Beiträge vom Dezember, 2012

Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Montag, 31. Dezember 2012 14:01

Seit man mir die Weltherrschaft angetragen hatte, ward mein Leben recht freudlos, was ursächlich an der Undankbarkeit der Menschheit liegt.

Thema: Aphorismen | Kommentare (0) | Autor:

Vergleichende Literaturwissenschaft: DJ François K. & Eric Kupper (vocal)

Montag, 31. Dezember 2012 2:40

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Sexy is conversation without words

Suggestion without a little request:
The simplicity of a gesture
Running deep light still waters

Speaking to the ears of your senses:
Sexy is the rush
Provided by slow hands

Spontaneity is sent to overpower:
One’s less personal plans
Sexy is natures rising so

Thinking of what can be end:
Or while the devil shown at once
Deep and sexy

On denial yet invisible:
Real yet most often imagines
Deep in the back of every lovely smile

 

Freie Übersetzung:

Sex ist Konversation ohne Worte

Eine Einladung ohne Verpflichtung:
Die der Schlichtheit einer Geste
bewegt tiefe Lichter stillen Wassers.

Das Flüstern in die Öffnung deiner Sinne:
Sex ist die herbeigesehnte Fracht,
befördert von langsamen Händen.

Überwältigende Spontanität droht:
Je weniger persönliche Kontrolle,
desto mehr natürliche Lust kommt auf!

Ein Überlegen, wie das wohl enden könnte:
Ob der Teufel dabei seine Fratze zeigt?
Tief und sexy.

Nun ist die Scham unsichtbar:
Die Realität ist zu oft ausgemalt,
tief im Spiegel des verführerischen Lächelns.

 

Audioquelle: deep & sexy, Vol. 4; mixed and complied by king britt 2007;
Part of Track 3: Abstract Truth-'Get Another Plan'; Wave Music New York

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Freitag, 28. Dezember 2012 22:24


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So! Es bleibt bis Sylvester nur noch die Aufgabe, den Sekt kalt zu stellen und zu klären, warum irgendwie „Männer meistens Scheiße sind“…

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Quelle: Brief Interviews With Hideous Men, (USA 2009) 
Die Untertitel finden Sie in der Fußleiste des Players im [==]-Symbol.

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Über brachiale Motivationsformen aus poetologischer Sicht

Freitag, 28. Dezember 2012 1:15

Nur für die Klügsten hält man Hof!
Die eigene Intelligenz verlierend,
ward auch der Dichter ein bisschen doof,
aber dafür sehr inspirierend!

Ja, die Welt ist fein und wirtlich.
Nun macht Notizen! Stellt die Uhren!
Dies nützt Euch zwar nichts wirklich,
ist aber gut für Eure Hirnstrukturen!

Schicksal wurd ein verschlungener Schal,
der im Gedächtnis sucht das Weite.
Das wiederholt der Autor jetzt noch mal,
allerdings in epischer Breite!

Horch! Was kommt von draußen rein?
Fragt so etwas den Mann die Frau,
und sind sie Menschen? Nein?!
Dann sind es Eber und die Sau.

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Von den Furchen der Seele aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 27. Dezember 2012 12:38

Wenn Trieb rasendes Begehren trimmt:
Die Leidenschaft? Sie brennt nur!
Wo das Glück die scharfe Kurve nimmt,
macht die Liebe ihre Bremsspur.

Und die Liebsten werden nun gelistet,
die Feinde sind noch ganz benommen.
Ach! Der Argusstall wird ausgemistet:
Das Neue Jahr kann kommen!

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Mittwoch, 26. Dezember 2012 0:15


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Als Dichter ist man immer wieder ernsthaft bemüht, dem oberflächlichen Geseiere der Herrschenden von ‚Gott‘, ‚Menschheit‘ oder ‚Solidarität‘ eine reale Erfahrung entgegenzusetzen, die jene entweder nie gemacht oder zum Zwecke des eigenen Fortkommens tunlichst vergessen haben.

Quelle: Brief Interviews With Hideous Men, (USA 2009) 
Die Untertitel finden Sie in der Fußleiste des Players im [==]-Symbol.

Thema: Das Leben, über die Schulter betrachtet... | Kommentare (0) | Autor:

Das Leben, über die Schulter betrachtet….

Dienstag, 25. Dezember 2012 22:36


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Zweiundzwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung neigen die Bewohner Ostdeutschlands noch immer zu diktatorischer Unterwürfigkeit und militärischen Ritualen, sobald sich irgendein hohes Tier nähert.

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Vom Alltäglichen des Besonderen aus poetologischer Sicht

Montag, 24. Dezember 2012 12:45

Die Apokalypse ist ja vielen nicht geheuer,
da den Weltuntergang sie schafft nicht.
Es macht viel Dreck, dann auch zu teuer,
und die Maya’s hatten wohl keine Haftpflicht!

Das Leben muss so jetzt weiter gehen,
dieses ‚Weihnachten‚ ist voll angesagt!
Knecht Ruprecht wird uns zur Seite stehen,
ja selbst der BuhPräh hat Solidarität gewagt.

Und nein: Es gibt keinen Sinn des Lebens,
das Grübeln kann man sich einfach schenken!
Dieser ist nicht Grund jeglichen Strebens,
aber es hilft, darüber nachzudenken.

Der Versager schreit im höchsten Ton,
wie sehr ihn die eigene Seele schlaucht.
Das Gott gibt ihn vermutlich schon,
nur ist nie da, wenn man sie braucht.

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Freitag, 21. Dezember 2012 0:33


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Neben dem Komplettversagen der Frauen bei ihrer Emanzipation kommt verschärfend bei vielen Männern noch ein Symptom hinzu, welches amerikanische Rapper mit der Metapher ‚Motherfucker‘ hinreichend beschrieben haben.

Quelle: Brief Interviews With Hideous Men, (USA 2009) 
Die Untertitel finden Sie in der Fußleiste des Players im [==]-Symbol.

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Die realitätsnahe Selbstdarstellung aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 20. Dezember 2012 2:29

Meine sehr geehrten Damen und Herren!

Für Sie möchte ich nun entwirren,
warum ich bin zu allem bereit:
Ein Genie darf sich niemals irren!
Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit!

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