Beiträge vom August, 2014

Von intellektueller Unzurechnungsfähigkeit aus poetologischer Sicht

Samstag, 30. August 2014 3:03

Der Mensch braucht die Konstante,
denn sein Geist ist ja recht schlicht,
zur Sicherheit bis Kante:
Konstante braucht den Menschen nicht!

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Über Rücktrittsankündigungen aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 27. August 2014 11:34

wowi2

Symbolbild

*

Nein! Berlin is nicht Haiti,
und der Berliner is kein Doofy!
Wir sprühen’s als Graffiti:
Haste jut jemacht, Wowi!

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Über die Jahreszeiten aus poetologischer Sicht

Dienstag, 26. August 2014 8:00

Der Frühling sprießt und bringt den Saft,
Vögeln gibt er für den Sommer Kraft,
wo wir uns ständig in der Sonne aalen,
nackt und bleich wie bei den Walen,
doch wenn missachtest Du den Herbst,
dann sterbst!
Und jäh, mitten drin beim Überwintern,
tritt Dich das Frühjahr in den Hintern!

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Von der Macht des Rationalen aus poetologischer Sicht

Samstag, 23. August 2014 20:38

Was geistert dort am Himmel rum?
Wo warst‘, als Unglaubliches geschah?
Sind wir allein im Universum?
Nö, der Dichter ist ja auch noch da!

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Vom Kampf der Kulturen aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 20. August 2014 15:21

Man kann seine Religion nicht wechseln
grad wie das eigene Unterhemd,
sonst tut man seine Seele häckseln,
und wird selbst sich letztlich fremd!

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Die tägliche Fingerübung aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 20. August 2014 10:09

Leben ist einz’ges Geben und Nehmen,
beim Ehrgeiz überwiegt das Streben,
erschüttert da vom prüfenden Beben:
Nun kann man sich übers Schicksal erheben!

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Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Dienstag, 19. August 2014 9:20

Die Zeiten werden vom #aufschrei virtueller Persönlichkeiten gegen die Objektive Realität geprägt, also einem identitätsorientierten Gottesbeweis der Fünften Dimension.

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Zur Kritik der Faulheit aus poetologischer Sicht

Dienstag, 19. August 2014 8:23

Dort, wo satt Dich in der Sonne aalst,
und als Schmarotzer so Dich entlarvst:
Das ist der Preis, den Du bezahlst,
dass Du Du selber bleiben darfst!

Und zeigt sich’s Leben mehr als Schund,
dann wirst Du glatt ein anderer sein:
Das ist der innere Schweinehund.
(Hoffentlich mehr Hund als Schwein!)

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Vom Statement aus poetologischer Sicht

Dienstag, 12. August 2014 17:17

Die Wolken hängen gar tief und breit,
die Schwere des Daseins raubt ganzen Mut!
Ein Wort des Dichters zur rechten Zeit:
Alles wird gut!

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Vom Geschäftlichen aus poetologischer Sicht

Samstag, 2. August 2014 9:26

Egal, wie ich Beziehung trimm‘,
aus Krone bricht Zack für Zacke:
Ein Sitzpinkler ist ja schon schlimm,
der Stehscheißer dagegen ist Kacke!

Übers Nagelbrett gehen nur Inder,
ein Mann nun mal ist, wie er ist:
Der Warmduscher quält kleine Kinder,
der Kaltbader ist Masochist.

Doch auch Sie wirkt sehr verschroben,
mit dem Orgasmus hat es nicht eilig,
der Missionar bumst immer von oben,
denn Empfängnis ist nun mal heilig.

Der Lustschrei kennt keinen Vokal,
das Bekenntnis erfolgt meistens oral:
Die Liebe ist nun mal asozial,
daher gibt es keine Moral!

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