Beiträge vom Januar, 2014

Von schlechten Spionagefilmen aus poetologischer Sicht

Freitag, 31. Januar 2014 12:28

Der Kellner wagt den Nervenkitzel:
„Gebratene Enten für den Agenten,
und ein Schnitzel für den Spitzel!“
Es kann nur mit einer Verhaftung enden!

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Die Widerlegung Stephen Hawkings aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 29. Januar 2014 21:35

black_hole

***

Das Schwarze Loch hat einen neuen Rand,
und als Grenze gilt nun per Definition
der metastabile, gebundene Zustand
des Feldes der Gravitation.

Halt! Magnetismus wohl zieht das Weltenall,
die Gravitation nur Platten und Schelfe:
Deshalb schwöre ich auf Altmetall,
so wahr mir Schrott helfe!

Bildquelle: Wikipedia

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Von der Regierungserklärung aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 29. Januar 2014 12:24

2014-01-29_angie

Ach, Angie!

Man kann nicht „in Würde sterben“,
man kann nur in Würde leben!
Wofür soll der Tod denn werben?
Soll nach Lebendigkeit er streben?

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Vom Nichts der Unendlichkeit aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 29. Januar 2014 9:44

Hinterm Horizont geht’s weiter,
doch wie weit ist der entfernt,
wenn nur Blödheit macht Euch heiter,
da in der Schule Ihr nichts lernt?

Der Schwachsinn ist jetzt Staatsräson,
der Intelelle blökt die Weisheit,
und dann rappelt es im Volkskarton
bis zur nächsten Eiszeit.

So ein Dichter hat’s natürlich gut,
nur als Mensch ist er allein.
Hättet ihr den gleichen Mut,
Eure Welt wär‘ wieder rein!

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Von geschwätzigen Haushaltsgeräten aus poetologischer Sicht

Montag, 27. Januar 2014 12:03

Hallo Leute! Habt vollsten Dank
für den Vitaquark mit Biokork!
[Gesendet von meinem Kühlschrank
ice9000 mit foodytalk]

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Vom bürgerlichen Stumpfsinn aus poetologischer Sicht

Montag, 27. Januar 2014 2:41

Der Klimawandel knirscht ganz schön laut,
der Forscher hängt an den Hängen des Bergs:
Sonne und Hitze, wo immer man schaut,
und das ist nur die Mütze des Eiszwergs!

Auch die Kunstszene wird immer schicker,
gebärdet gleich sich einem wildem Tier
wie ein wildernder Gunsthistoriker:
Mein Dürer, wir folgen Dir!

Neid erfüllt die Bebenden und Toten,
Gier frisst Hirn, tut es dann bleichen,
ein Fest der misshandelten Idioten,
die Propaganda der doofen Reichen.

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Vom Frieden aus poetologischer Sicht

Sonntag, 26. Januar 2014 16:45

Das Heer bricht keine Lanzen,
Eltern schnallen Kindern den Ranzen,
Trägheit im Großen und Ganzen:
Schlingpflanzen tanzen mit Wanzen.

P.S. Thea Tralik gewidmet.

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Über den Mangel an Gefühlen

Donnerstag, 23. Januar 2014 21:28

Nicht Fisch, nicht Fleisch,
auch nicht Jacke wie Hose:
Deutsches ist einfach nur reich,
wie das Lieblose. Lieblose.

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Über unvollendete Dialoge aus poetologischer Sicht

Samstag, 18. Januar 2014 11:39

Das Leben selbst schleppt sich recht seicht.
Interessant, erzähl‘ mir mehr!
Die Sehnsucht kommt ganz heiß und leicht,
 wahre Liebe drückt so hart wie schwer!

Mhm. Und was ist mit die Neurosen?
Die? Nun, Schüchternheit fällt ab wie Stein,
und wo man bumst, da lass Dich hosen!
 Hier bin ich Mensch, da darf ich’s sein!

Ja, aber Scham ist doch der Seele Rogen!
Wie ohne damit kommst in’s Reine?
Ein Leben ohne Liebe und Drogen,
das ist die Freiheit, die ich meine!

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Über Kreuzfahrtreisen aus poetologischer Sicht

Freitag, 17. Januar 2014 17:09

Wer mit lieben Tieren wohnt,
dürfte sich  die Haare raufen:
Der Hund bejault da jeden Mond,
Katzen würden Whiskey saufen!

Wellen tun einen sittich nur begaffen,
Ratten, Mäuse haben Onkel, Tanten,
und schon servieren die Giraffen
das Porzellan dem Elefanten!

Ein Pferd umrennt die Vogelscheuche,
fast sanft da würgt die Große Boa
all dies Gekreuche und Gefleuche:
Ach! Niemals wieder Arche Noah!

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