Beiträge vom März, 2016

Von den Unbelehrbaren aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 17. März 2016 10:19

Dem Frohlocken folgte Neides Klage
als das Volk die Weisheit küsste:
Der Dichter! Held unserer Tage!
Wenn er nur nicht alles besser wüsste!

Unsre Metzger wählen wir als Kälber,
Scheinheiligkeit tut er beklagen!
Ach! Dass wir doof sind, wissen selber,
muss er uns das dauernd sagen?

Das Leben ist ein Hauen und Stechen,
doch Poeten zeigen, wie es geht:
Schicksal humanistisch runterbrechen,
bis da wieder Affe steht!

Ein Primat jetzt also frisst und liebt,
nun hat man die Frage an der Backe:
Wenn es Biobananen gibt,
gibt es dann auch Ökokacke?

Die Regierung tut so was unterdrücken,
weil zum ersten selbst betroffen,
zweitens will sie’s Volk verrücken,
um weiter auf die Macht zu hoffen.

Nur ein Dichter kann all dies noch retten,
denn Gerechtigkeit ist mehr als Schein:
Er sanft wird diese Tiere betten
im gereimten Fair Trade-Hain!

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Von der Bejahung aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 16. März 2016 7:57

Es ist Lebens Ernst, der Wahrheit bläute,
und ein Mensch, der mutig Schicksal lenkt,
doch ganz ohne Spaß und Lebensfreude?
Ein Schelm, wer nur blutig von sich denkt!

Glück, so dem Deutschen widerfährt,
für ihn ist sehr schwer auszuhalten,
so dass man gütig nun erklärt:
Lass ihn da oben es verwalten!

Denn das Fremde ist Dir ja vertraut,
exotisch Fernes traute Heimat,
nur wenn Dich menschlich Nähe haut,
brauchst Du einen Beirat!

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Die Eilmeldung aus poetologischer Sicht

Dienstag, 8. März 2016 23:40

Das poetologische Oberhaupt
der diabolischen Kirche,
schraubt jetzt wohl an neuem Vers,
und zwar über röhrende Hirsche!

Die Brunft ist hormonell bedingt,
sie bezeugt akustisch Triebe,
so dass es soziologisch klingt:
Ein einz’ger Schrei nach Liebe!

Die Einsamkeit ist gnadenlos,
ein Diktator ohne Dichtring,
doch Rotwild ist wohl staatenlos
und daher auch kein Flüchtling.

In Kürze mehr auf IGEL blondsein…

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The aphorism as greatly shortened contemporary novel

Samstag, 5. März 2016 21:12

Nothingness is the totalitarianism of the message, the perfect black hole of information society. It is not true to assume that no longer increase with the end of a dictatorship would be the pain possible: From the beginning of mankind to the present day, there were truths that were very hard to bear by the people. Just because a lot of different data available today, this does not mean that we can pick and choose those to which we must direct us necessarily. At night it is colder than outside…

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