Beiträge vom November, 2014

Von der Weisheit des Dichters aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 27. November 2014 10:25

Ihr Hirnis seid ganz schön verrückt,
und obendrein auch noch schlicht!
(Das ist ein bisschen drastisch ausgedrückt,
doch ganz unrecht hat er nicht!)

Der Mensch ein Affe, wär sonst ja gelacht,
doch nicht nur dieser hat einen Hau:
Hunde versteh’n uns besser als gedacht.
Wau wau!

Ach! Die Selbstdarstellung will nicht ruh’n,
nur gütiges Augste bleibt hier gewogen:
Was immer auch Menschen als Tiere tun,
wirkt theatralisch überzogen!

Vom Leben geschunden und auch benommen
hatte Böses schon immer eine Lobby:
Poeten dagegen sind moralisch vollkommen,
letztlich ist dies ihr einziges Hobby.

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Von der Amerikanistik aus poetologischer Sicht

Montag, 24. November 2014 12:59

The opposition includes dafür and dagegen:
Think harder!
If you ständig unterlegen,
you are the Kabelbaum of Marder!

What want You is a sentimental Kit,
the feelings of bliss ziehen den Schweif:
If you are sitzend in the deep of shit,
you need dope for a better knife!

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Über die Volkserziehung aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 20. November 2014 10:59

Die Toleranz im Kopf macht mich gesund!,
sag‘ ich als eingebor’nes Bleichgesicht
mit Hydrationshintergrund:
Nur ist er leider nicht dicht!

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Vom handwerklichen Geschick aus poetologischer Sicht

Freitag, 14. November 2014 19:26

Es trifft die Schüchternen wie auch die Feisten:
Muss Huster man beim Oralsex schelten?
Schuster, treib’s mit deinen Leisten,
und verlange nicht nach andren Welten!

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Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Mittwoch, 12. November 2014 10:46

Immer wieder schön sind diese strammen Mütter, die auf das aufgeregte Gebrabbel ihres Kindes mit einem fragenden, lang gezogenen „Ok.“ antworten, so als wollten sie einen ihrer durchgeknallten Vorgesetzten beruhigen.

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Von Behördenwillkür aus poetologischer Sicht

Sonntag, 9. November 2014 23:57

paar_

Der Standesbeamte sagt es stramm und rauh:
„Wilde Liebe ist nur Schall und Rauch,
ich erkläre Sie hiermit zu Mann und Frau!“
Ähm, war’n wir das nicht vorher auch?

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Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Freitag, 7. November 2014 16:57

Anlässlich des 25jährigen Jubiläums soll hier noch einmal ausdrücklich betont werden, dass die Mauer nicht einfach wie ein Soldat auf dem Schlachtfeld „gefallen“ ist, sondern standesgemäß gehackt wurde: Es hatte weniger mit Politik zu tun, sondern war mehr Ausdruck eines neuen Lebensgefühls…

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Vom politischen Bekenntnis aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 5. November 2014 8:53

Damit niemals wieder auf geht Saat,
man muss unbequeme Wahrheit wagen:
Ja, die DDR war Unrechtsstaat!
Doch, wer darf das sagen?

Nur der Dichter kann es rufen!
Nur Er ist heilig, gut, perfekt!
Nur Er kann diesen Gral behufen,
in dem die Wahrheit sich versteckt!

Er wird diese nun auf Mauern streichen,
schreit laut sie und auf seine Weise:
Nie wieder Krieg!‘ wird da nicht reichen,
auch ‚Reich‘ und ‚Zone‘ waren Scheiße!

Und wenn der Lügner ist gar hässlich,
und seine Seele schwerst zerbombt,
Ideologie ist immer grässlich,
wenn sie als Bedürfnis kommt!

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Vom kalkulierten Größenwahn aus poetologischer Sicht

Samstag, 1. November 2014 18:01

Auch wenn Deutschland nun so rostet,
ab und zu gibt’s ein politisch Beben!
Und da das Darlehen nichts mehr kostet:
Sex ist nicht alles im Leben!

Hauptsach‘, der Fiskus läuft wieder rund!
Den Rest, den werde ich kärchen:
Ist der Bund gesund,
freut sich das Herrchen!

 

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