Beiträge vom März, 2014

Das Leben, über die Schulter betrachtet..

Sonntag, 30. März 2014 9:11

zeitumstellung

Auf Grund des gewaltsamen Vorstellens aller Uhren im Haushalt um eine Stunde konnten viele Garungsprozesse nicht ordnungsgemäß abgeschlossen werden; als Folge mussten die deutschen Bürger ihre Mahlzeiten teilweise roh verspeisen.

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Already been times since aus poetologischer Sicht

Sonntag, 23. März 2014 10:02

Present time comes on the stack.
Oh! Crying ‚Take me home!‘
The Eighties are now really back:
Welcome To The Pleasure Dome!

*

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Von harschen Diagnosen aus poetologischer Sicht

Freitag, 21. März 2014 15:11

Unbewiesen, aber jedem schwant:
Dies ist der Infarkt des Geistes!
[Du hast es immer schon geahnt,
 jedoch jetzt weißt es…]

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Von der Macht des Kurzdialogs aus poetologischer Sicht

Dienstag, 18. März 2014 10:07

Die Rückführung auf das nackte Sein
bestimmt der Lebensneigung Waage!
Wie kann man nur so scheiße klug sein?
Eine verdammt gute Frage!

Der Mensch darf nur Humanes wagen,
doch Logik ist Konfliktes Brandort!
Wie kann man nur so dämlich fragen?
Eine verdammt gute Antwort!

Muschel gespießt auf Lanzen gleich Bäumen,
Nacktheit wild kopulierend wird Fluss sein!
Wie kann man nur so schrecklich träumen?
Was für ein Unterbewusstsein!

Die Beschränktheit führt zu ärgsten Wirren,
lammfromm erlöst in dunstiger Weichnis!
Wie kann man nur so blöde irren?
Ein wunderbares Gleichnis!

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Vom Vulgären aus poetologischer Sicht

Freitag, 14. März 2014 14:07

Ein jeder dichtet auf seine Weise,
und widmet es Dürrem und Drallem,
manchmal ist das Deutsch zwar Scheiße,
doch man gewöhnt sich an allem!

Gemeines Blöken da erböte sich
als Ausdruck unverstellter Klarheit.
Neurotiker sind zwar neurotisch,
aber sagen oft die Wahrheit!

Diese Wahrheit ihrerseits,
ist nun recht trocken und schnöde,
sie wird der Lüge hellender Beiz:
Kurzum, sie ist blöde!

Gehe ja nicht über Los!
Gehe direkt in das Gefängnis!
Die Gerechtigkeit ist wirklich groß,
doch das Herz ist in Bedrängnis.

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Von der Gegenwart aus poetologischer Sicht

Montag, 10. März 2014 11:19

Dem Kapitalismus gibt man keine Küsse
zwischen trocken Brot und Hummern:
Laptops haben keine Reißverschlüsse,
Jeans gibt’s ohne Seriennummern!

Eine Feuerwehr kommt pro Minute,
der Krankenwagen im Sekundentakt,
die Sekretärin zieht jetzt eine Schnute,
Pornograf spielt seinen letzten Akt.

Die Mode zeigt’s betont figürlich,
Pegelstände gibt’s an Rhein und Saar,
ein Orgasmus ist wohl ganz natürlich,
es dröhnt der Fön durchs nächtlich Haar.

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Physiotherapeutische Weisheiten aus poetologischer Sicht

Samstag, 8. März 2014 8:40

Wenn Dich der Weltschmerz arge quält,
tritt die Tür ein! Dennoch sieh:
Auch Deine Gesundheit immer zählt!
Sag niemals Knie!

Die Behandlung Leben wenig würzt,
weil Dein Geist im Hohen Turm gebaut,
und wenn dann dem Fenster stürzt,
ist Dir der ganze Tag versaut!

Gequälte Psyche sucht ’ne Bleibe,
auch nach Beweglichkeit wir streben,
doch vorm Gelenk sitzt eine Scheibe,
und die bestimmt nun mal Dein Leben!

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Personalisierter Existenzialismus aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 5. März 2014 11:33

Tut man zu wirklich Großem taugen?
Geht es nur darum, einfach zu leben,
um dann mit Tränen in den Augen
sich als Mensch erkennen geben?

Ein Werdegang ist zwar nur Schaltung,
doch der Zahn der Zeit am Körper sägt.
Da! Sanft verinnerlicht sich die Haltung:
Coolness, die das Schicksal schlägt!

Das Ego, im Wipfel hoch der Fichte
lässt Unglück auf die Bretter krachen.
Ist es eine gut‘ Geschichte,
dann hat auch Gott noch was zu lachen!

Ewige Seligkeit nun gilt es erben,
ganz leise sie kommt auf samtenen Pfötchen:
Ja, mit Salami will ich sterben!
The last Brötchen!

Und die Liebsten sollen um mich sitzen,
und schauen mir beim Kauen zu!
Sie fangen langsam an zu schwitzen,
dann leg‘ ich mich zur Ruh.

Doch als ich mich zur Stille ließ,
gleich meine Nervenbahnen schrien:
Juh nied mie! Plie-hieß!
Duh nott annplack juhr Maschien!

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Über historische Wendungen aus poetologischer Sicht

Montag, 3. März 2014 10:18

Robert_Schumann_-_Der_Moskauer_Kreml_1844

Der Geschichte geht ein Zar ins Netz!
Man hat sie nicht alle, oder auch vier,
und so lautet das russische Grundgesetz:
Wladimir, so ich Dir!

Bildquelle: Wikimedia

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