Beiträge vom Januar, 2015

Die Ikonisierung der Kommunikation

Samstag, 31. Januar 2015 10:12

smileys

Die menschliche Kommunikation auf elektronischen Medien führt zu einer weltweiten Regression menschlicher Ausdrucksfähigkeit; es handelt sich hierbei um dieselbe Form der Verschlüsselung, wie sie auch Primaten nutzen. 

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Von der Rückrunde aus poetologischer Sicht

Freitag, 30. Januar 2015 23:21

Die Wölfe sind auf Bayerns Spur,
die Verfolgung nun in Sieg sich wend‘:
Das sind Emotionen pur!
Kurt, gibt’s die denn auch instant?

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Von deutscher Gesprächskultur aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 29. Januar 2015 20:45

Die Journaille serviert das Fleisch roh,
es folgt verbales Ejakulat des Würgens,
Politnutten tropfen im Studio:
Kein Wort. Nirgends.

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Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Donnerstag, 29. Januar 2015 13:53

Man kann jetzt natürlich den armen Schweinen und der Presse ihren Konflikt erklären, aber trägt man nicht auch eine gewisse Verantwortung? Es ist ja gerade die vornehmste Aufgabe eines Intellektuellen, nicht ausgerechnet die Idioten intelligenter zu machen, als unbedingt nötig! Ist es in einer Demokratie überhaupt statthaft, die aus einer narzisstisch-kindlichen Persönlichkeitskränkung erwachsene Selbstüberhöhung, die in einer wie auch immer gearteten, moralischen Haltung ihre berufliche Erfüllung findet, politisch korrekt anzugreifen?

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Über Faunphemie aus poetologischer Sicht

Freitag, 16. Januar 2015 19:47

Es bereitet Wirblern wie Säugern Freude schiere,
der Anblick eines bunten, rollenden Balles:
Was kann, was darf Haustiere?
Alles!

Die Verjahung, statt offener Beneinung,
schüttet ein das Bade mit dem Kind,
doch nur eine doppelte Verschweinung
ergibt nun mal ein Rind!

Und überhaupt, ob nun Henne oder Ei,
das Existentielle bringt da Klarheit,
denn auch der Vogel ist nicht Ach! so frei,
für den ist Fliegen Arbeit!

Die Empathie ist allen Tieren fern,
wie es schon bei Goethe klunge:
Das ist also des Pudels Kern!
Magen, Darm und Lunge…

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Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Dienstag, 13. Januar 2015 7:57

Wenn diese selbst ernannten Religionsgemeinschaften weiterhin ihren erbärmlichen Kulturkampf auf dem Rücken der einfachen Bevölkerung austragen, werden wir halt Sepp Blatter zum neuen Herrgott ernennen!

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Von den Machtspielchen aus poetologischer Sicht

Dienstag, 13. Januar 2015 7:22

Der Islam gehört zu Deutschland,
die Ossis sind die neuen Türken,
was Angie einfach clever fand:
Die Zone beginnt rückzuwirken!

Auch der Wessi ist ein armes Schwein,
bleibt Nazi, der er immer war,
und seine Erbschaft ist nicht rein,
da keine Kinder er gebar.

Christen treiben Selbstausweidung,
solch‘ Moral ist nicht zu lindern,
und sie handelt auch von Selbstkasteiung,
so lange sich noch Opfer findern.

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Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Dienstag, 13. Januar 2015 7:14

Die Amerikaner haben die Technologie der Informationsgesellschaft erfunden, und damit einen unschätzbaren, historischen Vorteil: Sie halten das Medium für ein Abbild der Realität, und nicht, wie die alten Europäer, den Transport von Informationen selbst für eine Wahrheit.

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Vom humanistischen Trost aus poetologischer Sicht

Montag, 12. Januar 2015 14:34

Die Heile Welt tut sich verschlimmern,
ihr Terror ist nur die Vertonung,
die Moral liegt mal wieder in Trümmern,
aber sie ist ja auch keine Wohnung!

Wir leben nicht mehr im Viehdung,
dies weiß der Kunz wie auch Hinz:
Der Feind der Globalisierung,
das ist die dumpfe Provinz.

Nur ein Kleingeist macht sich nackig!
Ach! Hört das Gemurmel im Fond!
Daher fordern wir kurz und knackig:
Erweitert den Horizont!

Glaube ist eben nicht nur rein,
denn er verhindert das klare Versteh’n,
und man muss nicht immer gleich tot sein,
als Held um durch’s Leben zu gehn!

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Von pompösen Parabeln aus poetologischer Sicht

Sonntag, 11. Januar 2015 16:32

Ein Buddhist seinen Sanftmut verwaltet,
der Jude hat einen harten Schwanz,
der Muslim wirkt ziemlich veraltet,
der Christ leidet an Arroganz.

Der Dichter dagegen ist aggressiv,
doch sanft Organe fühlen sich rein,
sein Weltblick im Morgen ankert tief,
seine Demut ist ehrlich und rein.

Und nun, Ihr religösen Spinner:
Macht ihn zum Gott, für immerdar!
Träumend‘ Denker sind die Gewinner,
auch Du willst sein, wie er war!

Nur Humanismus bringt uns den Frieden,
denn der Mensch ist überall gleich,
zu tief schon im Blut wir knieten,
nur Barmherzigkeit macht uns reich!

Statements liest man nicht vom Blatt,
alle Wahrheit wird schmal in der Presse,
und wenn man mal nichts zu sagen hat:
Nicht schlimm! Haltet die Fresse…

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