Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Das wahre Problem Robert Habecks scheint zu sein, dass ihn außer ihm selbst niemand wirklich leiden kann. Solcherart Verunsicherung mit rigider Moralität zu begegnen, nennt man negativistischen Narzissmus. Dieser bildet die persönliche Grundlage des deutschen Protestantismus.

Negativistischen Narzissmus darf man nicht mit negativem Narzissmus verwechseln, wie es z.B. Jens Spahn tut, der sich als Homosexueller nicht wirklich annehmen kann, aber dafür hofft, dass Gott dies ersatzweise tut. Negativer Narzissmus mit moralischer Rigidität bilden die psychologische Grundlage des deutschen Katholizismus.

Eine dritte Variante des Selbsthasses stellt der nonpaternalistische Narzissmus dar, wie ihn z.B. Kevin Kühnert praktiziert, der sich als sein eigener Großvater inszeniert, und von dieser Warte aus mit moralischer Rigidität eine Vergangenheit gestalten möchte, die anderer Menschen Zukunft ist: Ein heimgekehrter Sohn, der niemals verloren ging. Der nonpaternalistische Narzissmus bildet die neurotische Grundlage des deutschen Atheismus.

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Datum: Sonntag, 28. April 2019 9:14
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