Beiträge vom März, 2013

Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Freitag, 15. März 2013 8:22

2013-03-14 13.17.59

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Die farbliche Dramatik, die Tauwasser auf Winterasphalt erzeugt, ließ jedes Frühjahr selbst hartgesottene Großstädter erschauern.

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Über die intellektuelle Fallhöhe aus poetologischer Sicht

Freitag, 15. März 2013 7:49

Und es gab ein gewaltiges Seelenbeben,
als ob Bewusstsein auf den Boden knalle:
Arrrgh! Der Dichter imitiert das Leben!
Ähm…, tun wir das nicht alle?

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Über Bratkartoffelverhältnisse aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 14. März 2013 10:55

Seine Liebste kam ihm auf die Schliche,
ließ ihn einfach im Wohlfühl baden,
und er brachte sich in Teufels Küche,
dort gab’s nun mal die Kohlrouladen!

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Donnerstag, 14. März 2013 10:26

 

Merkel_Vereidigung_schraffur

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Was macht eigentlich … Angela Merkel? Die damals 49-jährige Enter-tainerin (privates Archivfoto) wurde am 22. November 2005 im Bundestag als Kanzlerin feierlich vereidigt, verdrehte einer ganzen Generation von Frauen gründlich den Kopf, und wurde seit jenem legendären Spontanauftritt („No Alternative“) in einem Brüsseler Dissidentenclub nie wieder gehört und gesehen.

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Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Mittwoch, 13. März 2013 18:45

Was ich dem ‚Lieben Gott‘ wirklich übelnehme seit der Erschaffung seiner blöden Welt, ist dieser Verzweiflungsgrad, den man offiziell erreichen muss, bevor man sein tatsächliches Glück ausdrücken darf.

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Über gefühlsarme Himmelskörper aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 13. März 2013 9:51

This Aug. 26, 2003 image made available by NASA shows Mars photographed by the Hubble Space Telescope on the planet's closest approach to Earth in 60,000 years. NASA?s robotic rover Curiosity landed safely on Mars late Sunday, Aug. 5, 2012 to begin two years of exploration. The mission cost $2.5 billion. (AP Photo/NASA)
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Welcher Planet versagte gar kläglich?
Wer schlug da nie seine Schlacht?
Auf dem Mars war Leben möglich‘,
doch der Idiot hat nichts daraus gemacht!

Bildquelle: AP/NASA/SPON

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Über unzulässige Pauschalisierungen aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 13. März 2013 8:14

Selbstkritik ist ein gar läst’ger Floh,
und jeder tut’s auf seine Weise,
und ich sag‘ da einfach mal so:
Meine Generation ist Scheiße!

Für Nüchternheit wird viel geworben,
Ach! für Lebenslauf-Einrichter.
Der Geist ist leider völlig ausgestorben.
Ihr habt nur noch einen: Den Dichter!

Ja! So macht man es nun allen recht:
Nachdenklich reibt man sich die Wunge,
beim Küssen ist die Aussicht schlecht,
und man hat Pixel auf der Zunge.

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Von der Anamnese aus poetologischer Sicht

Dienstag, 12. März 2013 13:45

Als Dichter ziehe ich die Strippen,
auf dass man meine Weisheit erbt!
Das Volk hängt an meinen Lippen,
doch die sind bläulich verfärbt.

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Von geistiger Umdeutung aus poetologischer Sicht

Dienstag, 12. März 2013 11:43

TilSchweiger
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Die Scham schafft intellektuellen Dunst,
ein Führer steht für’s Borderline,
und so definiert sich Deutsche Kunst:
Der Kretin muss ein Genie sein!

Bildquelle: Wikipedia

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Von geheimen Botschaften aus poetologischer Sicht

Dienstag, 12. März 2013 1:34

Dem Humanisten entfloh der Wortschwall
an die Kretinösen, Blöden und Dumpfen:
Von wegen Urknall! Von wegen Urknall!
Wir schrumpfen! Wir schrumpfen!

 

P.S. Dem um etwa dreißig Grad geneigten Leser ist sicher nicht entgangen, dass es sich bei diesen Zeilen um eine verschlüsselte Botschaft an die Außerirdischen handelt, die sporadisch, aber im Laufe der Zeit doch mit einer gewissen Regelmäßigkeit auf meinem Balkon landen.

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Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Samstag, 9. März 2013 13:22

Die Verklemmtheit, mit der die deutsche Presse ausdauernd über das grauenhafte Fernsehen berichtete, hatte etwas von einem großen Bruder, der sich um die kleinere Schwester kümmern will, obwohl diese längst auf dem Straßenstrich glücklich geworden ist.

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Von geschwärzten Berichten aus poetologischer Sicht

Freitag, 8. März 2013 10:33

Die Armut ist wirklich relativ,
der Reiche ist stets kriminell.
Bildung macht die Karriere schief,
Verbrecher sind einfach zu schnell!

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