Beiträge vom Mai, 2013

Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Mittwoch, 29. Mai 2013 21:18

In Zeiten allgemeiner, trüber Sinnlosigkeit, verbunden mit Symptomen fortschreitender Grenzdebilität, ist es die vorrangige Aufgabe von Schriftstellern, Trost zu spenden, ohne dabei seine Mitmenschen zu belügen; dieser Verpflichtung sei hiermit nachgekommen.

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Von falscher Romantik aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 29. Mai 2013 18:00

Damals, als die Liebe sich verzettelte,
im Jahr, als gellend das Weib sang,
und wo der Mann auf Knien bettelte:
Das war ein guter Weingang!

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Über die Sportspiele aus poetologischer Sicht

Samstag, 25. Mai 2013 9:31

bvb_muenchen

Den Fußball gab’s so noch nie!
Ach! Es werden Tränen fließen!
SC Schicksal gegen Autonomie:
1:2 nach Elfseelenschießen.

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Die intellektuelle Homestory aus poetologischer Sicht

Freitag, 24. Mai 2013 20:46

Was mir gelingt ganz gut und prompt,
das ist die formale Strenge,
und wenn mir jemand dusslig kommt,
treib‘ ich ihn in die Enge!

Da liegt der denn ganz klein und blöd,
denn der hatte nicht niemals bedacht,
dass formale Strenge jeder versteht,
und zwar dann, wenn die Komik verlacht!

Und was ist Moral von der Geschicht‘?
Ein Jeder ist heute ganz öd und beflissen,
doch Du leugne niemals die Freiheit nicht:
Sie ist unser Herrschaftswissen!

 

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Freitag, 24. Mai 2013 9:27


*
Wir schalten nun zurück in die Vereinigten Staaten: Was treibt einen Professor bezüglich der Ehe mit seiner wunderschön aussehenden Frau, sich mit ‚wahren Gründen eines jeden Menschen‘ herumzuschlagen?

*

Quelle: Brief Interviews With Hideous Men, (USA 2009) 
Die Untertitel finden Sie in der Fußleiste des Players im [==]-Symbol.

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Zum Geburtstag der alten Tante SPD aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 23. Mai 2013 11:01

spd

Deutschlands Beste, so allen dunkt:
Gerechtigkeit, Genosse! Was geht?
Nun, der Mensch steht im Mittelpunkt,
und damit allen im Weg.

Bildquelle: German Power-Rangers

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Mittwoch, 22. Mai 2013 9:37

seneca_dpa

Es war der Philosoph Seneca (* 1; † 65 n. Chr.), der als erster Gelehrter der Menschheit in seinen Reden und Schriften von Hackern als den ‚Kindersoldaten des Internets‘ sprach. Kurz darauf traf ihn ein mächtiger Shitstorm, in dem er stoisch badete; schließlich schnitt er sich die Netzadern auf, vereinsamte und starb.

Bildquelle: dpa

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Dienstag, 21. Mai 2013 16:22

Während die bajuwarische Unterschicht in den Intrigen ihrer finanziell-inzestuösen Affären versinkt, wächst wenigstens an der Spitze zusammen, was zusammen gehört.

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Über konditorische Strenge aus poetologischer Sicht

Dienstag, 21. Mai 2013 7:46

Man findet es in der schäumend Gischt,
sieht es an der Buche Nabel,
entdeckt Weisheit dort, nur eines nicht:
Die Kuchengabel!

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Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Sonntag, 19. Mai 2013 7:36

Allice_schwarzer_I_2010

Die Umerziehung der klassischen Hitleranbeterin zur demokratisch enga-gierten Bürgerin ergab hauptsächlich Personen mit primär weiblichen Geschlechts-merkmalen, unter denen sich aber nur wenige, echte Frauen befanden.

Bildquelle: Wikipedia

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Freitag, 17. Mai 2013 19:14

kastanie

Deutsche Flora und Fauna haben bei der Gefühlsexploration einen derart hohen Schwellwert, dass selbst ein luftiger Frühsommertag indirekt eine latente Gewaltbereitschaft vermittelt.

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Vom philosophischen Kalauern aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 16. Mai 2013 8:24

Das Böse, und nur das Böse,
es ist der Schurken’s Werk.
Schergen geben sich die Blöße:
Ist das nicht bemurkenswert?

Das Gute, und nur das Gute,
entspringt der eigen Sicht.
Moral ist strenge Rute:
Doch wer bestummt das eigentlich?

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