Beiträge vom Oktober, 2017

Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Dienstag, 31. Oktober 2017 21:05

„Hier stehe ich und kann nicht anders!“ – Dieser inneren Logik folgend handelt es sich also offenbar um nichts anderes, als nach dem aufrechten Gang um den zweiten, großen Unfall der menschlichen Evolution. Selbst die Bezeichnung ‚menschliches Bewusstsein‘ wirkt, als wolle sie sich selbst an den Pranger stellen, ihrem Charakter nach selbstreferentiell. 

Thema: Poetologische Sicht | Kommentare (0) | Autor:

Parasomnia aus poetologischer Sicht

Montag, 30. Oktober 2017 22:58

Hart schlägt meinen zarten Geist der Haken,
als ich mich grad in süßen Träumen sühle:
So nicht, ihr Kissen, Decken und Laken!
Ich habe schließlich auch Gewühle…

Sollte ich es nicht sein, der chillt?
Statt dessen tat Stoff die Kontrolle verlieren,
und ward komplett zu einer Rolle verdrillt:
Wollt ihr mich imitieren?

„Auch Einbildung löscht den Wissensdurst.“,
sprachen die Herren mit dem engweißen Jäckchen.
„Der menschliche Körper ist keine Wurst,
sondern ein willenstarkes Psychopäckchen!“

Thema: Poetologische Sicht | Kommentare (0) | Autor:

Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Montag, 30. Oktober 2017 2:05

 

jamaica-sondierung

Die Jamaika-Koalitionäre haben zwar das große Glück, sich an Halloween nicht schminken zu müssen, aber eine überzeugende Drogenpolitik ist so natürlich auch kaum möglich. Ab und zu kommt die Chefin zu einem „reinigenden Gewitter“ vorbei, dies entspricht etwa der Größe von drei Fußballfeldern oder dem Gewicht von zweieinhalb Elefanten. 

Thema: Poetologische Sicht | Kommentare (0) | Autor:

Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Montag, 16. Oktober 2017 18:54

Mit Erstaunen las ich in der Presse vom Auftreten Harvey Weinsteins in den USA. Der Bericht über sein Verhalten fordert meine Distanzierung.

Thema: Das Leben, über die Schulter betrachtet... | Kommentare (0) | Autor:

Die Klage der Nation aus poetologischer Sicht

Sonntag, 15. Oktober 2017 13:48

Wer kann solch Elend noch vertonen?
Dem Männchen wird es kalt und heiß,
das Weibchen verfällt in Depressionen,
weil Mutti keine Antwort weiß!

Was soll sie denn auch sagen?
Ich hab’s vermasselt, darum
mehr Alternativlosigkeit wagen?
Oder sollte sich fragen: Warum?

Warum nur spältet sie dies schöne Land,
so dass es fällt ins Koma?
Jungen sind schon außer Rand und Band:
Wohin mit Oma?

Thema: Poetologische Sicht | Kommentare (0) | Autor:

Vom Anspruch aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 4. Oktober 2017 9:53

Warum hat es der Intellekt so schwer?
Genau dies frägte ich gelegentlich,
wie, wenn ich denn ein Vöglein wär:
Niemand piept Dich so wie ich?

Da wir mit Sehnsucht unterm Kiel
solch Wollen können nicht verhehlen,
Zufriedenheit als großes Ziel:
Doch woher nehmen, wenn nicht quälen?

Lügen sie denn wissentlich,
Dickherrscher und Tatoren?
Oder regieren die geflissentlich
vor mit Eifer roten Ohren?

Hält Last des Generationenbandes?
Junge Menschen haben’s schwer an der Latte,
doch die Zuckbrunft dieses unseren Landes
steht nun mal nicht zur Debatte!

Zur Trivialität neigt da sich Waage,
der glücklose Nebel zur Brache verhunzt,
und am Ende von Allett stellt sich die Frage:
Was ist Dunst?

Thema: Poetologische Sicht | Kommentare (0) | Autor: