Nicht-Hilfreiches aus poetologischer Sicht

Wer wir sein könnten, stets bereit,
das schrieb uns Robert Wortemaler:
Sprache schafft die Wirklichkeit!
(Nicht ganz, Vögeln ist realer …)

Die Poetik des demokratischen Sprechens,
auch und gerade in Politik,
ist Ausdruck libidonösen Erbrechens,
sie stört nur beim geldgeilen Fick.

Da hilft nun mal keine Ästhetik,
die unser Klima-Bienchen rockt,
Öko-Gewinne nur steigen stetig,
die Bürger werden abgezockt.

Der Populismus ist die Demokratie
des Volkes, ein Souverän,
doch das versteh’n Grüne nie,
weil’s alle als Dorftrottel seh’n.

Nun wendet sich das beschrieben Blatt,
statt Geschwafel gibt es Klarheit:
Wer zuviel Angst vor sich selber hat,
erschafft sich objektive Wahrheit.

Zu schwach ist dies norddeutsche Licht,
nur blassgelb der Intellekt eitert:
Ein wahrer Schriftsteller schreibt so was nicht,
sei denn, er ist schon gescheitert.

Tags »

Autor:
Datum: Sonntag, 14. April 2019 20:57
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Poetologische Sicht

Feed zum Beitrag: RSS 2.0 Kommentare und Pings geschlossen.

Keine weiteren Kommentare möglich.