Beiträge vom Oktober, 2013

Ode an den Unernst aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 31. Oktober 2013 20:18

achtung

*

Ja! Wie fröhlich zuckt das Knie,
wenn tief ich im Blödeln schwoof!
Ach! Aufmerksamkeitsökonomie:
Wer das liest, ist doof.

Thema: Poetologische Sicht | Kommentare (0) | Autor:

Über ideologisch motivierte Reinheit aus poetologischer Sicht

Montag, 28. Oktober 2013 9:21

Der Spitzel nun den Angriff wagt,
dies ist sein Lächeln der Klarheit,
doch der Dichter hat schon immer gesagt:
Es gibt ein Bedürfnis nach Wahrheit!

Diese ist glücklicher Menschen Sieg,
gewinnt samtens auf Breite und Länge.
Lügen erklärt man ohne Gnade den Krieg:
Man nennt es formale Strenge.

Ja! Gerechtigkeit steht auf dem Schlauch,
doch ist sie wirklich Fußball’s Ziel?
Es ist wie im wahren Leben auch:
Es gibt kein Wiederholungsspiel!

Thema: Poetologische Sicht | Kommentare (0) | Autor:

Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Freitag, 25. Oktober 2013 9:36

merkel_fotokopie

*

Im Zuge der Abhöraffäre durch die Amerikaner bezeichnete man das Kommuni-kationsgerät Angelas fortan nur noch als das ‚Handy Gottes‘.

Thema: Poetologische Sicht | Kommentare (0) | Autor:

Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Donnerstag, 24. Oktober 2013 12:17

Was gestern noch nicht richtig war, kann morgen schon wieder falsch sein: Das ist es, was den heutigen Tag so wertvoll macht!

Thema: Aphorismen | Kommentare (0) | Autor:

Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Donnerstag, 24. Oktober 2013 12:00

Xmas cartoon

*

Nach und nach setzte sich in den gebildeteren Ständen die Erkenntnis durch, dass ein Großteil der psychischen Probleme falschen Erwartungen an Weihnachten geschuldet war.

Thema: Das Leben, über die Schulter betrachtet... | Kommentare (0) | Autor:

Über epithetisch rhetorische Figuren aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 17. Oktober 2013 10:28

Wenn Übertreibung Sinn erböte,
nennt man sie Pleonasmus.
(Ein Beispiel wär‘ die Morgenröte,
erzeugt durch den Orgasmus.)

Thema: Poetologische Sicht | Kommentare (0) | Autor:

Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Mittwoch, 16. Oktober 2013 22:05


*

Nach einem gnadenlosen Shutdown der Orchester bat man die Physiker, das heiß geliebte Spiel der Musik zu inszenieren.

Thema: Das Leben, über die Schulter betrachtet... | Kommentare (0) | Autor:

Über angewandte Politik aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 16. Oktober 2013 1:05

War das Wahlergebnis schräg,
erfolgt politische Blondierung:
Man nennt es Koalitionsgespräch,
oder vorsichtig Sondierung!

Die Argumente werden abgenickt,
hinter Fenstern huschen Schemen,
das Volk ist fast schon eingenickt,
denn es geht ja nur um Themen.

Sind das nun Helden oder Dumme?
Was hat denn die Partei in petto?
Wie hoch ist dann die Bruttosumme?
Und was kostet sie bei Netto?

Ach! Wer ist’s denn wirklich nun,
der uns tatsächlich mal regiert?
Was ändert sich für’s Biohuhn,
krakeelend im Geviert?

Und was wird aus der Liebe,
von der Verfassung garantiert?
Was wäre, wo man Seele riebe,
dass kein wahres Glück gebiert?

Statt dessen Zahlen, Zahlen, Zahlen!
Bestrafung ich statt Weisheit spüre!
Was sind das bloß für Wahlen,
wo ich keine Euphorie nicht küre?

Die Wahrheit ist doch: Keiner liebt mich,
noch nicht mal die doofen Parteien!
Das gibt nicht nur ’nen fiesen Stich,
das ist total zum Schreien!

Ohne Führung wirkt’s gar schändlich,
deshalb flehen wir Euch an:
Herrje! Regiert uns endlich!
(Leise schaukelt deutscher Kahn…)

Thema: Poetologische Sicht | Kommentare (0) | Autor:

Von der ewigen Widerkehr aus poetologischer Sicht

Montag, 14. Oktober 2013 8:12

Führt der Mensch Beschwerde,
zahlt er des Lebens Maut:
Sie ist das Salz der Erde,
verkrustet auf seiner Haut!

Das Antlitz nun gilt es zu putzen,
der Preis ist immer noch heiß!
Das Kristall kann man benutzen,
zum Würzen eines Spiegeleis!

Die Frucht verdirbt natürlich Magen,
im Klosett dräut sich der Scheiß!
Ja! Und Mensch hat was zu klagen!
(So schließt sich denn der Kreis.)

Thema: Poetologische Sicht | Kommentare (0) | Autor:

Vom Wert der Kommunikation aus poetologischer Sicht

Freitag, 11. Oktober 2013 12:09

Ergibt das Leben keinen Sinn,
dann forsche, frage, wander‘!
Sei, wie es ist, immerhin:
Wir reden noch miteinander!

Thema: Poetologische Sicht | Kommentare (0) | Autor: