Beitrags-Archiv für die Kategory 'Vergleichende Literaturwissenschaft'

Vergleichende Literaturwissenschaft: ‚Trio‘

Donnerstag, 12. Dezember 2013 13:51

Ich liebe dich nicht, du liebst mich nicht!
Aha!
Du meinst, ich bin nicht dicht?
Aha!
Ich glaub‘, Du bist zu schlicht!
Aha!
Gilt da noch die Ehepflicht?

da da da!
Ich liebe dich nicht, du liebst mich nicht – (Chorus)

*

Im Bett gibt es ’ne Doppelschicht.
Aha!
Beide plagt uns bös‘ die Gicht.
Aha!
Der Trennungsgeist erscheint als Licht.
Aha!
Gelegentlich? Gelegentlich…

da da da!
Ich liebe dich nicht, du liebst mich nicht – (Chorus)

*

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Vergleichende Literaturwissenschaft: Peter Norton

Montag, 7. Oktober 2013 8:40

norton_ibm_pc

Kennern der Szene ist der Autor durch seinen legendären ‚Norton-Commander‘ kein Unbekannter mehr, er hat jedoch auch einen der ersten, großen Kriminalklassiker der Computerliteratur geschaffen: ‚Inside IBM-PC‘. Im Mittelpunkt der Handlung steht, wie im Titel bereits angedeutet, ein Personalcomputer, der sich selbst für einen Virus hält und von der Mission beseelt ist, Menschen zu befallen. In der sich immer tiefer verwickelnden Geschichte voller absurder Einfälle („Abort, Retry, Ignore?“) erfahren wir schließlich auch den tieferen Grund für sein rachsüchtiges Verhalten, der in seiner frühen Kindheit liegt; bei einem Unwetter verlor er seine Röhreneltern durch einen Blitzschlag. Erst in einem dramatischen Showdown mit einer talentierten Hackerin dämmert es unserem digitalen Helden, dass für die Witterung die Menschheit nicht verantwortlich zu machen ist. Happy End inklusive… 

Prädikat: Lesenswert!

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Vergleichende Literaturwissenschaft: Erich Kästner

Donnerstag, 15. August 2013 8:39

Original : Erich Kästner – Moral

Es gibt nichts Gutes,
außer man tut es.

Plagiat: my himself – Unmoral

Es gibt nichts Schlechtes,
außer man rächt es!

Plagiat: my himself – Indifferenz

Die Gleichgültigkeit
sowieso willig schreit…

Plagiat: my himself – Religion

Gottes Wille
ist schmale Rille.

Plagiat: my himself – Emanzipation

Die Lebensstimmung
ist dem Korn seine Kimmung.

Plagiat: my himself – Gegenwart

Information
hat schrillen Ton.

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Vergleichende Literaturwissenschaft: DJ François K. & Eric Kupper (vocal)

Montag, 31. Dezember 2012 2:40

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Sexy is conversation without words

Suggestion without a little request:
The simplicity of a gesture
Running deep light still waters

Speaking to the ears of your senses:
Sexy is the rush
Provided by slow hands

Spontaneity is sent to overpower:
One’s less personal plans
Sexy is natures rising so

Thinking of what can be end:
Or while the devil shown at once
Deep and sexy

On denial yet invisible:
Real yet most often imagines
Deep in the back of every lovely smile

 

Freie Übersetzung:

Sex ist Konversation ohne Worte

Eine Einladung ohne Verpflichtung:
Die der Schlichtheit einer Geste
bewegt tiefe Lichter stillen Wassers.

Das Flüstern in die Öffnung deiner Sinne:
Sex ist die herbeigesehnte Fracht,
befördert von langsamen Händen.

Überwältigende Spontanität droht:
Je weniger persönliche Kontrolle,
desto mehr natürliche Lust kommt auf!

Ein Überlegen, wie das wohl enden könnte:
Ob der Teufel dabei seine Fratze zeigt?
Tief und sexy.

