Beiträge vom Juli, 2014

Vom Energieerhaltungssatz aus poetologischer Sicht

Sonntag, 27. Juli 2014 8:28

Der Mensch hat einen freien Willen,
doch er steht auf Triebabfuhr,
dies lässt alle Illusionen killen,
denn wo bleibt die Vernunft da nur?

Wo rohe Kräfte sinnlos walten,
rasend‘ Wollust sich ergießt ins Siel,
wird Wahre Liebe schnell erkalten:
Was bleibt, das ist ein Glücksgefühl!

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Donnerstag, 24. Juli 2014 15:43

asphalt

Bei aller Lobhudelei über die ach so ursprüngliche Natur wird oft vergessen, welch klare, ästhetische Schönheit und ordnungspolitische Kraft von frisch  aufgetragenem Asphalt ausgeht.

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Von der Hierarchologie aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 23. Juli 2014 16:31

Wenn durchzieht man seine Masche,
ist selbst laut, rund und ganz,
und der Rest geht in Sack und Asche,
spricht man von Dominanz.

Wirkt Schmerz aber bitter und roh,
als schuldiger Sühne Verschärfung,
und geht nur einem selbst es so,
dann ist es die Unterwerfung.

Bewusstsein im Unterjochungsfall
erzeugt zwar Wunden und Schnitte,
doch hier auch gilt die Weisheit wie überall:
Die Wahrheit liegt in der Mitte.

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Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Mittwoch, 23. Juli 2014 16:17

Es ist eine große Errungenschaft der modernen Zivilisation, Auseinandersetzungen ohne Gesichtsverlust beenden zu können; immer natürlich vorausgesetzt, man hatte mal eines…

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Mittwoch, 16. Juli 2014 13:22

raederwerk_blass

In prosperierenden Gesellschaften kommt die Bekämpfung des Gemeinen Kapitalismus für gewöhnlich als subtile Modernisierungskritik daher.

Bildquelle: Autor, Berlin, Bergmannstraße

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Vom Eckigen aus poetologischer Sicht

Sonntag, 13. Juli 2014 8:31

lederball

***

Deutschland will wieder ein Wunder,
der Fan ward zum Bet- und Bußfall,
Globus und Leder rollen jetzt runder:
Sind wir nicht alle ein bisschen Fußball?

Wohl dem, der noch die Bibeln liest!
Und Mäuse leben ja auch ohne Klicks!
Doch Mann, der mit den Füßen Kugeln schießt,
offenbart die Kodierung des Glücks.

****

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Montag, 7. Juli 2014 15:38

An lauschigen Urlaubsplätzen ist es allabendlich Mode geworden, mitten im Gespräch lässig und wie nebenbei Titel, Interpret, Solist und Aufnahmedatum der im Hintergrund laufenden Musikdarbietung anzusagen.

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Existenzialistische Kurzkritik aus poetologischer Sicht

Sonntag, 6. Juli 2014 10:23

Was das Leben ein uns bläute,
war, wie es tiefe Trauer scheute,
denn es war die Lebensfreute,
die das Schicksal widerkäute.

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Sonntag, 6. Juli 2014 1:00

starkes_team

On-Screen-Menüs helfen auf modernen Empfängern dem Zuschauer, sich im Kanal- und Programmdschungel besser zurecht zu finden.

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Über Funktionärsweisheiten aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 2. Juli 2014 9:35

Manchmal will man Kluges sagen,
doch das Hirn ist leer und weit.
Kann Intellektuelles so nicht wagen,
trägt doch der Schniedel ziemlich weit!

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