Beiträge vom November, 2012

Von den evolutionären Wurzeln aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 29. November 2012 12:31

Was ist nun der Sinn des Lebens?
Auf Weisheit gibt es keinen Rabatt.
Die Paranoia dieses harten Strebens
findet nur in Euren Köpfen statt!

Der Mensch ist ja ein Säugetier,
er sieht die Welt mit seinen Augen,
verschlingt das Glück so voller Gier!
Nun denn: Frohes Saugen!

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Des Dichters Ansprache aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 28. November 2012 13:39

Ihr wollt Trost, Ihr fühlt Euch Scheiße,
und braucht diesmal die volle Dröhnung?
Also: Es geht immer auf bestimmte Weise
um den Verlust und die Versöhnung!

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Von der beruflichen Prägung aus poetologischer Sicht

Dienstag, 27. November 2012 14:18

Der Schrankenwärter tat mich sehen,
und mit Weisheit sehr erhellen:
Soll es in die richtige Richtung gehen,
muss man früh die Weichen stellen!

Und auch Euch frage ich zu wagen,
was Er für einen Sinn sah drin:
Ich stelle also wichtige Fragen,
treibe Ihn so in den Bahnsinn!

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Vergleichende Literaturwissenschaft: Franz Kafka

Montag, 26. November 2012 15:23


*

Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt. Er lag auf seinem panzerartig harten Rücken und sah, wenn er den Kopf ein wenig hob, seinen gewölbten, braunen, von bogenförmigen Versteifungen geteilten Bauch, auf dessen Höhe sich die Bettdecke, zum gänzlichen Niedergleiten bereit, kaum noch erhalten konnte. Seine vielen, im Vergleich zu seinem sonstigen Umfang kläglich dünnen Beine, flimmerten ihm hilflos vor den Augen.

»Was ist mit mir geschehen?« dachte er. Es war kein Traum. … ‚

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Das gekonnte Gleichnis aus poetologischer Sicht

Sonntag, 25. November 2012 14:02

Das Leben ist eine verschlungene Brezel;
offener, doch auch verwunschener Ort,
gleich einem riesigen Kreuzworträtsel
ohne dieses Lösungswort!

Sehnsucht! Jener nie gelöschte Brand
scheuert sich an glänzenden Naben.
Gesucht wird wohl ein Seelenzustand,
mit ganzen fünf Buch Staben.

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Von intellektueller Übertragung aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 22. November 2012 14:31

Dem Menschen geht es an den Kragen,
verletzt der Seele innere Weichnis!
Weil sie Härte so schlecht ertragen,
suchen sie nach einem Gleichnis.

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Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Donnerstag, 22. November 2012 12:32

Tatsächlich ist die Angst eines Bastards, für ein Arschloch gehalten zu werden, die Sollbruchstelle zwischen Klein- und Großbürgertum, und damit die gesellschaftlich relevante Frage unserer Zeit. Die gute Nachricht ist: Jeder muss sich selbst ehrlich befragen! Die Schlechte: Nur die Allerwenigsten bestehen die Prüfung und entgehen dem Kelch; dem Rest bleibt nur die Wahl zwischen Sodom und Gomorrha.

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Ankunft eines neuen Messias aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 22. November 2012 10:45

Der Fortschritt Religion erweckte,
auch Hast nach dem Gedächtnis schreit.
Discology heißt meine Sekte!
Mein Leben hat drei Terabayte.

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Von der Kunst der Erziehung aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 21. November 2012 21:52

Dieses störrische Nichthörengrollen,
es wird auch ganz leicht ein Blindes!
Tief gräbt sich Wut in Seelenstollen:
Das Drama des verzagten Rindes.

Pädagogik ist halt nichts mit Tieren!
Wer ist hier Opfer, wer ist Täter?
Wo Sanftmut und Liebe still regieren,
dort knallt es dann halt später!

Vielleicht auch nicht! Mitunter nie.
Wer will schon die zarte, junge Seele keltern?
Erst später, in Verhaltenstherapie,
kuriert sie die Macken ihrer Eltern.

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Von den Primaten aus poetologischer Sicht

Dienstag, 20. November 2012 13:35

Der Trend geht wohl zum Baumhaus hin:
Tarzan ist wieder da!
Und wer sitzt in dem Ding jetzt drin?
Man einen Wohlstandsaffen sah…

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