Beiträge vom Februar, 2015

Vom Wesen des Kackens aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 26. Februar 2015 18:03

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Unser Darm hat angeblich großen Charme,
doch braune Kuppel mittig des Weißwerks,
dieses Rotdunkle macht lustlos und warm,
und das ist nur die Spitze des Scheißbergs!

Reden wir das Problem nicht klein:
Ein rechter Furz klingt ästhetisch schaurig,
und mögen Mikroben sämtlichst fröhlich sein,
ein deutscher Arsch bleibt nun mal traurig.

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Über Volkstümlichkeit aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 26. Februar 2015 16:25

Als ginge in der Finsternis ein Licht an,
leuchtet grell Blitz geistigen Erhebens,
dem Tatkraft folgt: Nun spricht man
von der Schwuppdizität des Lebens!

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Der Aphorismus als starkt gekürzter Gegenwartsroman

Donnerstag, 26. Februar 2015 14:17

Klar sind PEGIDA, der durchgeknallte Russe und die schlitzohrigen Griechen insgesamt betrachtet eine Verkettung unglücklicher Umstände, aber man muss unterm Strich auch sagen: Es war nicht alles schlecht am Westen!

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Von den Zerwürfnissen aus poetologischer Sicht

Dienstag, 24. Februar 2015 0:51

Liebste? … Ach!

Deine Brüste sind noch voll und prall,
nur mein Schniedel hängt so rum,
dies Veganertum ist Rauch und Schall:
Oh, Du mein Antibiotikum!

Warum machst Du mich so schwach?
Aus Hass, wie es mir heute unkte,
oder macht die Gier Dich derart wach?
Alles wegen der Treuepunkte?

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Vom Wesen der Dienstleistung aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 19. Februar 2015 19:51

Die Deutschen sind traurig eben weil,
und wollen vom Dichter jetzt Erlösung!
Nun, Geiz ist leider so gar nicht geil:
Macht 1000 Euro und eine Entblößung!

Wenn dann Ihr korrekt gelöhnet habt,
(nackt kommt der Heilige Gral kesser),
verrät er, wo Euer Schicksal schabt:
Frisch gevögelt lebt es sich besser!

Macht doch einfach viele Kinder,
und gebt das Elend direkt weiter!
Beendet Euren Lebenswinter:
Unschicklichkeit macht heiter!

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Von der Indizienkette aus poetologischer Sicht

Freitag, 13. Februar 2015 23:00

Der Gerechtigkeit gegenüber Schwänzer
geriet der Mobber zum normalen Fall:
Alle sind Ausgrenzer!
Fast überall.

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Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Mittwoch, 11. Februar 2015 9:30

Es ist leicht, politisch unkorrekte Witze über Minderheiten und Benachteiligte zu machen, die moralische Arbeit besteht letztlich in der bedingungslosen Loyalität zur Pointe.

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‚This Shade of Grey‘ aus poetologischer Sicht

Sonntag, 8. Februar 2015 10:52

Zarte Finger sind nicht zu verhöhnen,
erregend Linien ziehen über heißen Nabel:
Doch Dein schmutziges Stöhnen?
Völlig indiskutabel!

Und als ob schaltet brummend Sauger ein,
die Beherrschung wird zu rasend Moos,
hart dringt der Muskel in die Feuchte ein:
Alter? … Na? … Tief! … Los!

Ach! Pubertär wirkt Akt in diesem Dunst,
sich reibend Fleisch gar duftet fein,
der Masochismus ist zwar Große Kunst,
doch auch Vulgäres will erlernet sein!

Ja! Gerade der verklemmte Intelelle,
der sah Nacktheit selten oder nie,
der fickt gern mal auf die Schnelle,
so als Ausgleich für die Theorie.

Nun hat sich Trieb der Scham erwehrt,
er tut sich plustern und sich ruhmen:
Das ist, wie wenn’s Papa noch mal klärt,
das mit den Bienchen und den Blumen.

Natur hat Kraft, denn wo man ringt,
Ach! da laß‘ dich ruhig nieder,
wenn sich man in Dessous verdingt:
Böse Menschen haben keine Mieder.

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Vom dedizierten Volkssinn aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 4. Februar 2015 1:24

Wo warst Du, als die Linke rief?
Ganz ohne Sorgen starb der Benno,
wir wurden geldgeil und konservativ.
Und alle so: Och Menno!

Verlieren tut, wer länger pennt,
der Asoziale kauft auf der Kö,
die Kapitalsau liegt jetzt voll im Trend!
Und alle so: Ach nö!

In Europa wir werden jetzt gehasst,
und die Regierung zornt gar jäh,
Merkel hat unser Geld verprasst.
Und alle so: Oh yeah!

Schicke Technik liegt in Läden,
per Pixel kommt politisch‘ Hetze.
Wir müssen dringend mal wieder reden!
Und alle so: Ähm, wie jetze?

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Dienstag, 3. Februar 2015 11:35

plastina

Niemals hätte Plastina gedacht, dass ihr erstes Praktikum, welches „irgend was mit Mode“ zu tun haben sollte, derartig langweilig sein würde!

Bildquelle: Autor, Winterfeldt-Markt

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