Beiträge vom Februar, 2019

Von der religiösen Botschaft aus poetologischer Sicht

Montag, 18. Februar 2019 12:48

Und obwohl ich auf ihn wettete,
sagte ich ihm, auch wenn es schmerzte:
Es war nicht Gott, der mich rettete,
es waren die Ärzte!

Da wandte er ab den Kopf und sprach:
So dreist wurd‘ ich noch nie beschimpft,
dennoch immer Lanze für die Wahrheit brach…
Ich bin jetzt auch geimpft!

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Von der Plagiatskunst aus poetologischer Sicht

Sonntag, 10. Februar 2019 16:37

SIE BEMUTTERN SIE
EREIFERN SIE BENEIDEN

SIE WIRD ÄHM ER WARD GROSS
ODER NICHT GESCHRIEBEN ODER SO

STEHEN SIE VOR BIENEN
IN IHRER RACHE

WÜNSCHEN SIE IHNEN
BON CASSE GOOD FUCK

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Von der Fauna aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 7. Februar 2019 23:36

Ein Hase hoppelt über’s Feld,
da tut sein Geist tief schürfen:
Gott, es ist zwar nicht die große Welt,
doch wird man ja noch hoppeln dürfen!

Das Wildschwein gibt sich daher rauh,
auch sein Gehirn gibt keine Ruh:
Zwar bin ich nur eine alte Sau,
doch immerhin stehe ich dazu!

Das Pferd übt zuerst das Kniehern,
und tut sich weiter nicht drum scher’n:
Schließlich will man nicht nur Wiehern,
sondern auch Warumhern!

Auch der Hamster findet sich ganz toll,
dreht zärtlich an seiner golden Uhr:
Klar nehm‘ ich die Backen voll,
das ist nun mal meine Natur!

Die Moral ist ohne Schmerz,
beachtet man die Weisheit fein:
Quäle nie ein Tier zum Scherz,
denn es könnt‘ geladen sein!

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