Nun ist die Scham unsichtbar:
Die Realität ist zu oft ausgemalt,
tief im Spiegel des verführerischen Lächelns.

 

Audioquelle: deep & sexy, Vol. 4; mixed and complied by king britt 2007;
Part of Track 3: Abstract Truth-'Get Another Plan'; Wave Music New York

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Vergleichende Literaturwissenschaft: Franz Kafka

Montag, 26. November 2012 15:23


*

Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt. Er lag auf seinem panzerartig harten Rücken und sah, wenn er den Kopf ein wenig hob, seinen gewölbten, braunen, von bogenförmigen Versteifungen geteilten Bauch, auf dessen Höhe sich die Bettdecke, zum gänzlichen Niedergleiten bereit, kaum noch erhalten konnte. Seine vielen, im Vergleich zu seinem sonstigen Umfang kläglich dünnen Beine, flimmerten ihm hilflos vor den Augen.

»Was ist mit mir geschehen?« dachte er. Es war kein Traum. … ‚

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Vergleichende Literaturwissenschaft: Rainald Grebe

Donnerstag, 4. Oktober 2012 11:48

Original : Rainald Grebe – Wortkarger Wolfram

Sein Vater war Rhetoriklehrer,
seine Mutter laut und immer lustig:
Wortkarger Wolfram,
wort … karger Wolfram!

[…]

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Vergleichende Literaturwissenschaft: Erich Kästner

Sonntag, 12. August 2012 11:24

Original : Erich Kästner – Die Grenzen der Aufklärung

Ob Sonnenschein, ob Sternenfunkel:
Im Tunnel bleibt es immer dunkel.

 

Plagiat: my himself – Der Stumpfsinn der Wahrnehmung

Ob Trockeneit, ob Wasserwelle:
Wetter sorgt für Stimmungsdelle.

 

P.S. Meinem verstorbenen Freund Dr. Martin Heidegger gewidmet: Es ist wahr, man kann nichts tun…

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Vergleichende Literaturwissenschaft: Joachim Ringelnatz

Donnerstag, 9. August 2012 20:40

Original : Joachim Ringelnatz – Bumerang

War einmal ein Bumerang
War ein Weniges zu lang.

Bumerang flog ein Stück,
Aber kam nicht mehr zurück.

Publikum – noch stundenlang –
Wartete auf Bumerang.

 

Plagiat: my himself – Lendenschurz

War einmal ein Lendenschurz
War um Einiges zu kurz.

Genital sich wand vor Scham,
gab auf – wurde gram.

Auditorium – mit Entsetzen –
Starrte unter Kleiderfetzen.

 

P.S. Meinem Mentor Dr.Sigmund Freud in großer Dankbarkeit gewidmet.

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Prometheus (Short-Version) aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 18. Juli 2012 13:17

Furcht niemals ich kannte!
Die Kirchen und die Banken,
das Schicksal und Verwandte,
wies ich in ihre Schranken.

Und zu achten mich.
Wie ich!

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Vergleichende Literaturwissenschaft: Rainer Maria Rilke über Digitalerfahrungen

Dienstag, 4. Oktober 2011 15:03

Schmerztag

Herr: es ist Zeit. Die Grafikkarte ist schon heiß.
Leg deine Finger auf die Smartikonen,
und auf den Shootern blitzt das Feuer weiß.

Befiehl den letzten Highscores voll zu sein;
gib ihnen by cheating noch zwei volle Tage
dränge sie zur Vollendung hin und jage
nun die letzte Kugel in das fremde Bein.

Wer jetzt keine Mouse hat, braucht keine mehr.
Wer jetzt online ist, wird es lange bleiben,
wird schießen, stöhnen, Zeilenkommandos schreiben
und wird in den Bunkern hin und her
unruhig wandern, wenn ihn die Gegner treiben.

*

Original: Herbsttag (1902, aus: Das Buch der Bilder)

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