Beitrags-Archiv für die Kategory 'Poetologische Sicht'

Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Donnerstag, 18. Oktober 2018 11:43

Wenn ein Hampelmann wie Dröhnemayer („Hubschrauber in meinem Schlauch“) die Hundekanzlerin wegen ihrer mangelhaften Kommunikationsfähigkeit kritisiert, ist das eine recht ambivalente Aussage: Gerade als Berufsbetroffener sollte er wissen, dass dies mit dem Intellekt und dem Sprachwortschatz eines pubertierenden Teenagers nicht möglich ist, und wenn er jetzt einfach nur mal ficken will, kann er ja anrufen, und muss das nicht öffentlich über ein Zeitungsinterview machen.

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Von der Poesie aus poetologischer Sicht

Samstag, 29. September 2018 18:33

Blau gewebt schraubt diagonal Liebe,
in weiße Löcher fällt tiefschwarzes Licht.
Ach! Allen Sinn raubten die karierten Diebe!
(So geht ein abstraktes Gedicht.)

Mit dem Auto eine Sause,
und da es autonom jetzt fährt,
bleibt der Mensch einfach zu Hause,
wo er im Internet verkehrt.

Was Ihr auch immer versiebt,
nie dürft nach rechts Ihr hinken,
um dies Volk, das vor Euch kniet,
auch noch zu linken!

Da Jesus ist schon lange tot,
gar laut der Masochismus lacht,
der Christ zwar immer schon Idiot,
jetzt nur ist er an der Macht.

Die Daten sind der neue Würger,
doch Codierung ist verfänglich,
befragt wurd nur ein einz’ger Bürger,
auch Moderne ist vergänglich.

Der Quell der Sterne ist die Ranze,
kopfüber steht’s Gebirg auf Erden ,
Mundspülwasser tränkt die Pflanze,
mit dieser Welt wird’s nichts mehr werden.

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Das Leben, über Schulter betrachtet…

Freitag, 28. September 2018 21:23

Die grauenhafte Werbung, die jeder Nachrichtensendung im Fernsehen, jedem Artikel oder Foto oder Video im Internet vorgeschaltet wird, ist ein dauerhaftes Ärgernis im deutschen Alltag und trägt mit seiner schlechten Qualität auf Dauer bestimmt auch zur Demokratieverdrossenheit bei. Hyperventilierende Uschis mit der lebensbejahenden Ausstrahlung einer rostig-einsamen Gaslaterne, bärtige Teddygesichter erstrahlen als dümmlich grinsender Ausdruck eines undicht vor sich hin blubbernden Schlauchbootes: Da fragt man sich als potentieller Kunde schon, warum man angesichts der genetischen Möglichkeiten heutzutage ausgerechnet solche Personen käuflich erwerben, geschweige denn, sie dann auch noch benutzen sollte.

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Freitag, 21. September 2018 7:16

Man sollte als Politiker nicht so aussehen, als hätte man schon drei erfolglose Suizidversuche hinter sich, nur um volkstümlich zu wirken. Es hilft auch nicht, sich eine fette Hornbrille auf die fliehende Stirn zu tackern, nur um etwas intelligenter zu wirken. Man sollte vor allem nicht den Eindruck erwecken, man sei, anstatt ordentlich in eine Therapie zu gehen, einer religiösen Sekte beigetreten, deren Hauptsitz im Berliner Regierungsviertel liegt, und was das Verhalten angeht: Man darf einen fett gefressenen Arsch haben, muss auch mal so richtig der Arsch sein dürfen, doch der Arsch sollte nicht das intellektuelle Zentralorgan sein. Man sollte diesen Arsch dann auch mal hoch bekommen und ihn so bewegen, dass es in der Öffentlichkeit nicht allzu peinlich aussieht.

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Von den blöden Germanen aus poetologischer Sicht

Dienstag, 18. September 2018 8:50

Wie verhilft man der AfD zum Sieg?
Wer Sozis wählt, wählt Merkel;
wer Merkel wählt, wählt Hitler;
wer Hitler wählt, wählt den Krieg.

Und so gehen die Deutschen ihren Weg
als Sozi-Nazis, als Fascho-Christen,
als Stalinist und Körnerfresser,
doch Dummheit ist kein Privileg!

Nichts gelernt, doch meinungsstark;
politisch korrekt, aber korrupt;
das Pimmelgesäusel, der Fotzenterror:
Völker der Welt, schaut auf diesen Quark!

Und so fragt man sich bei diesem Wahn,
wo dies schon mal geschrieben stand,
wer wo war das doch gleich?
Heinrich Mann: Der Untertan.

