Beitrags-Archiv für die Kategory 'Poetologische Sicht'

Von der Zoologie aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 5. Juli 2017 19:22

Ich möchte ein Panda sein,
im kalten Berlin,
dann müsste ich nicht mehr schleim‘,
alles wär‘ so clean!

Pandas müssen nicht greinen…

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Von gesellschaftlichen Analogien aus poetologischer Sicht

Montag, 5. Juni 2017 8:10

Ostern und Pfingsten
sind die Geschenke am geringsten,
während sie Weihnachten
wesentlich mehr einbrachten.

Nach demokratischen Wahlen
gibt es Erwachen und Qualen,
doch davor, ohne Bedenke,
hagelt es Wahlgeschenke.

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Von der Virenwarnung aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 17. Mai 2017 17:21

Liebe Digitalgenossen!
Die Hardware läuft ganz unverdrossen,
nur die Software nässt sich ein:
Es wird wohl ein Trojaner sein!

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Von der Elektrotechnik aus poetologischer Sicht

Montag, 1. Mai 2017 21:24

Das Gerät war einfach falsch und hohl,
nicht eine Funktion war zu verstehen,
da leise sprach der Minuspol:
Man muss auch mal das Positive sehen!

Freude schöner Starkstromfunken,
Trafo im Delirium,
Kabel niemals giftger stunken:
Pingliger, Dein Heiligtum!

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Über die kommende Generation aus poetologischer Sicht

Montag, 1. Mai 2017 8:40

Er war der härteste Typ auf Erden,
schlug sich und haute auf die Kacke,
nur Mutter ließ ödipal ihn werden,
sein Name war wohl Schnullerbacke.

Sie trug die Smartness auf den Wangen,
dozierte klug die ander’n an die Wand,
ihr Vater bändigte diese Schlangen:
Schnurzelpurzel wurde sie genannt!

Sie lebten glücklich auf satten Lebensweiden,
doch ein Dildo brachte bald die Wende:
Er wurde schwul, sie ließ sich scheiden,
Einsamkeit kroch hoch die Wände.

Hier setzt jetzt die Handlung ein:
Er melancholisch, sie recht kess,
Gespräche, Rumhur’n und viel Wein,
selbst der Fick hat nun Tristesse!

Verzweiflung sitzt da morgens auf dem Pott,
jedwede Dramatik hat ihre öde Weise,
deshalb verraten wir den Plot:
Sie waren wohl als Kind schon Scheiße!

Zum Teufel mit die Fernsehserien,
lasst uns nach realem Leben gieren:
In die Politik, was mit Medien,
mehr Menschen, oder was mit Tieren?

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Von den Haushaltstipps aus poetologischer Sicht

Freitag, 14. April 2017 20:04

Ach! Es wird jetzt wieder kühler,
da kann man kaum zur Leine gehen:
Nimm nicht Weich-, sondern Hartspüler,
denn da trocknet die Wäsche im Stehen!

Sind Fenster nicht mehr durchblickbereit,
weil dreckig, oder haben mehrfach Riss,
dann öffne sie doch sperrangelweit:
WINDOWS as a service!

Anstatt sich lecker Frühstück zu vermüllen,
ist Salz und Zucker zu häckseln,
und in gemeinsame Gläser zu füllen:
Jetzt kann man sie nicht mehr verwechseln!

Gutes Frühstück zeigt ein hartes Streben,
Spiegelanblick offenbart den Schrei:
Mache es so hart wie das Leben,
das Sechsundfünfzig-Minuten-Ei!

Ist Verpackung auch noch so klein,
jedweder Müll wölbt sich mit Wonne:
Spring‘ nackt hinein und stampfe ihn ein,
dann passt auch mehr in die Tonne!

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Von den Naturbeobachtungen aus poetologischer Sicht

Montag, 10. April 2017 8:54

Das Pupsen im Walde
aufgrund vieler Biere
zeitigt recht balde
das Flüchten der Tiere.

Ein Rülpsen am Ufer
der windrauhen See
gleicht einsamem Rufer,
der lautlos im Schnee.

Wild fickend Treiben
auf dem Ameisenhaufen,
weil Bisswunden bleiben,
lässt Liebende schnaufen.

Ob das Pinkeln rasiert,
Durchfall kommt stürmisch:
Was immer passiert,
es wirkt recht natürlich!

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Die Nudel aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 6. April 2017 7:26

Dies Tier besteht aus hartem Weizen,
die Konsistenz als klebrig wird bemessen,
und tut’s sich auch räkeln und spreizen,
wird es am Ende aufgefressen.

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Der Computer aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 5. April 2017 21:51

Im Turbomodus wirkt er panisch,
beim Download macht er einfach schlapp,
weil Daten speichern unmoralisch,
stürzt er qualmend dauernd ab.

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Der Fisch aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 5. April 2017 21:45

Er wedelt ständig mit die Flossen,
öffnet und schließt seine Schnauze,
doch hat noch nie eine Silbe genossen:
Es gibt schon komische Kauze…!

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