation seines neuen Betriebssystems ‚WINDOWS 8‘ übertrieben hatte. Er löste das Problem, in dem er einfach einen befreundeten Psychologen anrief, um sich ebenso beiläufig wie scheinheilig zu erkundigen, was es mit dieser neuen Zivilisationskrankheit, dem zwanghaften Berühren von bunten Icons, denn auf sich hatte? Die Antwort bezüglich eines „angeborenen Säugetierreflexes“ beruhigte ihn sichtlich, aber die anschließende wissenschaftliche Passage mit der ‚…befreienden, weil kritiklosen Zuwendung eines Roboters dem eigenen Leben gegenüber…‘ fand er dann doch moralisch etwas übertrieben. 

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Von den Tücken der Gestaltung aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 31. Oktober 2012 9:19

Warum schmeckt mein Leben leer und schal?
Wie kann ich am Glück des Lebens schrauben?
Denken Sie einfach, Sie wären genial,
Sie dürfen nur nicht daran glauben!

Doch zu viel Kultur bringt auch keinen Lenz!
Sie haben da nur die Qual der Wahl:
Das Glück verhält sich zur Intelligenz
leider umgekehrt proportional.

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Von den intellektuellen Barrikaden aus poetologischer Sicht

Montag, 29. Oktober 2012 9:34

Manchmal sagt er ja etwas Wichtiges,
tut Dichter auch die Wahrheit überdehn‘:
Wann schreibt er denn mal was Richtiges?
Doch für wen, liebe Deutsche? Für wen?

Mag es viele auch gar erschauern,
Eure Neugier ist längst abbestellt!
Euer Wesen besteht nur noch im Bedauern,
also wenn der Schmerz zu lange anhält!

Die Fröhlichkeit immer nur bei ihm verbleibt,
als Bierernst, gleich Burattinos Nase;
zumal der Dichter ja nicht selber schreibt,
sondern Harvey. Das ist sein Hase.

Ein Volk geistig verarmter Seelen
setzte die Kriminellen in Marsch,
und wenn Idioten nur Idioten wählen,
dann geht die Demokratie in Arsch!

Vor der Politik Ihr zwar konntet fliehen,
doch dafür müsst ihr fleißig blechen:
Ach! Menschen kann man schon erziehen,
doch die Neurotiker nur brechen.

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Von den Grundzügen der Ausbeutung aus poetologischer Sicht

Samstag, 27. Oktober 2012 14:23

Das Unterbewusstsein verändert geschwind
Wahrheit! Er lügte wie gedruckt,
und sagte Ich will von Dir ein Kind!,
doch meinte ihr Bruttosozialprodukt.

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Über die perfekte Tragödie aus poetologischer Sicht

Samstag, 27. Oktober 2012 14:00

Schon die erste Hälfte nahm sich Otto,
schließlich alles: Stück für Stück!
Elise gewann zwar im Lotto,
doch hatte danach kein Glück.

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Von der Unzucht mit Abhängigen aus poetologischer Sicht

Samstag, 27. Oktober 2012 11:33

Trottel er tut wortreich verdammen,
auf dass die Menschheit es sich merke!
Falten wir also kurz zusammen:
Der Dichter beweist Führungsstärke.

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Vom Stammtisch aus poetologischer Sicht

Freitag, 26. Oktober 2012 22:30

Der Typ ist wirklich voll der Knaller:
Ein Schmied, und der heißt Eisenschwein!
Na und? Es gab mal einen Fußballer,
der hieß wohl sogar Hölzenbein!

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Freitag, 26. Oktober 2012 21:01


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Er gehörte noch zu jener vernunftbegabten Generation, die wusste, dass ein sonniger Herbsttag den geradezu schreienden Gegensatz zwischen Herrlichkeit und Tristesse des Lebens besser zum Ausdruck bringen konnte, als irgendwelche Drogen. Den kleinen Mann im Ohr dagegen ignorierte er konsequent: Es war gewissermaßen der Preis, den er für seine aufrichtige Haltung zahlte!

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Donnerstag, 25. Oktober 2012 12:37


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Jaques führte überaus erfolgreich sein Caféhaus in der Innenstadt und hätte rundum glücklich sein können; doch manchmal, in diesen kurzen, traurigen Augenblicken kurz vor Ladenschluss, wurmte ihn sein seinerzeit abgebrochenes Studium. Als er eines Abends im Überschwange seiner Gefühle wissenschaftlich korrekt, aber für seine Gäste völlig überraschend und öffentlich erklärte, diese neuartige To-Go-Cultur hätte historisch betrachtet ihre soziokulturellen Wurzeln im mittelalterlichen Straßenstrich, verlor er quasi über Nacht drei Viertel seiner Stammgäste.

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 Bildquelle

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Mittwoch, 24. Oktober 2012 21:24


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Der Personenkult, der mit Ihresgleichen bei der Parallelaktion getrieben wurde, erfüllten Bernd und Lydia, (links im Bild, vor der Kutsche), immer wieder mit großer Scham.

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