Von den Haushaltstipps aus poetologischer Sicht

Freitag, 14. April 2017 20:04 | Autor:

Ach! Es wird jetzt wieder kühler,
da kann man kaum zur Leine gehen:
Nimm nicht Weich-, sondern Hartspüler,
denn da trocknet die Wäsche im Stehen!

Sind Fenster nicht mehr durchblickbereit,
weil dreckig, oder haben mehrfach Riss,
dann öffne sie doch sperrangelweit:
WINDOWS as a service!

Anstatt sich lecker Frühstück zu vermüllen,
ist Salz und Zucker zu häckseln,
und in gemeinsame Gläser zu füllen:
Jetzt kann man sie nicht mehr verwechseln!

Gutes Frühstück zeigt ein hartes Streben,
Spiegelanblick offenbart den Schrei:
Mache es so hart wie das Leben,
das Sechsundfünfzig-Minuten-Ei!

Ist Verpackung auch noch so klein,
jedweder Müll wölbt sich mit Wonne:
Spring‘ nackt hinein und stampfe ihn ein,
dann passt auch mehr in die Tonne!

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Von den Naturbeobachtungen aus poetologischer Sicht

Montag, 10. April 2017 8:54 | Autor:

Das Pupsen im Walde
aufgrund vieler Biere
zeitigt recht balde
das Flüchten der Tiere.

Ein Rülpsen am Ufer
der windrauhen See
gleicht einsamem Rufer,
der lautlos im Schnee.

Wild fickend Treiben
auf dem Ameisenhaufen,
weil Bisswunden bleiben,
lässt Liebende schnaufen.

Ob das Pinkeln rasiert,
Durchfall kommt stürmisch:
Was immer passiert,
es wirkt recht natürlich!

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Die Nudel aus poetologischer Sicht

Donnerstag, 6. April 2017 7:26 | Autor:

Dies Tier besteht aus hartem Weizen,
die Konsistenz als klebrig wird bemessen,
und tut’s sich auch räkeln und spreizen,
wird es am Ende aufgefressen.

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Der Computer aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 5. April 2017 21:51 | Autor:

Im Turbomodus wirkt er panisch,
beim Download macht er einfach schlapp,
weil Daten speichern unmoralisch,
stürzt er qualmend dauernd ab.

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Der Fisch aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 5. April 2017 21:45 | Autor:

Er wedelt ständig mit die Flossen,
öffnet und schließt seine Schnauze,
doch hat noch nie eine Silbe genossen:
Es gibt schon komische Kauze…!

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Das Telefon aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 5. April 2017 17:13 | Autor:

Dies Haustier mit Leitung tut klingeln,
abhebend wird man mit Fragen zermürbt,
Hörerkabel wird den Hals umzingeln,
bis man endlich Antwort würgt!

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Die Fliege aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 5. April 2017 17:03 | Autor:

Sechs Füße, das riecht nach Insekt,
zwei Flügel genügen der Wahrung,
dieses Summen gilt mehr als Defekt,
sie dient beim Vögeln als Nahrung.

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Die Konservendose aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 5. April 2017 16:55 | Autor:

Das Tier ist ja meistens verschlossen!
Tut wer schon mal Hunger leiden,
und ist in den Inhalt verschossen,
muss dicke Bleche schneiden.

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Der Hase aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 5. April 2017 16:46 | Autor:

winken

An seiner Schnelligkeit tun sich Geister scheiden,
doch intellektuell tut er hinken,
deshalb kann keiner ihn leiden:
Nur Ostern darf er mal winken…

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Der Vogel aus poetologischer Sicht

Mittwoch, 5. April 2017 16:38 | Autor:

Der Himmelstürmer kann wohl fliegen,
so beobachtet ihn jemand nie,
am Boden er tut die Flatter kriegen:
Aufmerksamkeitsökonomie.

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