Beiträge vom April, 2019

Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Sonntag, 28. April 2019 9:14

Das wahre Problem Robert Habecks scheint zu sein, dass ihn außer ihm selbst niemand wirklich leiden kann. Solcherart Verunsicherung mit rigider Moralität zu begegnen, nennt man negativistischen Narzissmus. Dieser bildet die persönliche Grundlage des deutschen Protestantismus.

Negativistischen Narzissmus darf man nicht mit negativem Narzissmus verwechseln, wie es z.B. Jens Spahn tut, der sich als Homosexueller nicht wirklich annehmen kann, aber dafür hofft, dass Gott dies ersatzweise tut. Negativer Narzissmus mit moralischer Rigidität bilden die psychologische Grundlage des deutschen Katholizismus.

Eine dritte Variante des Selbsthasses stellt der nonpaternalistische Narzissmus dar, wie ihn z.B. Kevin Kühnert praktiziert, der sich als sein eigener Großvater inszeniert, und von dieser Warte aus mit moralischer Rigidität eine Vergangenheit gestalten möchte, die anderer Menschen Zukunft ist: Ein heimgekehrter Sohn, der niemals verloren ging. Der nonpaternalistische Narzissmus bildet die neurotische Grundlage des deutschen Atheismus.

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Vom Klimafolgeschaden aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 24. April 2019 18:41

Die Hitze macht schwach und benommen,
Halluzinationen sind nicht einerlei:
„Ich sehe eine große Dürre kommen!“
„Will nach Hause, die geht vorbei!“

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Dienstag, 23. April 2019 9:45

Das gleichzeitige Aufkommen von Political Correctness, der Globalisierung, des Internets, der Ökokultur und die Gefahr eines angeblichen Klimawandels lässt vom psychologischen Stand nur die die Schlussfolgerung zu, dass es tatsächlich eine weltweite Verschwörung gibt, bei der sich politische Personen zu dem Zwecke verabredet haben, endlich mal öffentlich über die ihre Hitzewallungen zu sprechen. Manchmal kommt sie von außen, oft jedoch aus dem Inneren des Körpers, als gäbe es da eine Art Algorithmus der Künstlichen Intelligenz, dem man einfach nicht Herr wird.

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Über eine verdorbene Generation aus poetologischer Sicht

Samstag, 20. April 2019 22:00

Wie tut der Millenial ticken?
Er ist sanft, gebildet und doch schlicht,
und er kann nicht ehrlich ficken,
auch aufrecht reden tut er nicht!

Sie wartet elend nun auf’s Lochen,
denn ohne Sex kein Glück, wie öd!
Kann nicht bügeln, zocken, kochen,
ist selbst zum Suizid zu blöd!

Ureig’nen Gefühlen sind sie Diebe,
man könnte sie auf Blättern betten,
doch Verganem fehlt das Fleisch der Liebe,
auch deshalb sind sie nicht zu retten.

Sie unterscheiden zwischen Gut und Böse,
bereiten Straßen für die Kinder vor,
verbieten Meinung mit Getöse,
ihr Eigensinn schießt Eigentor.

Und dann sind sie so verletzlich!
Harte Fakten sitzen zwischen Stühlen,
Realität ist einfach zu entsetzlich:
Vertraue immer den Gefühlen!

So geht Sinn des Lebens in die Hose,
mehr schüchtern Elend sah man nie:
Je bürgerlicher die Neurose,
desto freudianer ist die Therapie!

Trotz Pflanzensex im Biozimmer,
Geist und Intellekt sind tot!
Und das alles ist viel schlimmer,
als Religions- und Tribalismusnot.

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Nicht-Hilfreiches aus poetologischer Sicht

Sonntag, 14. April 2019 20:57

Wer wir sein könnten, stets bereit,
das schrieb uns Robert Wortemaler:
Sprache schafft die Wirklichkeit!
(Nicht ganz, Vögeln ist realer …)

Die Poetik des demokratischen Sprechens,
auch und gerade in Politik,
ist Ausdruck libidonösen Erbrechens,
sie stört nur beim geldgeilen Fick.

Da hilft nun mal keine Ästhetik,
die unser Klima-Bienchen rockt,
Öko-Gewinne nur steigen stetig,
die Bürger werden abgezockt.

Der Populismus ist die Demokratie
des Volkes, ein Souverän,
doch das versteh’n Grüne nie,
weil’s alle als Dorftrottel seh’n.

Nun wendet sich das beschrieben Blatt,
statt Geschwafel gibt es Klarheit:
Wer zuviel Angst vor sich selber hat,
erschafft sich objektive Wahrheit.

Zu schwach ist dies norddeutsche Licht,
nur blassgelb der Intellekt eitert:
Ein wahrer Schriftsteller schreibt so was nicht,
sei denn, er ist schon gescheitert.

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Samstag, 13. April 2019 8:59

Menschen, die stolz darauf sind, schwarze Löcher zu fotografieren, haben entweder ein optisches, ein religiöses oder ein sexuelles Problem, vermutlich alles zusammen.

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Vom Klimapunk aus poetologischer Sicht

Dienstag, 2. April 2019 8:08

Hallo Frühling, Du blöde Sau!
Erst bist Du hell, dann schreist im Dunkeln,
heiß, bitterkalt, danach lau,
selbst die Hormone muss man schunkeln!

Wie Du schon aussiehst mit Deine Wolken:
Das Hoch Gerlinde, ein Tief heißt Kurt,
zu recht wirst Du von allen gescholten,
als Jahreszeit bist eine Missgeburt!

Wie sagte das Greta doch so schön?
Ich will, dass Ihr wütend werdet!
Kann man noch hoffen, dass ein glutheißer Föhn
den ganzen Schwachsinn erdet?

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