Beiträge vom Mai, 2019

Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Mittwoch, 29. Mai 2019 10:30

Nie habe ich mich bei dieser Smoothie-Jugend angebiedert; ich habe ihnen von Anfang an ganz offen und ehrlich gesagt, dass sie jung, dynamisch und blöd sind. Ich habe die Zeugen Gretas gleich davor gewarnt, sich mit schmierigen Sekten wie Nichtregierungsorganisationen, sexuell missbrauchten Journalisten oder pädokriminellen Politikern einzulassen. Ich habe diesen Smartphone-Junkies auch klar gemacht, dass ein Klimawandel keine Rebellion ist, weil es bei einer Rebellion nicht darum geht, etwas zu verwandeln, sondern darum, dieses neureiche, verfettete und verlogene Funktionärspack schnell und sauber abzuservieren. Und schließlich musste ich diesen entsetzten Kinderaugen auch noch eröffnen, dass sie niemals auch nur ansatzweise das Format ihrer Vorgängergeneration erreichen werden, weil ihnen dafür einfach die natürliche Aufrichtigkeit, Charakter und die intellektuellen Voraussetzungen fehlen. Eine solch verlorene Generation ist für ein Volk natürlich etwas Schreckliches, aber jetzt kann man sich wenigstens von Anfang an darauf einstellen und versuchen, das Beste daraus machen: Kein Mensch ist wirklich unnütz, er kann notfalls immer noch als schlechtes Beispiel herhalten.

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Vom Hühnervolk aus poetologischer Sicht

Sonntag, 5. Mai 2019 11:41

Faustkeile dienten als Hämmer,
ein alter Fischer hebt seine Reuse,
und auf das Schweigen der Lämmer
folgt das Klicken der Mäuse.

Depressionen tief im Grabe,
werden von Euphorien erlöst,
doch ist’s des Menschen höchste Gabe,
wenn er vor dem Fern sehr döst.

‚Der Mangelintelligenz als Fluch
gilt Moral als neue Währung!‘,
schreibt zitternd ein begabter Eunuch
in die Regierungserklärung.

Grün hat sich das Hirn kastriert,
grau das Haar, nicht schwarz, nicht weiß,
wenn so ein Charakter reflektiert
im Gelben eines Spiegeleis.

Totgeburten nebeln im Dunst,
Lebende zeugen Umweltdreck…
Ähm, ist das schon Kunst,
oder kann das weg?

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Donnerstag, 2. Mai 2019 8:54

Leonardo da Vinci, dessen Todestag sich zum 500. Mal jährt, war Wissenschaftler, Erfinder, Maler, vielleicht sogar Bildhauer. Seine frühe Entdeckung verdankt er der damals sehr populären Theatershow „Italien sucht den Superstar“, wo er nach Galileo Galilei auf Anhieb den zweiten Platz belegte, denn er war schwul, links, farbig, vegan, Autist, Feminist, Hypochonder, und warnte als einer der ersten Wissenschaftler vor einem Atomkrieg und dem Klimawandel; Adolf Hitler hat er leider nicht vorhergesehen. Seine widerlichen Mitmenschen betrachtete er mit Argwohn und zeichnete große, anatomische Schaltpläne dieser „Teufelsbrut“, um sie so besser verstehen zu lernen. Seine zahlreichen Werke und Erfindungen krönte er weitsichtig mit der öffentlichen Präsentation eines elektrischen Eierkochers, obwohl Elektrizität und Sexualität seinerzeit noch gar nicht erfunden worden waren.

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