Beiträge vom Juni, 2015

Über den Rubikon aus poetologischer Sicht

Sonntag, 28. Juni 2015 22:24

urn:newsml:dpa.com:20090101:150319-90-026157

Wenn man laut über Herrn Tsipras
und danach über Frau Merkel lacht,

tut man das,
was ein Guru macht!

Bildquelle: dpa

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Von Folgeerscheinungen aus poetologischer Sicht

Samstag, 20. Juni 2015 13:57

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Petrus‘ Gefeixe wirkt schön kesse,
ob da vor lauter Rügen Donner:
Erst Regierung, dann die Presse,
jetzt haben wir den Lügensommer!

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Von den Gedenktagen aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 18. Juni 2015 6:10

Das Selbstlob ist des Deutschen Irrung,
denn manchmal lässt es ihn im Stich.
Heut‘ ist der ‚Tag der Verwirrung‘:
Niemand liebt mich so wie ich! 

Ach! Mein Schicksal tue selber lenken,
alles andere hab‘ ich verbannt!
Ich kann jetzt gar nicht selber denken,
da mich Gefühle heftigst überrannt!

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Montag, 8. Juni 2015 17:31

Beschriftung

„… Nee Barack, das war anders: Den Wladi habe ich in Moskau einfach aufgerissen wie so’n Westpaket. Plötzlich rastet der Frank-Walter vollkommen aus, düst nach Kiew und setzt aus purer Eifersucht diesen Janukowitsch ab! … Na, und Du kennst ja selber diese russifizierten Sensibelchen, also gab’s erst mal Krieg. Und mal ehrlich, was willste als Frau denn da machen? …“

Bildquelle: DPA/AFP

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Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Dienstag, 2. Juni 2015 18:31

Also ich persönlich habe gar nichts gegen die Homo-Ehe, meine Sorge gilt da mehr Deutschland: Alles, was früher schikaniert, verfolgt, verboten und später dann erlaubt wurde, wurde schließlich auch Pflicht! Und zwar zu einem Zeitpunkt, wo es niemandem mehr nutzte…

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Animalische Diktion aus poetologischer Sicht

Montag, 1. Juni 2015 6:16

cow

Die Armeen aus Kälberpärchen,
die Panzer aus gegerbtem Wahn,
für Kriege einfach zu verfressen:
(… schnaubender Plan … milchig genial …)

Es gibt kein Stall, es gibt kein Bauer,
es gibt nur Mais, es gibt nur Gras,
s ‚gibt Wasserschlückchen statt Zitzen drücken,
s’gibt Glücksklee auf Lebenszeit,
(… immer für ’nen Hufschlag bereit …)

Gebt den Rindern das Kommando,
sie wissen nicht, was sie muh’n!
Die Welt gehört der Rinderwende,
Kuhglocken bimmeln ohne Ende,
wir werd’n in Grund und Boden gekackt:
Rinder an die Macht!

Sie sind die wahren Fetischisten,
lieben das Chaos, eutern ab,
kennen keine Rechten, keine Pflichten,
noch die linke Boxenhaft!
(… Muskelkraft …  und ungestüme Hatz…)

Gebt den Rindern das Kommando,
denn sie wissen nicht, was sie muh’n!
Die Welt braucht die Rinderwende!
Kuhglocken bimmeln ohne Ende,
wir werd’n in Grund und Boden gekackt:
Rinder an die Macht!

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