Beiträge vom Oktober, 2014

Vom Selbsterklärenden aus poetologischer Sicht

Freitag, 31. Oktober 2014 12:28

Im Konflikt wird sehr oft angeeckt,
Konfrontation treibt wie Polente,
der Rahmen wird nun abgecheckt,
und schließt mit die Pointe!

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Von digitaler Danksagung aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 30. Oktober 2014 8:57

Du bist der Grafiktreiber meines Horizonts,
Du bist das ClearType meines Lebens-Fonts,
Du warst das Byte, das mich aus Dumpfheit trieb:
Merci, das es DICH gibt!!!

Du bist pass Wort, dem ich im Dschungel trau‘,
Du bist der Farbpix auf meinem Display-Grau,
Du bist der Reggy-Hack in meinem FENSTER-Lied:
Merci, das es DICH gibt!!!

Du bist die Hoffnung meines Viren-Scans,
Du bist Schmieröl im Rattern meines Fans,
Du bist der Tool-Tip, der einzig Richt’ges riet:
Merci, das es DICH gibt!!!

Du bist der Seher über’n Software-Rand,
Du bist Connection, die schließlich wide world fand,
Du bist mein Speaker, der scheppert Melodie:
Merci, das es DICH gibt!!!

Du hast den Mut, die Schnüffler zu verhauen,
Du hast die Härte, diesen PinMod’s zu vertrauen,
Du warst die Weisheit, die mich zum Upgrade trieb:
Merci, das es DICH gibt!

Du warst Erregung, die mich verpixelt fand,
Du bist der Dater, der mich für immer band,
Du heißes Touchglas, an dem ich Teile rieb:
Merci, dass es DICH gibt!!!

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Vom intellektuellen Präkardiat aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 29. Oktober 2014 9:48

Wer Windeln auf dem Kopfe trägt,
dem kann man nicht vertrauen,
wer Leute da ans Kreuze schlägt,
den sollte man verhauen!

Auf die Welt also Trottel kamen,
nuhr, wer will das wissen?
Muss wirklich man in Gottes Namen
die Flagge Dummheit hissen?

Ein verklemmter Christ will mal lachen
über seine muslimischen Brüder,
und die Pointe will einfach nicht krachen:
Was für ein Ladenhüter!

Fromme sind miese Tutoren,
das Religiöse schafft keinen Lenz,
doch Überhöhung im Sinne Humoren
eine Frage der Intelligenz!

Wohl dem, der da in sich kehrte!
Der Verachtung als geist’ges Emblem
sind Eure Werte ja keine Werte,
sondern finanzielles System!

Und so seid Ihr denn seelische Diebe
der Lebenden, und auch der Toten,
denn es fehlt Euch einfach Liebe:
Ihr Vollidioten!

Wo ist denn Eure Seele verreckt?
Ihr seid Zyniker, so heißt es!
Es ist faschistoider Intellekt,
der Zuhälter Eures Geistes!

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Von der Zoologie aus poetologischer Sicht

Freitag, 24. Oktober 2014 10:19

Pthius_pubis_-_crab_louse

Dieser Schmerz heißt Einsamkeit,
darauf läuft es immer hinaus,
sie walzt unsere Leber breit,
und läuft dann drüber: Als Laus!

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Von literarischer Emanzipation aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 23. Oktober 2014 7:00

Die Alten wie Jugend treiben es fett,
und haben doch ein gemeinsames Band:
Der Siebzehnjährige, der aus dem Bett …
… stieg, und endlich verschwand.

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Über Kundenaquirierung aus poetologischer Sicht

Montag, 20. Oktober 2014 16:36

Beim Geschäft Sie haben Luft verpestet?
Sie wollen Landlust? Back to the roots?
Wir haben sechs Klosetts getestet,
zeigen zwölf spannende Downloads!

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Von der Trivialdramaturgie aus poetologischer Sicht

Sonntag, 19. Oktober 2014 10:55

Filmfiguren müssen niemals kacken,
pissen, schneuzen, oder kotzen,
sie tun sich ihren Plot Point backen,
und lassen sich als Held beglotzen.

Der Bösewicht hat meist Probleme,
’ne schwere Kindheit oder Psyche,
und weil er sich gar deshalb schäme,
daher mordet er mit Rüsche.

Das Kommissar dagegen pflegt ’nen Tumor,
die Ex ganz böse über allem schwebt,
und bei Mord meist fehlt ihm Humor,
wenn auf Rüsche DNA-Spur klebt.

Auf den Standard-Assi fällt Verdacht,
er zwar schwierig, doch nur Gutes will!
(Das Drehbuch hier moralisch wacht,
die Betroffenheit kommt mehr als still!)

Schon ist das Täter-Konto hart verortet,
ein SEK kommt auf die Welt,
schießt, weil er mit Spitze mordet!
Moral: Auch Rüschen kosten Geld!

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Gehobener Smalltalk aus poetologischer Sicht

Samstag, 18. Oktober 2014 10:55

Der Flash bestimmt das Menschenleben,
es ist die Zeit, die uns bedrängt!
Man könnte ‚Schwachsinn!‚ drüber kleben,
wär‘ nicht auch die Sicht beengt!

Wer hörte noch den schrillen Ton,
der Volkspunk mimt die Mokratie,
der Geruch war auch mal feiner schon:
Doch schöner blöden war noch nie!

Der Lustschrei gellt durch’s Viertel,
wie wenn’s Glück so immer lacht,
obwohl da unterhalb vom Gürtel
da kommt ja nur noch Niedertracht!

Komm, wir tauschen mal die Nümmern:
Erst Sie unten, dann ich oben!
Die Proleten wird’s nicht kümmern,
doch’s McBurgertum wird toben!

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Donnerstag, 16. Oktober 2014 9:10

Hauptbahnhof abends

⊆⊇

Es ist leicht, Sehnsüchte zu erzeugen, wenn das einzige Hindernis auf dem Weg in die Freiheit ein schlichtes Haltesignal darstellt.

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Von der Simplifizierung aus poetologischer Sicht

Samstag, 11. Oktober 2014 12:39

Bei rohen Kräften wird sinnlos erkannt,
und zwar aus jedwedester Sicht,
die Gefühle hätten einen übermannt.
Doch überfraut? Geht gar nicht!

Pfff…! bewegt sich am Rande des Raunens,
Huch! kommt von allem am schiefsten,
Herrje! wirkt als Ausruck reinen Erstaunens,
Wow! ist am superlativsten.

Schmierigste Phrase? Ich kau‘ vor:
Mehr Blasphemie wagen!
Doch was zum Teufel möchte Autor
uns mit diesen Zeilen sagen?

Die schiere Existenz eines Wesens,
ist Ausdruck seiner Anzipation,
es spürt während Hörens und Lesens,
sie trifft leider den falschen Ton!

Die Wachphase man nennt REM,
die Synapsen machen gleich dicht:
Ei jemm, watt ei jemm!
Bitte, bitte nicht!

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