Beitrags-Archiv für die Kategory 'Poetologische Sicht'

Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Sonntag, 12. August 2018 7:23

Wenn man Gottes Schöpfung als etwas grundsätzlich Positives und eine Erschöpfung als die vollständige Durchdringung dieses Gesamtkunstwerkes ansieht, ist dann nicht das Burn-Out-Syndrom der Nobelpreis des Kleinen Mannes?

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Über Trinkwasser aus poetologischer Sicht

Samstag, 11. August 2018 16:31

Ob kalt oder warm, frisch oder schal,
mit Mineralien versetzt, in Plastikglas,
ob still oder sprudelnd, völlig egal:
Hauptsache, es ist nass!

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Sonntag, 5. August 2018 9:14

Andere Völker sind bestimmt nicht weniger rassistisch, auffällig an der genetischen Struktur der Bio-Deutschen ist eher der extrem hohe Anteil an Pädophilen. Da darf man sich auch nicht wundern, wenn solche sich nun massenhaft Funktionäre in Ämter wählen, die dann ihrerseits aufgrund ihrer intellektuellen Überforderung nichts Eiligeres zu tun haben, als unter dem Deckmantel der Konkurrenz regelmäßig ihre Landeskinder zu ficken. Ob man diese deutsche Missbrauchskultur nun ‚Rassismus‘ oder ‚rot lackierten Faschismus‘ nennt, ist reine Auslegungssache unserer journalistischen Versager, die ja auch immer wieder ganz gern mal an der Muschi ihrer Mutti schnüffeln, um zu recherchieren, wo sie denn wohl herkommen.

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Zur WM 2018 aus poetologischer Sicht

Sonntag, 17. Juni 2018 8:17

Kaum hat sich der Verdacht erhärtet,
läuft es schon über den Fußball-Ticker:
Fallrückzieher werden überbewertet,
im Trend liegen Steigvordrücker!

Dort, wo sich die Wahrheit krümmt,
für Vollpfosten gibt es keinen Preis!
Und wo die Realität nicht stimmt,
richtet’s der Videobeweis!

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Von der digitalen Identität aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 12. April 2018 7:33

Ist der Lebens-Bug in die Liebe drin?
Clean Install zu Deiner Seele Wahrung
updatet auch den Lebenssinn,
doch backuppe vorher die Erfahrung!

Ist die Timeline schief und krumm,
Dir sogar die eigene Homepage fremd,
dann tippe schnell und sei nicht dumm:
Ohne Cloud ist auch das Letzte Hemd!

Denn Gott, der tut ja alles walten,
retweetet höchstselbst den Horror,
selbst die Rechtschreibprüfung ist enthalten:
Ähm, wie schreibt sich ‚Sodann und Tomorror‘?

Endlichkeit suggeriert der Serifenfont,
der Diode glimmt nur dann und wann,
eine Server verglüht still am Horizont,
und dis Smartphone zeigt son Testbild an!

Vom Analogen bleibt die Reminiszenz,
die Biologie doch schöpft ab den Rahm.
Gehirn: Maschinenraum der Intelligenz.
Leben: echt schön, aber zu langsam…

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Über persönliche Neuanfänge aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 8. März 2018 23:25

Wie war das noch gestern?
Wer roch noch so gestern?
Die Antwort weißt nur Du,
… weißt nur Du!

Ist das noch derselbe Flur, durch den ich schon seit vielen Jahren geh‘?
Ist das noch dieselbe Küche, die ich im Glanz der Gläser glitzern seh‘?
Bist Du wirklich knisternd blau, ist es wirklich keine Phantasie?
Mir erscheint die ganze Welt verrückt, denn ich bin glücklich wie noch nie!

Ein neuer Müllsack ist wie ein neues Leben!
Nananananana!
Was da mal drin war, ist vorbei, und vergessen, und zählt nicht mehr!
Ei-hein neuer Müllsack ist wie ein neues Leben!
Nananananana!
Mir ist als ob ich durch Dich neu geboren wär‘!

Heute fängt ein neues Leben an!
Deine Leere, die ist Schuld daran!
Alles ist so wunderbar,
dass man es kaum verstehen kann!

Als der Alte mich verließ, dachte ich, das kann doch gar nicht sein!
Und ich dachte mir, der stinkt so sehr, ich bleib‘ für alle Zeit allein!
Dann kamst Du, der miese Muff war vorüber, und eh‘ ich mich versah,
schon nach dem ersten Wurf in Dich war eine neue Liebe da!

Ein neuer Müllsack ist wie ein neues Leben!
Nananananana!
Was einmal war ist vorbei, und vergessen, und zählt nicht mehr!
Ein frischer Müllsack ist wie ein neues Leben!
Nananananana!
Mir ist, als ob ich durch Dich neu geboren wär‘!

Heute fängt ein neues Leben an!
Deine Leere, die ist Schuld daran!
Du bist jetzt so frisch und leer,
dass man es kaum verstehen kann!

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Von der persönlichen Ansprache aus poetologischer Sicht

Dienstag, 6. März 2018 8:21

Ich manipuliere Dich eine Weile,
Dein Bewusstsein gehört jetzt mir,
und zwar exakt von der ersten Zeile
bis genau jetzt hier!

Ist’s vorbei mit dem neuronalen Krach,
die Aufmerksamkeit langsam schwindet,
denkst Du ganz traurig darüber nach,
wie Ödnis Dich an Dein Schicksal bindet.

Nun macht sich Verzweiflung breit,
verloren, betrogen, gegendert:
Die Zukunft ist Deine Vergangenheit,
die sich niemals ändert!

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Vom Frühling aus poetologischer Sicht

Sonntag, 18. Februar 2018 18:59

Über allen Zipfeln
Ist Ruh‘,
In allen Nippeln
Spürest Du
Kaum einen Hauch;
Die Schweigenden vögeln im Walde.
Warte nur! Balde
Muhest du auch.

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Donnerstag, 25. Januar 2018 13:16

Was heißt Deutschsein? Deutschsein heißt, empört die Feuerwehr anzurufen, weil der örtliche Vulkan ausgebrochen ist. Anschließend wählt man eine Protestpartei, weil die Müllabfuhr die meterhohe Lava nach zwei Wochen immer noch nicht entfernt hat. Schließlich storniert man noch die Urlaubsreise, weil man keinen Bock hat, durch diese verdreckte Luft zu fliegen.

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Das Hurzige aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 29. November 2017 16:10

Da versucht jemand Aufmerksamkeit zu schinden,
fragend, wie die Situation denn hieße,
in der wir uns gerade befinden:
Der Wolf? … Das Lamm? … Auf der grünen Wiese?

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