Beiträge vom März, 2013

Von humanen Konsumgütern aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 20. März 2013 22:48

Der Kindheit als Zeit des Aufwärtsstrebens
folgt die Jugend, als kurzer, irrer Lenz.
Dann kommt schon der Ernst des Lebens:
Was ist mit menschlicher Obsoleszenz?

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Über Pradigmenwechsel aus poetologischer Sicht

Sonntag, 17. März 2013 7:35

Sanftheit macht sich breit und weit,
zynische Härte wird nur noch verlacht.
Ja! Es gilt die neue Bescheidenheit:
Mami! Papi! Ich hab‘ eingemacht!

Ach! Kein Ego da mehr an die Seele schabt!
Als Mensch lebt es sich recht unbeschwert,
und seid froh, dass Ihr den Dichter habt,
der Euch ab und zu die Welt erklärt!

Er bringt Euch die Weisheit prompt,
errichtet Ihm den Heiligenschrein,
Er weiß auch, was als Nächstes kommt:
Die Neue Lust am Deutsch-Sein!

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Freitag, 15. März 2013 8:22

2013-03-14 13.17.59

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Die farbliche Dramatik, die Tauwasser auf Winterasphalt erzeugt, ließ jedes Frühjahr selbst hartgesottene Großstädter erschauern.

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Über die intellektuelle Fallhöhe aus poetologischer Sicht

Freitag, 15. März 2013 7:49

Und es gab ein gewaltiges Seelenbeben,
als ob Bewusstsein auf den Boden knalle:
Arrrgh! Der Dichter imitiert das Leben!
Ähm…, tun wir das nicht alle?

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Über Bratkartoffelverhältnisse aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 14. März 2013 10:55

Seine Liebste kam ihm auf die Schliche,
ließ ihn einfach im Wohlfühl baden,
und er brachte sich in Teufels Küche,
dort gab’s nun mal die Kohlrouladen!

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Donnerstag, 14. März 2013 10:26

 

Merkel_Vereidigung_schraffur

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Was macht eigentlich … Angela Merkel? Die damals 49-jährige Enter-tainerin (privates Archivfoto) wurde am 22. November 2005 im Bundestag als Kanzlerin feierlich vereidigt, verdrehte einer ganzen Generation von Frauen gründlich den Kopf, und wurde seit jenem legendären Spontanauftritt („No Alternative“) in einem Brüsseler Dissidentenclub nie wieder gehört und gesehen.

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Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Mittwoch, 13. März 2013 18:45

Was ich dem ‚Lieben Gott‘ wirklich übelnehme seit der Erschaffung seiner blöden Welt, ist dieser Verzweiflungsgrad, den man offiziell erreichen muss, bevor man sein tatsächliches Glück ausdrücken darf.

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Über gefühlsarme Himmelskörper aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 13. März 2013 9:51

This Aug. 26, 2003 image made available by NASA shows Mars photographed by the Hubble Space Telescope on the planet's closest approach to Earth in 60,000 years. NASA?s robotic rover Curiosity landed safely on Mars late Sunday, Aug. 5, 2012 to begin two years of exploration. The mission cost $2.5 billion. (AP Photo/NASA)
*
Welcher Planet versagte gar kläglich?
Wer schlug da nie seine Schlacht?
Auf dem Mars war Leben möglich‘,
doch der Idiot hat nichts daraus gemacht!

Bildquelle: AP/NASA/SPON

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Über unzulässige Pauschalisierungen aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 13. März 2013 8:14

Selbstkritik ist ein gar läst’ger Floh,
und jeder tut’s auf seine Weise,
und ich sag‘ da einfach mal so:
Meine Generation ist Scheiße!

Für Nüchternheit wird viel geworben,
Ach! für Lebenslauf-Einrichter.
Der Geist ist leider völlig ausgestorben.
Ihr habt nur noch einen: Den Dichter!

Ja! So macht man es nun allen recht:
Nachdenklich reibt man sich die Wunge,
beim Küssen ist die Aussicht schlecht,
und man hat Pixel auf der Zunge.

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Von der Anamnese aus poetologischer Sicht

Dienstag, 12. März 2013 13:45

Als Dichter ziehe ich die Strippen,
auf dass man meine Weisheit erbt!
Das Volk hängt an meinen Lippen,
doch die sind bläulich verfärbt.

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