Beiträge vom Juni, 2016

Vom mediengerechten Statement aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 23. Juni 2016 21:59

Treibt es das Leben gar zu bunt,
macht der Konservative Ratze:
Das ist der innere Schweinehund,
verraten von der Rotwildkatze!

Realo-Müeslis eil’n von Krieg zu Sieg,
Linke geh’n als Durchlauchterhitzer.
[Deutschland ist eine Kulturfabrik,
und ich bin der Fabrikbesitzer.]

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Vom allzu Menschlichen aus poetologischer Sicht

Freitag, 17. Juni 2016 10:20

Warum sollte man die Frauen foulen,
nur weil sie mit den Brüsten wallen?
Und dann das männertolle Eierkraulen:
Ist’s nicht das Schweinsteigen in uns allen?

 Gerade Taschenbowling führt zum Sieg,
ist auch Methode nicht immer fein:
Kerle sind im Zickenkrieg.
Weiber können Schwuchteln sein!

Diese Welt wirkt seltsam verschwommen,
ihre Seele wurd auf’s Ich verzwergt:
Vielleicht ist man ja angekommen,
und hat es nur nicht gemerkt!

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Das Schüler-Kurzreferat aus poetologischer Sicht

Dienstag, 7. Juni 2016 13:41

Lieben tun sich meist zwei, ich schätz‘,
Begehren Dritter erzeugt Sublimierung:
Es gilt also das Assoziativgesetz
mit echter Kontextsensualisierung!

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Der Aphorismus als stark gekürzter Gegenwartsroman

Sonntag, 5. Juni 2016 10:53

Der gemeine, aufschauende ‚Facebook‘-User muss sich in der Regel mit dem ‚WhatsApp‘-Messenger herumschlagen, dagegen greift der gebildete Fetischist zur eleganten ‚WhatsDown‘-Lösung auf dem ‚Footbook‘-Portal.

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Von der Neuen Unübersichtlichkeit aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 2. Juni 2016 12:11

Wort für Wort erleidet Schlappe,
wenn der Wahnsinn hat Methode:
Zwei Fliegen schlagen eine Klappe,
eine Freude an die Ode!

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