Beiträge vom Mai, 2014

Herbe Kurzromanze aus poetologischer Sicht

Samstag, 31. Mai 2014 16:52

Beim Küssen mache schneller hin,
ich bin so wild auf Deinen Erdbeermund,
und wenn ich damit fertig bin,
schlägt schon die Blaubeerstund’…

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Donnerstag, 29. Mai 2014 13:26

bowie

Selbst für einen hartgesottenen Großstädter ist es ein recht eigenartiges Erlebnis, wenn man in einer Wanderausstellung jenen Typen wieder trifft, mit dessen musikalischer Hilfe man in seiner frühen Jugend schon die ersten, verzweifelten Fummeleien hinter sich gebracht hat.

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Über päpstliche Konkurrenz aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 28. Mai 2014 13:25

Den Sinn des Lebens dort zu suchen,
wo es ihn partout nicht gibt,
führt zurück zum Mutterkuchen,
bis das Schicksal aus Dich siebt!

Selbstgefallen zu verkohlen
im Lichte des moralinen Richters,
den Arsch Dir gründlich zu versohlen:
Das ist die Aufgabe des Dichters!

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Über Vergängliches aus poetologischer Sicht

Dienstag, 27. Mai 2014 13:15

Nostlagie macht als Schmerz sich breit
und so sehr ich auch das Internet herze,
dort brütet eine falsche Herzlichkeit,
da fehlt der Geruch der Druckerschwärze!

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Aus der Charakterforschung aus poetologischer Sicht

Freitag, 23. Mai 2014 10:56

Er steht auf Gesetz und seinem Recht,
Unvorhersehbares ihm gibt den Stich:
Der Deutsche an sich ist nicht schlecht,
aber längst nicht so gut wie ich!

Verantwortung stählt die germanische Wand,
in Granit sich die Erkenntnis rammt:
Gib einen Kloschlüssel ihm in die Hand,
und er denkt, er hat ein Amt!

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Von evolutionären Tautologien aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 22. Mai 2014 11:29

Männer kommen nicht mit sich ins Reine,
prall gefüllt ist gar ihr Schlauch,
deshalb woll’n sie nur das Eine,
doch das wollen Frauen auch!

Sie verstanden Kunst, heilig zu ruh’n,
nur ihr Trieb wurde immer kesser:
Sie wussten zwar, was sie tun,
doch wussten es leider nicht besser!

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Von der spirituellen Erlösung aus poetolgischer Sicht

Dienstag, 13. Mai 2014 10:08

Gelobt sei’s Maul vom geschenkten Gaul:
Bevorzugt Ihr Billiges oder Teures?
Das Genie wirkt zwar scheinbar faul,
doch verändert Leben, auch Eures!

Die Wendung kommt meist unscheinbar,
und betritt das Schicksal dann die Diele,
und es wird Dein Albtraum wahr,
hilft nur das Infantile.

Gott und die Welt, das weite All:
Noch nie war Euer Karma so nah!
Fürchtet Euch nicht vorm großen Knall,
denn der Dichter ist für alle da!

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Samstag, 10. Mai 2014 19:40

caproleus_und_aesine

Kommissar Brinkmann betrachtete den Fall zu Recht als gelöst, nachdem sich herausstellte, dass weder Caproleus, noch Äsine ein belastbares Alibi für die Tatzeit hatten. Lange noch grübelte der erfahrene Ermittler darüber nach, warum dieser Bonnie-and-Clyde-Tätertypus ausgerechnet in Zeiten relativen Wohlstands in jeder Generation wieder neu entstand.

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Die chronische Anamnese aus poetologischer Sicht

Freitag, 9. Mai 2014 16:26

Vergangenheit klebt zäh wie Teer,
die Gegenwart ist auf der Flucht,
Zukunftsdroge zieht nicht mehr:
Das Leben selbst ist Sucht.

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Freitag, 9. Mai 2014 14:45

friseur_schnittstelle

Auch das Friseurhandwerk bedient sich nun des Computervokabulars, um unter den chronisch hässlichen Nerds neue Kundschaft zu erschließen und diese erstmalig mit dem anderen Geschlecht bekannt zu machen.

Bildquelle: Autor, Berlin, Bergmannstraße

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