Beiträge vom 17. Oktober 2012

Vom Sponsoring aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 17. Oktober 2012 22:41

In den frühen, ambitionierten Jahren
wollte er werden ein großer Künstler.
Dann wurde er reich: Oh schillernde Scharen!
Kultureller Investor, ein großer Günstler.

Kunst ist jenes, was gefällt. – Falls.
Also, wir marken jetzt mal den Bench,
Kreativität ist immer besser, als:
Der dazugehörende Mensch.

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Vom Niedergang des deutschen Mannes aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 17. Oktober 2012 9:31

Die Seele wurd‘ einfach nicht mehr heller,
man begann zu blinzeln und zu hinken.
Nun, er hatte viele Leichen im Keller,
und die fingen an zu stinken!

Mit den Muschis der Frauen als Rührware
glich er bald Iwan, dem Schrecklichen!
Es gibt nicht nur Unberührbare,
es gibt auch die Unaussprechlichen.

Sanft ist der Weg zum maskulinen Krüppel,
Stolz und Eloquenz bleiben auf der Strecke.
Nur ganz selten noch spielte er an seinem Nippel,
dann brachte er sich um die Ecke.

Die Grabesrede glich einem sinkenden Kutter:
Nie wirklich hat er gelebt, ist er jetzt tot?
Er ward früh durchgefickt von seiner Mutter,
doch liebte sie: Was für ein Idiot!

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