Beiträge vom Februar, 2014

Vom Unvermeidlichen aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 26. Februar 2014 16:06

Was treibt nun wirklich Frühlings Marsch?
Nun, Sexuelles wird Kalfaktor:
Männer zeigen ihren schönen Arsch,
die Frauen haben Tittenfaktor.

Wo Geilheit hohe Kunst erreicht,
sind wir Diplom-Pornografen,
wo Trieb der reinsten Liebe gleicht,
ist niemand zu bestrafen.

Nun will der Lenz uns grüßen,
von Mittag weht es mild;
aus allen Bäuchen sprießen
die Kinder laut und wild.

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Mittwoch, 26. Februar 2014 14:48

lector

Die verzweifelten Versuche der Film- und Fernsehschaffenden, amerikanische Erfolgsrezepte in einem deutschen Umfeld zu etablieren, nehmen mittlerweile skurrile Formen an.

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Von der Kraft menschlicher Irrtümer aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 26. Februar 2014 12:42

Der Gedanke betört die Sinne,
ein Akt romantischer Entweihung:
Logik ist meine Dünne …
ähm … Stärke, Verzeihung!

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Mittwoch, 26. Februar 2014 12:15

WIN_XP

Wie jedes Frühjahr wendeten sich die deutschen Männer angewidert von ihren Computern ab und entdeckten die Natur neu.

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Über Wohlstandssorgen aus poetologischer Sicht

Montag, 24. Februar 2014 11:30

Keine klare Psyche weit und breit!
Befindliches ist Kaisers neues Kleid!
Krank sein ist die neue Gesundheit,
Gesundes ist die neue Krankheit.

Missbrauch ist Merkmal des Sieges,
auf das da alles düsterer werde!
Es sind die Krüppel des Krieges,
und ihre Psyche: Verbrannte Erde.

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Zum Frühlingsanfang aus poetologischer Sicht

Freitag, 21. Februar 2014 17:39

Ach! Vitaminarm all die Menschen seien!
Obst Gemüse werden wieder heiliger Brauch,
und sollte es noch einmal schneien,
gibt’s halt Quark mit Schlittschlauch.

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Über schlechte Plagiate aus poetologischer Sicht

Dienstag, 18. Februar 2014 13:49

martin-goes-to-the-beach-andrew-king

Wie viele Nasen auf dieser Welt
Sind Nasen voll Popel und Rotz?
Wie viele Antlitze auf dieser Welt
Sind Zeichen von Ekel und Kotz?
Wie viele Singles sind lang schon allein,
Und warten und warten noch heut‘?

Die Antwort, mein Freund?
Du bist völlig durch den Wind!
Die Antwort macht auf Kopfhaut Grind!

Wie viele Menschen sind heut‘ noch nicht klug,
Und würden es so gerne sein?
Wie viele Kinder erliegen dem Trug,
Und schlafen beim Surfen nicht ein?
Wie viele Träume erflehen bei Nacht,
wie feucht wird der Höhepunkt sein?

Die Antwort, mein Freund?
Du bist völlig durch den Wind!
Die Antwort verwirrt sogar das Rind!

Wie große Berge von Geld gibt man aus,
Für Häuser, Autos und Brot?
Wie große Worte macht heut‘ mancher Mann,
Und reimt sich so in den Tod?
Wie großes Unheil muß erst noch gescheh’n,
Damit Mutter sieht uns’re Not?

Die Antwort, mein Freund?
Du bist völlig durch den Wind!
Die Antwort macht für’s Leben blind !

Bildquelle: Canvas Art

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Über konterrevolutionäre Umtriebe aus poetologischer Sicht

Dienstag, 18. Februar 2014 8:42

2014-02-16 Hauptbahnhof

*

Die GroKo ist ein Stimmungssarg:
Deutsche! Ihr lebt auf einer Wolke!
Die Regierung gestaltet Euch den Tag,
und alle Nacht dem Volke!

Dort, wo die Unterdrückung wohnt,
aufrechter Gang stellt hohe Hürde!
Das Säugetier nur scheinbar thront:
Vögeln ist des Menschen Würde!

Die eigene Meinung ist zwar nicht verboten,
doch kann sich niemand eine leisten,
denn teuer kommen dann die Zoten,
nur Dichter kann sich derart dreisten!

Doch auch der rauft sich die Haare,
kaum noch kann ein Herz erweichen,
und wer alt ist mehr als dreißig Jahre,
der bekommt das H-Kennzeichen.

Die Trauer hier, dort Stimmung mies,
man aufgeregt durch’s Leben hastet.
Ach! Dieses blöde Paradies!
Wie sehr es einen doch belastet!

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Über Pädagogik aus poetologischer Sicht

Sonntag, 16. Februar 2014 9:00

Die grüne Wiese weit entfernt
müht sich junges Federvieh gar sehr,
denn was Gänschen nicht lernt,
lernt Gans nimmer mehr!

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Über Hans Mentz aus poetologischer Sicht

Samstag, 15. Februar 2014 22:24

Was ist am Gedicht der Sinn des Strebens?
Es muss gleichzeitig belehrend und fördernd wirken,
damit die Mühe des Reimes nicht vergebens;
das Dichten muß nützen: Deutschen und Türken!

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Über dramatische Gestaltung aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 13. Februar 2014 0:28

Mann liebt Frau aus gleichem Haus,
die jedoch mit anderm pennt.
Zwei Liebesfilme geh’n daraus,
mit und ohne Happy End.

Beim ersten beide kriegen sich,
Friede, Freude, Eierkuchen.
Beim zweiten ignoriert geflissentlich,
Gezänk lässt ihn noch lange fluchen.

Im ersten Falle Paar mäandert,
zu Glück und Kegel kommt das Kind,
doch Moral der Zweitgeschicht‘ sich ändert,
weil der dann noch ne‘ andere find‘.

Kurz vor Ende ist es dann so weit,
Showdown am Berg auf allen Vieren,
Erkenntnis ihrer selbst nach Streit:
Mensch ist Mensch. Er tut verlieren.

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Über Amtsanmaßung aus poetologischer Sicht

Montag, 10. Februar 2014 8:47

Hat sich der Rechtsstaat so bewährt?
Wer hilft denn nun, denn Sie irrlichtern?
Jeder Pups wird vor Gericht geklärt:
Nicht von Richtern, sondern Dichtern!

Delinquenten haben nichts zu lachen,
ihre Moral ist nicht versiert,
und Ihr könnt auch nichts dagegen machen,
weil es der Weltgeist so diktiert.

Ein bisschen Liebe dann und wann,
Menschen, Pferde, Hunde, Spatzen,
und Zuckererbsen für jedermann,
sobald die Schoten platzen!¹

¹ Eine Hommage an Heinrich Heine

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