Und wer ist im Schmierenstück das Ferkel?
Nun, die Christenmutti tat’s mit List
am sexuell missbrauchten Journalist:
Heil Merkel! … Heil Merkel!

Wer sich talentfrei an Karriere kettet,
ist weder Kind, noch Frau, noch Mann,
denn wie man sich fettet,
so quietscht man!

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Donnerstag, 13. September 2018 22:11

Twitter ist gewissermaßen das Ghetto des Internets, der Darkroom von Facebook, der Raucherbereich von Chats, die Mülldeponie der Worte, das Tourette-Syndrom der Einsamen, wo die Arbeitslosen und Junkies abhängen, die bei LinkedIn rausgeflogen sind. Wenn Twitterer einen Follower verlieren, erfahren sie, wie Jesus sich fühlte. Und wenn Sie nicht schon einer Mutter folgen, die Wein trinkt und Antidepressiva nimmt, wird Ihnen aus dem Genderpool kurzerhand eine zugewiesen.

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Von der Utopie aus poetologischer Sicht

Sonntag, 9. September 2018 7:23

Gerät der Autor außer Rand und Band,
als mit dem neuen Roman er tingelt:
Hirntot in Deutschland. 
Wenn die Ostfrau zweimal klingelt

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Von der Moral des Sommers aus poetologischer Sicht

Montag, 20. August 2018 7:18

Brüllende Sonne lässt uns nicht ruh’n,
doch nagende Wellen ihn haben ausgefranst:
Frage nicht, was Dein Strand für Dich tun,  
sondern, was Du für Deinen Strand tun kannst!

Als nun die Achtsamkeit so entfernten,
kamen rasend und stöhnend sie im Fleische:
Wer Kind sät, wird Wurm ernten!
(Was für ein Gekreische!)

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Über Trinkwasser aus poetologischer Sicht

Samstag, 11. August 2018 16:31

Ob kalt oder warm, frisch oder schal,
mit Mineralien versetzt, in Plastikglas,
ob still oder sprudelnd, völlig egal:
Hauptsache, es ist nass!

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Das Leben, über die Schulter betrachtet…

Sonntag, 5. August 2018 9:14

Andere Völker sind bestimmt nicht weniger rassistisch, auffällig an der genetischen Struktur der Bio-Deutschen ist eher der extrem hohe Anteil an Pädophilen. Da darf man sich auch nicht wundern, wenn solche sich nun massenhaft Funktionäre in Ämter wählen, die dann ihrerseits aufgrund ihrer intellektuellen Überforderung nichts Eiligeres zu tun haben, als unter dem Deckmantel der Konkurrenz regelmäßig ihre Landeskinder zu ficken. Ob man diese deutsche Missbrauchskultur nun ‚Rassismus‘ oder ‚rot lackierten Faschismus‘ nennt, ist reine Auslegungssache unserer journalistischen Versager, die ja auch immer wieder ganz gern mal an der Muschi ihrer Mutti schnüffeln, um zu recherchieren, wo sie denn wohl herkommen.

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Zur WM 2018 aus poetologischer Sicht

Sonntag, 17. Juni 2018 8:17

Kaum hat sich der Verdacht erhärtet,
läuft es schon über den Fußball-Ticker:
Fallrückzieher werden überbewertet,
im Trend liegen Steigvordrücker!

Dort, wo sich die Wahrheit krümmt,
für Vollpfosten gibt es keinen Preis!
Und wo die Realität nicht stimmt,
richtet’s der Videobeweis!

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Von der digitalen Identität aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 12. April 2018 7:33

Ist der Lebens-Bug in die Liebe drin?
Clean Install zu Deiner Seele Wahrung
updatet auch den Lebenssinn,
doch backuppe vorher die Erfahrung!

Ist die Timeline schief und krumm,
Dir sogar die eigene Homepage fremd,
dann tippe schnell und sei nicht dumm:
Ohne Cloud ist auch das Letzte Hemd!

Denn Gott, der tut ja alles walten,
retweetet höchstselbst den Horror,
selbst die Rechtschreibprüfung ist enthalten:
Ähm, wie schreibt sich ‚Sodann und Tomorror‘?

Endlichkeit suggeriert der Serifenfont,
der Diode glimmt nur dann und wann,
eine Server verglüht still am Horizont,
und dis Smartphone zeigt son Testbild an!

Vom Analogen bleibt die Reminiszenz,
die Biologie doch schöpft ab den Rahm.
Gehirn: Maschinenraum der Intelligenz.
Leben: echt schön, aber zu langsam…

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