Beiträge vom Februar, 2013

Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Dienstag, 26. Februar 2013 23:09


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Einige Tage nach Verkündung des neuen Leistungsschutzrechts pilgerten wie zu DDR-Zeiten Hunderte Bürger in westliche Botschaften, diesmal um in Ruhe und unzensiert im Internet surfen zu dürfen.

P.S. Eine Satire gem. Art. 5 GG.

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Über die unmögliche Jahreszeit aus poetologischer Sicht

Dienstag, 26. Februar 2013 23:02

Der Schnee kristallisiert sich als Sinter
wie ein feiner, weißer Wüstenschiss:
Dies ist der gemeine deutsche Winter,
auch genannt ‚His Düsternis‘.

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Von der APO aus poetologischer Sicht

Samstag, 23. Februar 2013 13:50

Ach! Die Politratten sind wieder los,
schon schmieden sie bittere Intrigen!
Mein deutsches Herz ist weit und groß,
doch meine Stimme werden sie nicht kriegen.

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Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Freitag, 22. Februar 2013 6:15

Der heimtückische und oft tödliche endende Gesichtskrebs (lat. faciem cancer) befällt meistens Moderatoren, die ihr Antlitz über Jahre in Kameras halten und dabei verbale Metastasen bilden.

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Montag, 18. Februar 2013 11:12

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Hans-Joachim hatte wie fast alle in große Metropolen Zugewanderte aufgrund der absurden Menschenmassen erhebliche Probleme mit seiner Identität; doch schon ein Blick in den Rückspiegel erinnerte ihn daran, wer er wirklich war, und den Typ seines Fahrzeugs hatte die fürsorgliche Stadtverwaltung sogar regelmäßig auf die Straße gemalt. Es handelte sich um einen der seltenen, zivilisatorischen Fälle, in denen kollektive Trostlosigkeit selbst Trost spendet, also etwas, was man in Deutschland als ‚Gemütlichkeit‘ bezeichnet, die ihrerseits jedoch seltsamerweise keinen Mut erforderte.

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Die Macht von Alltagserfahrungen aus poetologischer Sicht

Sonntag, 17. Februar 2013 22:40

Manchmal muss ich derart büßen,
dass schmerzhaft mit der Zunge schnalze!
Ein Fahrzeug steht auf meinen Füßen,
ich glaub‘, es ist ’ne Straßenwalze.

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Über zivilisatorische Ursprünge aus poetologischer Sicht

Freitag, 15. Februar 2013 16:27

Wird es langsam draußen wieder wärmer,
ist auf ehrlich Ursprung man erpicht,
Geruch von Kacke, Pisse, Saft und Sperma,
den Duft, der reine Wahrheit spricht.

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Papa Benedetto aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 13. Februar 2013 10:35


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Wer glaubend neben Gott und Jesus steht,
dem gilt die Moral als common sense,
ja ist ein großer, atheistischer Poet
der Eschatologie und Transzendenz!

Bildquelle: Wikipedia

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Über die Umverteilung von Steuermitteln aus poetologischer Sicht

Sonntag, 10. Februar 2013 22:29

Der Trost hat sein eigenes Seelencaddy,
der Euren Schmerz beim Verstehen labt!
Der Dichter ist jener strenge Daddy,
den schon immer Ihr vermisst habt!

Hat auch die Führung ihren Sinn verpennt,
aus Dunkelheit führt er an das Licht,
und wenn man solche Leute kennt,
eine Regierung braucht man wirklich nicht!

Wie er poetisch die Ordnung rockt?
Ihr erkennt ihn beim Vortrag an der Bütt:
Ein Künstler ist blond und wild gelockt,
der Beamte trägt meist Kurzhaarschnitt.

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Vom Sanftmut aus poetologischer Sicht

Montag, 4. Februar 2013 13:50

Hunde sind gut gegen Hypertonie,
Katzen fördern Depressionen.
Menschen dagegen waren so nie,
sie tun sich gegenseitig schonen.

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